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InDesign CS6 Grundkurs

Verankerte Objekte in einem Dokument

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Mit Hilfe von verankerten Objekten können Sie eine Grafik so platzieren, dass sie im Text mitfließt, sobald sich der Text verschiebt. Lernen Sie in diesem Tutorial, wie Sie Objekte innerhalb eines Textes verankern.

Transkript

Das folgende, was ich Ihnen nun zeigen werde, das ist für jemand der Visitenkarten baut vielleicht nicht ganz so spannend, oder auch für jemand, der kürzere Magazin baut, für den ist es auch nicht so spannend , aber wer wirklich Bücher produziert, wo viele viele Seiten notwendig sind, für den ist das folgende wirklich absolut essentiell . Was ich damit meine möchte ich Ihnen kurz einmal zeigen und zwar ich habe hier eine Grafik und ich habe hier Text und nun positioniere ich diese Grafik hier entsprechend und das ganze sieht nur so aus. Das sieht noch nicht besonders attraktiv aus, weil die Grafik über dem Text liegt. Ich will, dass das Ganze umflossen wird, also geh hier in Textumfluss, stelle das ganze ein, sage noch drei Millimeter und dann sieht das gar nicht mal so verkehrt aus und so sieht das ganze nun gut aus. Wenn man nun ein Buch produziert, dann gehört es zum Arbeitsalltag, dass sich innerhalb meines Buches immer mal wieder etwas verschiebt. Stellen sich vor der Refakteur hier oben hier oben hat entschieden, da muss noch mehr Text dazu, da soll noch ein bisschen mehr dazu. Hier unten ist es im Moment so, dass dieses Bild perfekt zu diesem Abzatz past. Jetzt schauen mal was passiert, wenn wir hier oben nun diesen Bereich ein wenig vergrößern. Ich mache das einfach, indem ich dem ich das hier in die Zwischenablage kopiere und hier unten einfüge, nun ist der Text hier wunderbar eingefügt worden. Der andere Texte ist hier auf die nächste Seite gegangen, aber die Grafik ist stehen geblieben. Die Grafik, die Sie aber nur nicht hier sehen, die gehört aber überhaupt nicht zu diesem Text . Die Grafik gehört hier zu diesem Text und jetzt kann ich natürlich hingehen und diese Grafik hier wieder entsprechend umpositionieren, so wie sich das gehört, dann sieht die das ganze hier auf der Seite auch wieder aus, aber man kann sich leicht vorstellen , dass das sehr sehr schnell eine Sisyphus-Arbeit , weil sich in so einer Buchproduktionsphase natürlich immer mal wieder irgendwo was am Layout verändert, immer mal wieder irgendwo was an Text verändert. Machen wir mal das Ganze hier mal rückgängig und so schaut das ganze nun im Moment aus. Im Moment ist bei diesem Objektformat noch nicht hinterlegt, dass dieses Objekt Format diesen Text hier verdrängen soll. Das werde ich nun einmal ändern und zwar mache ich das darüber, dass das hier ausgewählt ist. Ich gehe über das Menü und sage Format neu definieren und auf Grund diesen Formates wird dieses Objektformat nun neu beschrieben und nun sieht das ganz entsprechend gut aus. Aber was ich jetzt hier erreichen möchte ist, dass wenn sich dieser Abschnitt hier bewegt, dann soll sich bitte auch diese Grafik hier mitbewegen. Wie macht man das ganze? Ich nehme jetzt erstmal hier diese Grafik, ich schneide sie aus und dieser Schritt muss immer gemacht. Wenn ich muss immer erst irgendwo platzieren, dann kann ich sie ausschneiden, dann gehe ich hier in meinen Text hinein, setze hier mein Kursor hin und sage nun entsprechend einfügen. Das sieht jetzt hier noch nicht schön aus. Das soll uns im Moment aber erstmal noch nicht interessieren, aber Sie sehen die Grafik, die liegt nun hier. Merken Sie sich so bisschen, wo diese Grafik sich befindet. Wenn ich nun wieder in den Absatz darüber gehe und dort weiteren Text einfüge, dann sehen Sie, wie sich diese Grafik mit auf die nächste Seite bewegt und wenn Sie genau aufgepasst haben, ist die Position der Grafik exakt da, wo sie vorher auch war. Die Textbildrelation ist in keinster Weise verändert worden. Das ist jetzt nicht hübsch, aber es ging jetzt hier erstmal nur darum, dass Sie sehen , dass das grundsätzlich so funktioniert. Schauen wir uns nun an, was man machen muss das diese Grafik auch an der richtigen Stelle erscheint. Ich habe diese Grafiken nun ausgewählt. Im übrigen hier oben rechts bei diese rGrafik , da sehen Sie nur noch diesen Anker und nun kann man hier in das Menü gehen und dort gibt es nun den Punkt Objekte, verankertes Objekt und dort haben Sie den Punkt Optionen. Hier oben gibt es zwei Varianten, da muss man sich, wenn man so will zuerst für entscheiden. Nehme ich eingebunden, oder über Zeile und benutzerdefiniert. Schauen wir uns erstmal an, was man hier einstellen kann. Eingebunden, naja das Objekt befindet sich nun im Text und das Objekt verhält sich, als wäre es ein Buchstabe, also als wäre dort ein a , ein b, ein c, eine ,1 eine 2, eine 3. . Genauso verhält sich dieses Objekt nun und ich klicke mal auf Okay und wenn sich nun meinen Text entsprechend bewegt, ich gebe also hier einen neuen Text ein, dann sehen Sie, wie sich dieses Objekt bewegt . Klar es verhält sich hier wie ein x-beliebiger Buchschtabe an der Stelle. Schauen wir uns mal das ganze noch mal ein wenig näher an und dazu gehe ich erneut in die Optionen. Diesmal allerdings über die rechte Maustaste und darüber können wir das dann auch machen , “verankertes Objekt “ ,Optionen und jetzt haben wir hier noch diesen y Versatz. Das ist der Versatz, wie hoch, oder wie weit das nach oben, oder nach unten geschoben wird. Probieren wir das mal aus was passiert. Klar das ganze geht jetzt hier nach oben. Geht das beliebig weit nach oben? Nein es geht nicht beliebig weit nach oben. Eingebundene Grafiken dürfen nicht größer sein, als der Zeilenabstand. Auch da stellen Sie sich wieder vor Sie haben hier einen Buchstaben . Wenn Sie hier einen Buchstaben haben, können Sie den ja nicht beliebig weit nach oben schieben und eben auch nicht beliebig weit nach unten schieben. Auch da gibt es eine Grenze. Die ist ein bisschen weiter nach unten. Hängt eben von unserer Grafik ab, wie hoch unsere Grafik ist und Sie sehen jetzt in diesem Fall, bei 40mm ist Schluss. Geben wir hier wieder 0 ein und dann sieht das Ganze wieder so aus. Es ist die Variante eingebunden. Alternativ kann man auch sagen das soll über der Zeile stehen, also über der aktuellen Zeile, dann kann man sagen es gibt einen Abstand da vor und es gibt einen Abstand danach. Sieht das ganze entsprechend so aus und da wiederum könnte Sie nun sagen die Ausrichtung soll linksbündig sein, sie soll zentriert sein, sie soll rechts sein, sie soll am Bund sein, nicht am Bund, oder ebenso wie die Textausrichtung ist. Bei dem Text können Sie ja sagen links,rechts, zentriert, Blocksatz und so weiter, dann wird diese Informationen übernommen. Wenn Sie Blocksatz verwenden, so wie hier im übrigen , wird das Ganze linksbündig gesetzt . Okay, das sind die Varianten, die Sie hier entsprechend einstellen können. Im Alltag ist die Variante hier oben “benutzerdefiniert”, deutlich leistungsfähiger. Schauen wir uns das ganze doch mal an und lassen sich da am Anfang nicht verwirren. Das wirkt alles so ein bisschen näher. Man muss halt aufpassen, was man tut. Erst muss man mal festlegen, was der Messpunkt bei meinem verankarten Objekt ist. Ich gebe hier unten irgendwelche Millimeterangaben an, sowohl XY-Koordinaten, aber auf welchen Punkt dieses flächigen Objektes bezieht sich nun die XY Information und das sehen Sie hier oben kann man hier entsprechend festlegen, dann bezieht es sich auf den linken mittleren oder rechten oberen Punkt und so weiter uns so fort. Hier unten, da haben wir nun den Bereich der verankerten Position. Verankerte Position auch da können Sie jetzt hier diese Punkte aktivieren. Da geht es allerdings darum, naja wir haben jetzt hier die Information” relativ zum Textrahmen”. Das hier ist mein Textrahmen, der fängt hier an, hört hier auf und soll jetzt die linke Position des Textrahmens benutzt werden, die mittlere Position des Textrahmens, oder die rechte Position des Textrahmens? Seinen Sie nicht verwirrt, denken Sie immer dran. Wir haben jetzt zwar den rechten Punkt des Textrahmens, aber hier ist der Bezugspunkt links oben. Das hier ist ein Bezugspunkt, wenn ich das in die Mitte setze, dann ist man schnell verwundert , dass die Grafik nicht zentriert ist. Aber das hier oben ist mein Bezugspunkt und da sage ich entsprechend die Mitte . Soll die Grafik wirklich in der Mitte stehen, muss ich den Bezugspunkt hier oben auch auf die Mitte setzen. Das hier zu den Bezugspunkten des Objektes und meiner Position. Nun kann ich hier noch unterschiedliche Varianten festlegen, was denn die Positionen seien, also der Textrahmen, Spaltenrand, Ankermarke, Seitenrand , Seitenkante. Je nachdem, wie Ihr Dokument gestaltet ist, kann das zu den selben Information führen, oder das zum selben Aussehen führen Zum Beispiel wir haben hier einen Textrahmen mit nur einer Spalte, deswegen ist es im Moment egal, ob Sie sagen zum Spaltenrand, oder zum Textrahmen. Hätten wir hier jetzt einen Zweispalter, dann wäre das nicht mehr entsprechend, egal. Okay, nun haben wir jetzt hier noch den X Versatz und wir haben hier unten entsprechend den Y Versatz und Sie sehen hier ist entsprechend die Kette und wenn wir das so in etwa haben wollen, so wie wir das vorhin hatten, dann müssen wir hier diese Werte entsprechend einstellen. Hier unten gibt das Häkchen manuelle Positionierung verhindern, wenn man das setzt kann man das Objekt später nicht mit der Maus verschieben, aber in diesem Fall hier kommt mir das eigentlich sehr gelegen, dass ich das mit der Maus einstellen kann, also mache ich das doch mal. Ich nehme nur hier das Objekt und kann das hier entsprechend positionieren undSie sehen, wie hier meine Verankerung mit rübergelaufen ist und nun ist das ganze genauso, wie ich mir das von Anfang an vorgestellt habe. Wenn ich hier nun diesen Text nehme, den erneut hier hineinkopiere und mein Objekt entsprechend mitwandert, dann sehen Sie, wie das Objekt hier auf die vorherige Seite wandern. Sie haben auch gerade gesehen, wo das manchmal zu Problemen führen kann, bei so etwas, ja. Und ich will Ihnen auch noch ein letztes Beispiel zeigen, wo das Ganze zu Problemen führt, nämlich im Moment haben wir die Konstellation, das hier ist unsere erste Zeile im Absatz. Da ist das Ganze verankert. Die Grafik selber ist aber nicht in der ersten Zeile und das ist auch gut so. InDesign ist nämlich nicht in der Lage, wenn ich dieses Objekt in die erste Zahl jetzt hier hineinziehe, ich vergrößere das mal, dann sieht man das, das dieses Objekt die erste Zeile nun verdeckt. InDesign kann das an der Stelle einfach nich. Das hat technische Gründe, weil der Hintergrund ist, das Objekt liegt in der Zeile, wo der Anker ist nah. Und die Zeile selber, also würde über das Objekt verschoben werden können. Das ist, wie wenn Sie versuchen den Teppich zu bewegen während Sie aber auf den Teppich draufstehen. In solchen Fällen muss man jetzt hingehen und diesen Anker nehmen und ihn entsprechend hier oben hineinsetzen, wenn es hier bündig sein soll. Im übrigen Tip dazu, wenn Sie hier innerhalb von Schrift die verborgenen Zeichen eingeblendet haben, dann können Sie diesen Ankerhier auch sehen und man kann ihn auch quasi abzählen. Der Kursor steht im Moment zwischen dem U und dem M. Jetzt steht der Kursor zwischen dem M und dem Leerzeichen. Jetzt steht der Kurser zwischen dem Leerzeichen und meinem Anker. Jetzt steht der Kursor hinter meinem Anker. Mann hat keine Veränderung gesehen, ich weiß aber, wenn ich nun die Umschalttaste drücke und halte, dann kann ich diesen Anker auch markieren. Das sieht man jetzt hier durch so ein bisschen, einen fetteren Kursor , der jetzt auch nicht mehr blinkt und nun kann ich hier hingehen meinen Anker herraus schneiden. Zoom ich wieder hier ein bisschen heraus. Nun setze ich meinen Anker hier oben hinein. Einfügen, der Anker ist nun hier zu sehen und demzufolge ist auch meine Grafik hier zu sehen. Nun muss ich lediglich noch hingehen die entsprechend schön positionieren, genauso wie ich das haben möchte und nun ist mein verankertes Objekt perfekt dafür geeignet, um durch mein Dokument hindurchzuwandern. Alle Informationen, die ich nun im Dialogfeld “verankerte Objekte” eingegeben habe , diese Information kann ich hier nun auch einem Objektformat zuweisen, also hier meiner platzierten Grafik und dort gibt es nämlich hier Optionen für verankertes Objekt und dann kann ich sagen, dass ein gewisser Typus von verankertem Objekt immer eingebunden sein soll , immer über der Zeile stehen soll , oder eben immer hier benutzerdefiniert sich auf eine bestimmte Art und Weise verhalten soll, so dass Grafiken immer an derselben Stelle stehen. Sie haben diesem Video gesehen, was der Unterschied ist zwischen einer normal platzierten Grafik und einem verankerten Objekt. Sie haben gesehen je größer Ihr Dokument wird, desto wichtiger werden verankerte Objekte, dass sie das Leben enorm erleichtern. Das es aber auch bei verankerten Objekten hin und wieder die Konstellation gibt, dass man manuell eingreifen muss, weil Sie vielleicht nicht immer genau das tun, was man von Ihnen erwartet.

InDesign CS6 Grundkurs

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10 Std. 54 min (97 Videos)
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