InDesign CS6 Grundkurs

Text umfließt Grafik

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Sie möchten, dass Text eine Grafik perfekt umfließt? Dann sehen Sie sich in diesem Tutorial die Möglichkeiten von InDesign zu diesem Thema an. Lernen Sie, nach welcher Logik Objekte Text verdrängen.

Transkript

In einem Programm wie InDesign muss man immer festlegen, wie Text und Grafik miteinander interagieren. Und genau darum soll es hier einmal gehen. Und ich zoome mich mal hier ein wenig hinein. und mann sieht hier, dass diese Grafik diesen Text hier im Moment überlappt. Und das ist sicherlich nicht im Sinne des Erfinders, dass man hier einen Teil des Textes nicht lesen kann. Schön wäre es, na ja, wenn wir hier schon so ein ellipsoides Objekt haben, dass nun auch der Text hier entsprechend drum fließt, und mit einem bestimmten Abstand das Ganze nun einfach hübsch anzuesehen ist. Und um das Ganze bewerkstelligen zu können, brauche ich ein Bedienfeld. Und das ist das Bedienfeld "Textumfluss". Und hier können Sie letztendlich alles einstellen. Hier oben ist dieser Bereich ausgewählt. An diesem kleinen Icon kann man schon ganz gut erkennen, was gemacht wird, nämlich ohne Textumfluss. Und wenn ich nun hier das Ganze auswähle, kann ich einstellen, wie der Textumfluss sein soll. Wichtig ist hierbei, dass obwohl der Text ja nachher entsprechend anders fließt, wird die Information nicht dem Text zugewiesen, sondern dem Objekt, der den Text verdrängen soll. Und deswegen ist es wichtig, dass wir jetzt hier dieses Bild hier auswählen. Und die einfachste Variante des Textumflusses ist sicherlich hier diese Variante, nämlich die Variante mit der Bounding Box. Da ist es einfach so, dass wir hier ein jedes Objekt hat hier erstmal eine rechteckige Box drum herum, Diese Box verdrängt das Ganze. Und zusätzlich ist es jetzt hier noch eingestellt, dass es nicht nur allgemein verdrängt werden soll, sondern dass es zwischen dem Rahmen der Box quasi nochmal so eine Schutzzone gibt, welche knapp 2,8 mm groß ist. Wäre diese nur 0 mm groß, also nicht vorhanden, dann sehen Sie, was passiert. Der Text würde direkt an dem Objekt kleben. Das Objekt wurde nun den Text nicht mehr verdecken, aber das wurde trotzdem hier sehr unschön ausschauen. Aber, na ja, wenn wir hier schon so ein kriesförmiges Objekt haben, soll der Text natürlich auch entsprechend an der Objektform entlang ziehen. Und das geht hier durch diese Variante um Fließen der Objektform. Und jetzt sieht das Ganze doch schon deutlich besser aus. Jetzt haben Sie hier auch nur noch eine Variante. Sie können jetzt hier nur noch festlegen, wie der Textumfluss in Gänze sein, also nicht mehr oben, unten, links, rechts sondern nur noch hier oben, und das ist stellvertretend für das komplette Objekt. Jetzt kann man noch hier sagen "Textumfluss" "Rechte und linke Seite", oder man kann sagen, der Text darf nur an der rechten Seite vorbeifließen. Der Text darf nur an der linken Seite vorbeifließen. "Dem Rücken zugewandte Seite" oder "Vom Bund abgewandte Seite" und hier unten können Sie noch festlegen: Na ja, was soll denn das Kriterium sein? Wie erkennt denn InDesign, wie hier der Fluss sein soll? Und das ist in diesem Fall wie die Beschneidung, nämlich hier unser kreisförmiges Objekt. Variante, die wir hier noch verwenden könnten, wäre "Kanten suchen". Dann würde InDesign versuchen, hier selbstständig die Kante zu finden. Und in dem Fall ist das sicherlich keine große Herausforderung, aber grundsätzlich würde das eben gehen, dass man hier die Kanten sucht. Gut. Das ist es hier zu diesem Objekt. Das Ganze können wir jetzt natürlich auch noch auf dieses Objekt hier anwenden. Und hier läuft das Ganze nun entsprechend so. Auf dieser Seite haben wir noch ein weiteres Objekt, nämlich das hier unten. Und auch da sagen wir entsprechend, dass das nun so laufen soll, stellen noch ein, dass der Abstand gut 2 mm sein soll. Schauen wir uns mal eine andere Grafik an, nämlich hier diese Person. Da wird die Sache schon ein bisschen kniffliger. Auch hier sage ich, dass das Ganze hier entsprechend um die Person herumfließen soll. Auch hier umfließen, aber wie weiß InDesign nun, wie es hier entsprechend umfließen soll? Und hier ist es einmal so festgelegt, dass das hier über den Alphakanal geht. Alphakanäle können Sie in Photoshop festlegen, und das will ich mir einmal mit Ihnen zusammen anschauen, dass es hier diese PSD-Datei - diese Photoshopdatei, ich sage einmal "Bearbeiten mit" "Photoshop", und dann sehen Sie, dass ich hier nun diese freigestellte Person habe. Wenn ich mir das nun in den Ebenen anschaue, sehe ich hier meine freigestellte Person. Für InDesign ist hier allerdings nicht die Freistelle interessant, sondern für InDesign ist der Alphakanal interessant. Und dazu gehe ich einmal in die Kanäle hinein, und da sehen Sie, gibt es hier unten eine Maske, die ist letztendlich daraus erstellt worden. Und das ist letztendlich das Entscheidende, dass Sie das mid InDesign so machen können. Wechseln wir wieder zurück, und dann sehen Sie, dass das hier entsprechend gut funktioniert. Und auch hier habe ich ja in Photoshop eine sehr, sehr harte Kante. Das würde hier direkt an den Personen entlang gehen, und auch da kann ich festlegen: "Okay, bitte, mit so und soviel Abstand". Manchmal braucht man gar keinen Alphakanal. Wie ich schon sagte, es gibt auch diese Funktion "Kanten suchen". Dann versucht InDesign, das Ganze selber hier zu finden, Und ja oft funktioniert das, allerdings nicht immer. Dann muss man zur Not nochmal Hand anlegen und muss das Ganze dann selber festlegen. Wenn Sie das Ganze noch selber festlegen wollen, Sie wollen hier die gesuchte Kante noch nachbearbeiten, so nehmen Sie hier das Direktauswahlwerkzeug. Und dann sehen Sie nun hier, wie InDesign hier diese Kanten gefunden hat. Und dann kann ich hier diese Kanten auch nehmen und kann das so hier entsprechend ziehen. Hier wäre das natürlich jetzt nicht sinnvoll. So groß ist das nun wahrlich nicht. Aber darüber können Sie, wenn die Kante entsprechend schon mal ganz gut gefunden worden ist, hier vom Benutzer geänderter Pfad können Sie die Sachen dann entsprechend selber anfassen und so entsprechend setzen. Machen wir das Ganze wieder rüchgängig. Wir gehen hier wieder ein bisschen heraus, und Sie haben gesehen, wie das hier mit dem Textumfluss funktioniert. Noch eine weitere Sache hierzu. Da dem Objekt ja immer die Information zugewiesen wird: "Hör mal, du musst den Text verdrängen", gibt es jetzt folgenden Effekt. Vielleicht haben Sie irgendwo einen Text, der aber auf eine Grafik positioniert werden soll. So etwas. Hier steht dann lecker. Noch ein Ausrufezeichen. Ich mache diesen Grafikrahmen mal nur so groß, wie unbedingt notwendig. Und na machen wir noch was ein bisschen anders, mal was ein bisschen hier größer, setzen das Ganze hier einmal auf 80 Punkt und ziehen das hier noch so ein bisschen größer. Das Ganze bekommt noch eine Schöne - das Farbfeld, so, und das Ganze wird auch noch in Semibold gesetzt. OK. So wollen Sie das nun auf eine Grafik drauf setzen. Ich mache es wieder so klein wie notwendig. Wenn ich das jetzt hier drauf ziehe, sehen Sie, was passiert. Wir bekommen hier einen Übersatztext. Aber wieso bekomme ich hier Übersatztext und hier nicht? Na ja, hier die Grafik verdrängt den Text raus aus meinem Rahmen. Aber der Rahmen ist zu klein, dass der Text irgendwo anders hingegeben werden kann. Wenn ich den Rahmen jetzt so vergrößere, sehen Sie, die Grafik den Text hier entsprechend herausverdrängt. Wie kann man das Ganze nun abändern? Na ja, dafür gibt es wieder unsere Textrahmenoptionen: über "Objekt" "Textrahmenoptionen". Da kann ich sagen "Textumfluss ignorieren". Und dann nimmt dieses Objekt keine Rücksicht oder keinen Hinweis davon, dass dieses Objekt eigentlich sagt: "Hey, hier komme ich, bitte, Text entsprechend verdrängen". Dass man letztendlich hier an zwei Stellen darauf Einfluss nehmen kann, wie der Textumfluss sein soll. Das führt immer wieder zu Verwirrungen. Denken Sie einfach daran, grundsätzlich ist es so, dass ein Objekt beispielsweise hier diese Grafik den Text von einem Textrahmen verdrängt, und dieses Objekt muss diese Information bekommen: "Du darfst Text verdrängen. Du sollst Text verdrängen." Zusätzlich kann aber einem Textrahmen noch die Information mitgegeben werden, dass er diese Eigenschaften eines Grafikobjektes ignorieren soll. Sie haben in diesem Video gesehen, wie Text und Grafik miteinander interagieren können und wie Sie das sinnvoll für Ihre Publikation nutzen können, so dass die grafisch schön gestaltet sind und dass Sie Grafiken und Texte nicht einfach nur in Rechtecken zueinander stehen.

InDesign CS6 Grundkurs

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10 Std. 54 min (97 Videos)
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