InDesign CS6 Grundkurs

Verknüpfungen - Verwaltung platzierter Grafiken

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In Indesign werden Grafiken nicht importiert, sondern platziert. Mit Hilfe des Verknüpfungs-Bedienfelds sehen Sie, wie InDesign mit verknüpften Dokumenten umgeht. Im Bedienfeld wird nicht nur der Name angezeigt, sondern auch noch weitere Informationen.

Transkript

Wenn Sie mi InDesign arbeiten, wird es nicht selten so sein, dass Sie vielleicht mit Dutzend oder vielleicht sogar mit über 100 Grafiken innerhalb Ihres Dokuments arbeiten. Und daher sind Verknüpfungen besonders essenziell. Und da sie so essenziell sind, gibt es dafür ein eigenes Bedienfeld, nämlich das Bedienfeld "Verknüpfungen". Das ist hier einmal aufgerufen, und wie Sie hier schon sehen, habe ich hier ein paar Grafiken in meiner Datei, in meinem InDesign-Dokument platziert. Hier unten sieht man jetzt diese vier Grafiken. Und man sieht hier den Dateinamen, und hier auf der rechten Seite kann man erkennen, wo sich die Datei befindet. Und hier wenn ich nun entsprechend auf diese "1" klicke, Sie sehen, die ist so blau und ist italic mit Unterstrich, genau wie bei einem Hyperlink im Internet, genau das ist es in diesem Fall. Klicke ich entsprechend hier drauf und komme zur Datei, und die ist nun entsprechend ausgewählt. Diese Datei hier, haben Sie entsprechend nur den Dateinamen und wo sich das Dokument befindet. In der Regel will man aber noch ein paar mehr Informationen zu einer Datei haben. Und hierzu kann man hier unten dieses Bedienfeld vergrößern und bekommt weitere Informationen angezeigt. Sie sehen nun hier im unteren Bereich wirklich so alles, was essenziell wichtig rund um eine Grafik ist. Sie sehen die Größe auf der Festplatte. Sie sehen den Farbraum. Sie sehen, ob ein ICC-Farbprofil zugewiesen ist. Sie sehen die PPI-Information. Das ist die Information, die in der Datei drin steckt. Sie sehen "PPI effektiv" auf Grund der Skalierung. Sie sehen die Abmessung. Sie sehen die Skalierung in Prozent. Die kann kleiner als 100% sein oder natürlich auch größer als 100% sein. Sie sehen hier Informationen, wann die Datei erstellt worden ist und wann sie in ihr InDesign-Dokument hineinplatziert worden ist. Für mich persönlich ist insbesondere diese Information "PPI effektiv", im Alltag immer sehr wichtig, weil daran kann man erkennen, ob die Datei von der Skalierung her, von der Auflösung her gut genug ist, dass die Datei im Offsetsdruck nachher gut ausschaut. Immer, wenn die Zahl kleiner als 230 wird, 220 wird, sollte man hellhörig werden, und man muss sich überlegen, ob die Grafik noch gut genug ist für den Offsetsdruck. Und jetzt finde ich es persönlich sehr unangenehm, dass ich dann immer hier unten hinschauen muss und wo mein Bildschirm hier ohnehin schon relativ klein ist. Ich kann mir aber dieses Verknüpfungsbedienfeld hier ganz gut an meine eigenen Bedürfnisse anpassen. Dafür gehe ich hier oben einmal in das Menü. und dort gibt es die "Bedienfeldoptionen". Und hier im rechten Bereich sehen Sie die Informationen, die hier unten angezeigt werden sollen. Wenn hier eine Information ist, von der Sie wissen, dass sie Sie nicht interessiert, können Sie hier das Häckchen entsprechend wegnehmen, dann wird das hier unten nicht mehr angezeigt. Sie können aber eben hier auch Häckchen setzen, dann werden diese Informationen hier oben angezeigt. Und wie gesagt, "PPI effektiv" ist etwas, was mich sehr interessiert. Deswegen setze ich hier ein Häckchen, und dann sehe ich das eben hier oben auch. Und nun kann ich relativ gut überblicken, ob die Auflösung hoch genug ist oder ob sie vielleicht zu klein ist. Machen wir das mal wieder ein bisschen zu, dann ist es ein bisschen übersichtlicher. Im oberen Bereich sehen Sie ebenfalls Grafiken. Da sehen Sie auf der linken Seite aber ein Dreieck, und Sie sehen hier eine Zahl in Klammern. Die Zahl in Klammern verrät Ihnen, wie häufig diese Grafik in Ihrem InDesign-Dokument verwendet worden ist. Wenn ich nun dieses Dreieck aufklappe, dann sehen Sie, wo die Grafik verwendet worden ist: einmal auf Seite 1, einmal auf Seite 2, und hier mit 970 und hier ebenfalls mit 970 PPI. Wenn ich nun diese Grafik hier nehme und entsprechend anfasse und vergrößere. ups, jetzt habe ich nur den Rahmen vergrößert, Rahmen und Inhalt vergrößern, dann sehen Sie, wie hier diese PPI-Zahl kleiner wird, weil ich das Bild hier größer gemacht habe. Man kann da noch ein paar weitere Informationen hier ganz gut erkennen. Wenn ich nämlich hier zum Beispiel diesen Rahmen nehme und diesen Rahmen nun nicht proportional skaliere, dann sieht man, dass hier nun das so mit Pünktchen dargestellt ist. Warum? Weil das hier nicht mehr hineinpasst. Wenn ich diesen Rahmen aber ein bisschen vergrößere und die Spalte ein wenig verbreitere, dann sehen Sie hier 859 x 978. Das zeigt Ihnen an, dass die horizontale Auflösung eine andere ist, wie die vertikale und dass es immer ein Beweis dafür, dass die Grafik nicht proportional skaliert worden ist. Ok. Das sind die Sachen, die Sie hier sehr einfach im Griff haben und sehr gut sehen können. Wie Sie hier wissen, sind Grafiken in InDesign nur verknüpft. Jetzt merke ich mir hier mal den Dateinamen "biscuits.JPG", und ich verlasse mal InDesign-Dokument. Ich speichere das Ganze nicht ab. Das ist hier nicht notwendig. Und jetzt nehme ich hier diese Datei "biscuits.JPG" und gebe ihr einen neuen Namen: "NEU". So. Nun wechsele ich wieder zurück in mein InDesign und öffne die Datei erneut. Ich gehe auf "Datei" "Öffnen", suche meine InDesign-Datei heraus, klicke auf "Öffnen", und nun sehen Sie, dass ich hier eine Fehlermeldung bekommen habe, einen Warnhinweis. Klar, wie Datei kann nun von InDesign nicht mehr gefunden werden. Ich klicke hier entsprechend auf "Ok". Des Weiteren sehe ich hier in meiner Grafik selber, hier oben ist ein Fragezeichen, das heißt, die Datei wird nicht gefunden. Hier ist eine Kette, und damit ist alles soweit in Ordnung. Sie werden jetzt vielleicht wundern, wieso sehe ich denn überhaupt ein Grafik, wieso ist denn der Rahmen jetzt nicht leer. Na ja, InDesign arbeitet eben so, dass wenn Sie eine Grafik platzieren, dann wird die Grafik zwar verknüpft, aber eine relativ schlecht ausgelöste Variante dieses Bildes. Die landet eben trotzdem im InDesign-Dokument einfach, damit das im normalen Handling etwas schneller geht. Und für den Fall, dass wir hier nun die Verknüpfung verloren haben, dann kann man sich wenigstens noch grob orientieren, was war denn das mal für ein Bild. Nun gut. Jetzt habe ich hierher dieses Problemkind. Jetzt möchte ich das natürlich auch wieder entsprechend beheben. Und dazu gibt es hier unten diese Kette. Wenn ich dadrauf klicke, dann kann ich nun hier diese Datei auswählen, kann auf "Öffnen" klicken, und nun ist wieder alles in Ordnung. Im Übrigen, diese Variante hier ist relativ intelligent. Wenn sich ein kompletter Ordner verschoben hat, und ein kompletter Ordner wurde nicht mehr gefunden, dann können Sie das darüber auch in einem Rutsch neu zuweisen, wenn Sie hier draufgehen und eben zusätzlich die Wahltaste, die Optionen beziehungsweise die Alt-Taste drücken. Darüber können Sie ein komplettes Verzeichnis neu zuweisen, wenn es hier sehr, sehr viele Dokumente gibt, bei denen die Verknüpfung nicht mehr existiert. Schauen wir uns einmal an, was wir mit dem Verknüpfungsbedienfeld noch alles machen können. Hier ist nun eine Datei ausgewählt. Wenn ich nun ins Bedienfeld-Menü hineingehe, dann sehen Sie, gibt es hier den Punkt "Original bearbeiten". Damit wird die ausgewählte Datei aufgerufen und wird an das Programm übergeben, welches als Standardprogramm für diesen Dateityp im Betriebsystem hinterliegt ist. Alternativ können Sie auch sagen "Bearbeiten mit", und dann sehen Sie hier die Programme und wählen in dem Fall das Programm aus, mit dem Sie eben diesen Dateityp gerne bearbeiten möchten. Wenn Sie dann das entsprechende Programm verlassen und die Veränderung abgespeichert haben, wird hierüber die Veränderung automatisch im InDesign aktualisiert. Des Weiteren können Sie hier sich die Datei direkt im Dateisystem anzeigen lassen oder auch in der Bridge oder auch in der Minibridge anzeigen lassen. Hier gibt es noch einen Punkt. Dann kann man eine Datei, die verknüpft ist, einbetten. Dadurch wird die Gafik wirklich in das InDesign übernommen. Und was dann auf der Festplatte passiert, spielt keine Rolle mehr. Im Alltag spielt diese Funktion eine sehr, sehr untergeordnete Rolle. Das sollte man nur wirklich dann tun, wenn es dafür einen sehr, sehr guten Grund gibt. Wenn in InDesign sehr, sehr viele, sehr, sehr große Dateien drin sind, dann ist das manchmal etwas unhandlich. und dafür gibt es hier die Möglichkeit "Dateierweiterung erneut verknüpfen". Wenn ich diese Funktion aufrufe, was passiert? Sie können dann mit InDesign so arbeiten, dass Sie jede Datei zweimal auf der Festplatte haben: einmal als JPG-Datei in einer niedrigen Auflösung mit einer niedrigen Qualität und eine zweite Variante - gleicher Dateinamen, aber andere Endung beispielsweise TIFF. Und diese TIFF-Variante ist die deutlich höher Auflösende mit der höheren Qualität. Und dann können Sie einen ganzen Schwung von Dateien auf einmal von der einen Variante durch eine andere Variante, die höher aufgelöste Ebene, ersetzen lassen, wenn Sie diese Funktion "Dateierweiterung erneut verknüpfen" verwenden. Sie haben gesehen, dass diese Verknüpfung "Bedienfeld" sehr, sehr leistungsfähig ist, und dass sie einem das Leben sehr erleichtern kann, insbesondere wenn man sie noch ein bisschen an die eigenen Bedürfnisse einpasst, dann kann man damit auf optimale Art und Weise mit seinen verknüpften Dateien arbeiten. Zu guter Letzt will ich Ihnen noch einen kleinen Tipp mit hier auf den Weg geben, zu diesen Verknüpfungen. Weil man eben so viel mit diesen Verknüpfungen arbeiten muss, gibt es hierfür auch eine Tastenkombination. Bevor ich Ihnen die verrate, will ich Ihnen aber auch noch eine andere Tastenkombination erklären, nämlich hier "Datei platzieren". "Datei platzieren" ist Command+D oder auf dem Windowsrechner Steuerung+D. Wenn Sie das aufrufen, Tastenkombination, kommen Sie automatisch in dieses Platzieren Dialogfeld. Und vielleicht merken Sie sich mit der Zeit Command+D oder Steuerung+D. Wenn Sie sich das gemerkt haben, müssen Sie nur noch eine klitzekleine Änderung an dieser Tastenkombination vornehmen, nämlich Command+Umschalt+D sorgt dafür, dass die Verknüpfenbedeinfeld aufgerufen wird beziehungsweise unter Windows Steuerung+Umschalt+D. Und mit der gleichen Tastenkombination kann man das Bedienfeld auch wieder schließen.

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10 Std. 54 min (97 Videos)
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