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Einstieg in Absatzformate

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Absatzformate sind innerhalb von InDesign das A und O. Lernen Sie in diesem Video, warum dieses Thema so essentiell ist und worin genau die Vorteile liegen.

Transkript

Innerhalb von InDesign sind Absatzformate das A und O. Wenn Absatzformate verstanden haben, dann haben Sie eine der großen Dinge rundum InDesign verstanden. Es ist vor allem auch deswegen so wichtig, weil es auch ganz viele andere Formatarten gibt, die aber genauso funktionieren, letztendlich, für die Absatzformate, deswegen erkläre ich Ihnen das Ganze mal exemplarisch an den Absatzformaten. Wir haben hier einen, naja, deutlich vereinfachten Text mit einer Überschrift erster Ebene, mit einer Überschrift zweiter Ebene und ganz normalem "blah blah"- Text. Wenn Sie diesen nun entsprechend formatieren wollen, was müssen Sie machen, Sie markieren die eine Headline, Sie sagen, du bist Schriftart so und so, Sie markieren den Rest und weisen auch da jedes Mal die entsprechenden Informationen zu. Wenn Sie so im normalen Schreibfluss sind, fällt das mitunter gar nicht so besonders auf, dann macht man das eben und man markiert immer, weist immer die Information zu, markiert immer, weißt immer die Information zu. Das ist so etwas, wie eine lokale Formatierung. Das ist nicht besonders klever, weil wenn Sie sich jetzt überlegen, Okay, nun muss ich Dokumentenweit die Schriftart ändern, das soll jetzt nicht mehr Minion Pro sein, es soll eine andere Schriftart sein, es soll keine Myriad Pro mehr sein, die Schriftgröße bei der Myriad Pro soll nicht mehr 10 Punkt sein, sie soll jetzt 11 Punkt sein, herzlichen Glückwunsch, Sie müssen letztendlich wieder und wieder die entsprechenden Markierungen machen und das Ganze dann zuweisen. Genau da ist das Konzept der Absatzformate was ihn dabei enorm hilft. Bei den Absatzformaten wird eine Metaebene eingezogen, eine Art Zwischenebene. Und Sie sehen, ich habe die hier jetzt einfach mal "Über 1" genannt. Der Name ist jetzt nicht sehr intelligent, aber das Ganze soll es ein bisschen verdeutlichen, also "Überschrift erster Ebene", "Überschrift zweiter Ebene" und "Fließtext". Nun wissen all die entsprechenden Absetze, um was für eine Art Text sie sich den handelt. und nun kann ich entsprechend sagen, alles was "Über 1" ist, ist "Minion Pro 14pt, fett". alles was "Überschrift 2" ist, ist ebenfalls "Minion Pro 12pt, kursiv" und hier unten haben wir unsere "Myriad Pro mit 10pt, regular". Wenn ich nun etwas an meinem Aussehen ändern will, muss ich es an drei Punkten ändern und mein Dokument sieht komplet anders aus. Das ist der springende Punkt, hier bei diesen Absatzformaten. Und es gibt innerhalb von InDesign eben nicht mehr Absatzformate, es gibt Zeichenformate, es gibt Objektformate , es gibt Musterseiten, Vorlagen, Farbfelder und viele weitere solcher Formate, bei denen es immer das Grundprinzip ist, dass man etwas nicht direkt zuweist, sondern dass man so eine Metaebene einführt, den eigenen Objekten diese Metaebene zuweist und dann nur noch die Eigenschaften von dieser Metaebene verändert. Zu guter Letzt noch ein Hinweis zu den Namen dieser Formate. Ich habe es hier "Über 1", "Über 2" und "Fließtext" genannt, was man nicht machen sollte ist, sie danach benennen, wie sie, die Texte aussehen. Also es gibt jetzt keinen Sinn ein Absatzformat zu haben, welches den Namen hat "Minion pro 14pt, fett". Ich kann zwar relativ schnell den Namen eines Absatzformate ändern, aber viel schlauer ist es, den Absatzformat einen Namen zu geben, der die Funktion beschreibt, weil irgendwann, ein paar Wochen später, öffnen Sie dieses Dokument nochmal und dann sehen Sie die Absatzformate, die sinnvoll benannt sind und mit diesen sinnvollen Namen wissen Sie sofort, wo sie entsprechend angewandt werden und wenn Sie neuen Text eingeben, welches Absatzformat Sie sinnvollerweise für den neu eingegebenen Text verwenden. Sie haben hier, in diesem theoretischen Überblick gesehen, was Absatzformate sind, was die Vorteile sind und wie man sie sinnvollerweise einsetzt.

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10 Std. 54 min (97 Videos)
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