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InDesign CS6 Grundkurs

Verpacken von InDesign-Dokumenten

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Um komplette InDesign-Dokumente mit allen verknüpften Dokumenten und Schriften weiterzugeben, gibt es die Verpacken-Funktion. Hierbei wird alles zusammengesucht, was nötig ist, um ein InDesign-Dokument auf einem fremden Rechner zu öffnen. So geht's.

Transkript

Wenn Sie ein InDesign-Dokument weitergeben wollen, so dass andere Leute mit diesen Dokumenten arbeiten, so ist das mitunter gar nicht so trivial, denn worauf müssen Sie bei diesem weitergeben von dem InDesign-Dokument denn drauf achten. Naja, Sie müssen zum einen mal alle Dateien mitgeben, die hier verknüpft sind. Im günstigen Fall ist das nur ein Verzeichnis, wenn Sie aber Pech haben, sind diese Bilddateien in ganz ganz viele Verzeichnisse verstreut. Eine weitere Sache, die bei der Weitergabe von einem derartigen InDesign-Dokument immer wieder zu Problemen führt, sind die Schriftarten. Können Sie wissen, ob derjenige der das InDesign-Dokument öffnet, alle Schriftarten hat und vor allem auch in der gleichen Version. Mitunter kann man das nämlich alles nicht garantieren, beziehungsweise man hat entsprechend viel Arbeit diese Verknüpfungen zusammenzusuchen und damit man genau das, was ich gerade beschrieben habe nicht von Hand machen muss gibt es innerhalb von InDesign die Funktion verpacken. Im Menüpunkt Datei, finden Sie hier unter den entsprechenden Eintrag “verpacken” und nun haben wir hier eine entsprechende Übersicht. Kleiner Tipp am Rande, diese Übersicht ist durchaus auch so ganz informativ, selbst wenn man das Dokument nicht verpacken will, weil man hier viele Dinge sehr sehr schnell im Überblick hat. Ich sehe sofort ich habe 4 Prozessfarben CMYK ,zusätzlich eine Volltonfarbe. Ich sehe es gibt hier nichtdeckende Objekte. Ich kann hier auf einen Blick sehen, ohne dass ich Sie erst mühsam zählen muss, dass es hier 72 verknüpfte Dateien gibt. 59 dieser verknüpften Dateien verwenden den RGB-Farbraum. Sie sehen oben zum Beispiel auch das in meinem Dokument 12 Schriftarten verwendet worden sind, von denen im Moment keine fehlt. All diese Informationen kriegen Sie hier beim Verpacken wirklich sehr übersichtlich angezeigt und weil das hier so praktisch ist, können sich diese Information auch als Bericht in Form einer txt-Datei abspeichern. Weitere Informationen haben wir, hier sehen Sie zum Beispiel alle verwendeten Schriftarten. Hier sehen Sie die verknüpften Bilder. Auch hier können Sie sehen, um was für ein Dateityp es sich handelt, zum Beispiel in diesem Fall hier JPEG RGB. Hier sehen wir welche Druckfarben verwendet worden sind, nämlich die 4 Prozessfarben und diese Pantone Orange 021 C. Wir haben hier noch die Druckeinstellungen. Das ist das, was wir eingestellt haben, wenn wir diese Datei auf unserem lokalen Drucker ausgeben würden. Hier unten sehen Sie noch die externen Zusatzmodule. Das könnten Zusatzmodule sein, die ebenfalls dazu führen, dass auf einem anderen Rechner ihr InDesign-Dokument nicht geöffnet werden kann ,nämlich dann, wenn dieses externe Zusatzmodul dort fehlt. Okay , das ist hier die Erklärung zu diesem Dialogfeld. Nun wollen wir unsere Datei wirklich mal verpacken. Ich klicke hier auf verpacken und Sie sehen die Satzdatei muss vor dem fortfahren erst gespeichert werden. Man sieht hier oben diese Datei wurde nicht gespeichert. Ich habe hier ein Sternchen, also klicke ich einmal auf speichern und nun geht es weiter. Jetzt habe ich hier noch die Möglichkeit eine Druckanleitung zu erstellen, also letztendlich die Informationen über Sie, oder die Informationen, die man sonst möglicherweise in eine Email reinschreibt, was der andere mit dem Dokument machen soll und so weiter. Meine Erfahrung ist, dass diese Datei meistens leer bleibt, aber Sie haben eben hier entsprechend die Möglichkeit. Hier haben Sie nun weiter die Möglichkeit erstmal anzugeben, wo denn das ganze hingespeichert werden soll, in welchen Ordner. Ich habe jetzt hier einmal den Ordner “verpacken” und hier kann ich nun einen weiteren neuen Unterordner erstellen, also hier könnte ich nun entsprechend sagen “mein Magazin”. Ich klicke hier auf erstellen und nun werden diese Dateien in einem weiteren Ordner, der sich cooking_mag.Ordner nennt unter mein Magazin erstellt. Was wird denn jetzt hier noch alles mitkopiert? Es werden zum Beispiel alle Schriftarten mitkopiert, es werden die verknüpften Grafiken kopiert und die Grafikverknüpfungen werden auch aktualisiert. Es nützt Ihnen im Zweifelsfall nichts, wenn die Grafiken alle kopiert werden, aber bei dem Kopieren der Pfad verloren geht, also werden diese Pfade auch entsprechend angepasst. Hier können Sie noch festlegen, wie mit Silbentrennungen umgegangen wird und hier können Sie weiterhin noch festlegen, das auch Schriften und Verknüpfungen von ausgeblendeten, beziehungsweise nicht druckbaren Inhalt ebenfalls mitkopiert wird und hier am Ende haben Sie noch die Möglichkeit sich einen Bericht anzeigen zu lassen, nämlich unter anderem wird Ihnen dort gesagt, ob das alles hier funktioniert hat, oder nicht funktioniert hat. Verpacken wir dieses Dokument doch einmal. Hier bekommen wir einen juristischen Warnhinweiß, weil wir legen nun Schriften in einen Ordner. Möglicherweise hat derjenige, der nur diese Dateien bekommt, aber überhaupt nicht das Recht die diese Schriften zu haben, weil Schriften sind genauso urheberrechtlich geschützt, wie dies beispielsweise auch für Musik oder für Videos zutrifft, also achten Sie darauf, dass Sie die Schriften nicht einfach nach gut Willen weitergeben können. Nun wird das ganze hier entsprechend verpackt und landet in dem erstellten Ordner. Schauen wir uns diesen Ordner einmal an. Dazu wächele ich in den Finder, und dann sehen Sie gibt es hier im Ordner “mein Magazin” den Ordner cooking_Mac Ordner. Schauen wir einmal in diesen Ordner hinein. Dort finden wir nun die eigentlich InDesign-Datei, dort finden wir einen Ordner, der Dokument Fonts heißt. Da sind alle Schriftarten drin und wir finden einen Ordner der links heißt und in diesem Ordner wiederum sind alle Grafiken drin, die in Ihrem Dokument verwendet worden sind. Ein paar Worte noch zu diesem Document Fonts Ordner. Wenn Sie dieses InDesign Dokument öffnen und paralell zu diesem InDesign Dokument existiert dieser Ordner document Fonts, Achtung sie dürfen nicht umbenennen, dann werden die Schriftarten, die hier drin sind automatisch in Ihr System mit eingebunden, also diese Schriftarten werden nicht auf Ihrem System installiert, sondern stehen auch nur in diesem einen Dokument zur Verfügung, nicht in anderen InDesign-Dokumenten. Das ist insbesondere dann von Vorteil, weil es zum Teil Schriftarten gibt, die den gleichen Namen haben, aber minimal anders aussehen, zum Beispiel von einer Helvetica gibt es dutzend unterschiedliche Schriften, die alle exakt gleich heißen, sich aber doch minimal unterscheiden und dieses Problem haben Sie hier nicht, weil nun die Schriftart hier aus dem Document Fonts Ordner genommen wird. Darüber hinaus können wir natürlich jetzt hier auch eine Ebene zurückgehen. Wir können diesen Ordner sehr leicht komprimieren, quasi zippen. Das dauert nur ein bisschen, weil das, was wir hier zusammengefasst haben, durchaus ein paar MBs sind. Nun habe ich hier meine ZIP-Datei 130 MB in diesem Fall groß und alles,was dieses InDesign-Dokument hier ausmacht, ist wirklich auf eine Datei zusammengefasst und kann damit relativ leicht weitergegeben werden. Sie haben in diesem Video gesehen, wie man Dateien verpackt, was der grosse Vorteil beim Verpacken von Dateien ist, nämlich das wirklich alles zusammengehalten wird und Sie haben darüber hinaus gesehen , dass man das Verpacken auch durchaus mal aufrufen kann, wenn man die Datei gar nicht verpacken will, sondern einfach nur Informationen über das aktuelle InDesign-Dokument haben möchte.

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10 Std. 54 min (97 Videos)
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ISBN-Nummer:978-3-8273-6410-4
Erscheinungsdatum:23.04.2012
Laufzeit:10 Std. 54 min (97 Videos)

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