InDesign CS6 Grundkurs

Eine Grafik platzieren

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Häufig werden in InDesign Grafiken eingefügt. Lernen Sie in diesem Video, wie Sie Grafiken platzieren und welche Möglichkeiten es gibt, diese zeitsparend und ergonomisch anzuordnen. Zudem lernen Sie den Unterschied zwischen Rahmen und Inhalt kennen.

Transkript

Eine Sache, die man in einem InDesign-Dokument prinzipbedingt wirklich sehr, sehr häufig machen muss, das ist Grafiken- oder Bilderplatzieren. Und das geht hier oben über den Befehl "Datei" "Platzieren", und es heißt den InDesign mit Absicht nicht importieren, weil eine Grafik innerhalb von InDesign wird nicht importiert. Importiert wird hier aber bedeuten, dass die Grafik Bestandteil des InDesign-Dokumentes wird. Die müsste aber InDesign nicht so, sondern eine Datei wird platziert, und damit wird sie mit dem Bild, welches sich auf der Festplatte befindet, verknüpft. Nachdem ein Bild in InDesign platziert worden ist, sollten Sie [ ] die Datei nicht umbennenen oder die Datei verschieben oder gar löschen, sonst hat InDesign nichts mehr zum Anzeigen. Schauen wir uns jetzt der Reihe nach mal an. Hier habe ich nun mal so ein Foto, und bei diesem Foto habe ich nun zwei Varianten. Sie sehen, ich habe hier diesen Mauszeiger. Ich kann entweder einfach klicken, dann wird das Foto in seiner originelle Größe platziert. Wie groß das ist, das hängt davon ab, mit welcher DPI-Zahl das Ganze abgespeichert worden ist, was innerhalb des InDesign-Dokumentes steht. Ich mache das Ganze jetzt nochmal ruckgängig über "Bearbeitung" "Rückgängig". Alternativ kann ich selbstverständlich auch einfach einen Rahmen ziehen, und nun befindet sich hier dieses Eis, dieses Bild in diesem Rahmen drin. Bei InDesign muss man bei Bildern streng unterscheiden, dass es immer einen Rahmen und einen Inhalt gibt. Und wie kann man das nun entsprechend sehen? Wenn ich jetzt hier im Moment diesen Rahmen ausgewählt habe, dann habe ich hier einen blauen Rahmen um diesen Rahmen herum. Wenn ich nun einen Doppelklick mache, dann habe ich nun hier diesen braunen Rahmen um mein Bild, und nun habe ich den Inhalt des Bildes ausgewählt. Also, wirklich ganz wichtig. Rahmen und Inhalt müssen immer streng voneinander unterschieden werden. Wodrin wirkt sich das Ganze denn zum Beispiel aus? Wenn ich nun hier nur den Rahmen ausgewählt habe, und ich nun hier diesen Rahmen in seiner Größe verändere, dann verändert sich das Bild überhaupt nicht. Das Ganze geht natürlich nicht nur größer, sondern das Ganze geht auch kleiner, so dass ich das Bild entsprechend beschneiden kann. Wenn das Bild nun hier beschnitten ist, da möchte ich vielleicht einen anderen Ausschnitt innerhalb des Rahmens verwenden. Dann kann ich mit dem Mauszeiger hier auf diese zwei Kreise fahren, Maustaste drücken und halten, und dann sehen Sie, wie das gesamte Bild, also den Inhalt angezeigt bekommen, und den können Sie dann nun innerhalb des Rahmens so bewegen, wie Sie das Ganze denn gerne hätten. Wenn ich nun nur den Inhalt auswähle, Sie sehen nun, ist der braune Rahmen ausgewählt, dann ich nehme nun hier diesen Anfasser, dann verändere ich wirklich den Inhalt meines Rahmens und verändere darüber die Skalierung. Natürlich ist es in der Praxis ganz häufig so, dass man beides verändern möchte. Und damit man das nicht hier in zwei Schritten machen muss, kann man das Ganze natürlich auch in einem Schritt machen. Ich mache hier die letzten Änderungen mal rückgängig, so. Wenn ich nun beides verändern will, beides skalieren will, also Inhalt und Größe, so kann ich das hier über das Skalieren-Wekrzeug machen, kann das Ganze dann hier entsprechend so auswählen. Im Alltag ist das hier doch recht unpraktisch, sondern im Alltag geht man in der Regel hin und drückt die Command- beziehungsweise die Steuerungstaste, und nun kann man Rahmen und Inhalt entsprechend skalieren. Wenn ich Command+ Umschalt-Taste drücke, dann wird das ganze Objekt frei skaliert. Frei Skaliert bedeutet in dem Fall, dass die Seitenverhältnisse verloren gehen. Ich mache das wieder rückgängig. Möchte ich, dass die Seitenverhältnisse gesperrt sind beim Skalieren, so drücke ich Command+Umschalt oder Steuerung+Umschalt, und Sie sehen, nun, wenn ich die Breite verändere, verändere ich auch automatisch die Höhe. Umgekehrt, wenn ich die Höhe verändere, verändere ich automatisch die Breite. Und nun wird wirklich Inhalt und Rahmen skaliert, und zwar proportional. Nicht selten ist das so, dass man vielleicht irgendwo schon einen Rahmen hat und möchte dort eine Grafik hineinpositionieren. Ich werde jetzt hier mal einen Rahmen aufziehen. Dieser Rahmen soll quadratisch sein, deswegen halte ich die Umschalt-Taste gedrückt, und nun ich hier eine Grafik hineinplatziert werden. Im Moment ist die Grafik ausgewählt oder der Rahmen genauer gesagt ausgewählt. Wenn ich jetzt auf "Datei" "Platzieren" gehe und nun hier eine Grafik auswähle, nehmen wir mal diese hier, und klicke nun entsprechend auf "Öffnen", dann wird sie automatisch hier in diesen Rahmen hineingesetzt. Das passiert im Alltag relativ häufig, dass man ein Objekt ausgewählt hat. Man geht über das Menü "Datei" "Platzieren" und dann auf einmal feststellt: "Mist, eigentlich wollte ich das gar nicht in das Objekt hineinsetzen, sondern ich wollte es ganz woanders hinsetzen". Dann kann man einfach auf "Datei" "Rückgängig" und da hat man das Objekt wieder in seinem geladenen Mauszeiger und kann nun entweder einen neuen Rahmen aufziehen oder kann das in einen bestehenden Rahmen hineinplatzieren. In einen bestehende Rahmen hineinplatzieren, das geht recht einfach. Ich fahre einfach mit der Maus drüber. Der Mauszeiger ändert oben links sein Aussehen. Ich klicke, und nun ist das Objekt hier drin. Jetzt habe ich hier den Rahmen deutlich größer als das Objekt. Jetzt kann ich natürlich hingehen, hier den Rahmen manuell so anpassen, dass er genau passt. Das wird Ihnen möglicherweise nicht 100% gelingen, dass eswirklich auf den letzten 10 mm exakt passt. Dafür können Sie hier oben über das Menü sagen "Objekt" "Anpassen, und dann können Sie jetzt hier sagen "Rahmen proportional füllen", "Inhalt proportional anpassen". Hierbei wird der Inhalt entprechend skaliert. Sie können hier sagen "Rahmen an Inhalt anpassen". Das ist das, was ich jetzt hier gerne möchte, "Rahmen an Inhalt anpassen", und dann sieht das Ganze so aus. Schauen wir uns noch an, was die anderen Optionen denn so bieten. Auch dafür werde ich mir jetzt hier mal einen Rahmen aufziehen und erneut ein Bild platzieren, diesmal ein Bild, welches wirklich sehr groß ist, und man sieht jetzt hier wirklich nur einen recht kleinen Ausschnitt. Wenn ich hier auf diesen Donut klicke, dann sehen Sie, wie das Bild in Wirklichkeit ausschaut. Und nun möchte ich vielleicht, dass das Bild klein skaliert wird und so, dass es genau hier in diesen Rahmen hineinpasst. Auch das geht hier über "Anpassen". Und da kann ich dann sagen "Rahmen proportional füllen" beziehungsweise "Inhalt propotional anpassen". Ich wähle hier erstmal "Inhalt propotional anpassen", und hierbei sehen Sie, habe ich jetzt hier auf der linken Seite Render bekommen. Dieser Render könnte links und rechts sein, oder Sie können oben und unten sein, es sei denn, der Rahmen hat ohnehin schon mehr oder weniger zufällig genau das Seitenverhältnis, was Sie haben wollen. Weil wenn Sie hier über diese Funktione gehen "Inhalt proportional anpassen", dann wird das Bild so klein gemacht, dass es rein passt und dass nirgendwo Informationen verloren gehen. Und das ist in diesem Fall eben nur dadurch möglich, dass wir links und rechts solche Render haben. Die andere Variante hier ist "Rahmen proportional füllen". Dann wird das Ganze so vergrößert, so hineingelegt oder eben auch verkleinert, dass das Bild genau hineinpasst, dass wir nirgendwo freie Lücken haben, da wir aber hier ausgewählt haben. Proportional füllen bedeutet, dass in diesem Fall, dass wir hier oben einen Bereich haben und hier unten einen Bereich haben, den man nicht sehen kann. Wenn ich hier wieder auf diesen doppelten Kreis klicke, dann sehen Sie das auch. Und jetzt kann ich möglicherweise noch festlegen, okay, es ist mir wichtiger, dass ich oben alles sehe und dafür unten etwas verliere oder genau umgekehrt, dass ich unten ein paar Bildinformationen erhalte und oben dafür ein paar Bildinformationen verliere. Fehlen uns noch ein paar Möglichkeiten hier um das Anpassen, nämlich "Rahmen an Inhalt anpassen". Das habe ich Ihnen vorhin schon gezeigt. Rahmen anpassen, dann wird das großgezogen, aber es wird nicht proportional gefüllt. Das kann dann dazu führen, dass wir hier eine Verzerrung haben. Und das haben wir nun. Wir haben jetzt hier eine leichte Verzerrung. Bei diesem Bild mag man das nicht sehen, aber wenn ich jetzt dieses Bild hier mal herausnehme, ich lösche es, diesen Rahmen hier und stattdessen hier dieses Bild hier hineinnehme, "Bearbeiten" "Ausschneiden", und sage nun hier "In die Auswahl einfügen", ja, und wenn ich jetzt hier bei diesem Bild sage "Anpassen" "Inhalt an Rahmen anpassen", dann werden Sie sehen, dass es schon sehr, sehr stark verzerrt ist. Diese Funktionalität hier "Anpassen" und mit den Rahmen, das ist wirklich eine sehr wichtige Funktion. Es ist eine faule, eine enorme Arbeitserleichterung, hier augenmaß müsste schon unmenschlich gut sein, um dafür zu sorgen, dass Sie ein Bild skalieren können, ohne dass Sie entsprechend die Proportion verlieren. Und genau hier über diese Funktion mit dem Anpassen ist das möglich. Sie haben gelernt, dass man Grafiken im InDesign platziert und nicht importiert, dass die Grafiken entsprechend auf der Festplatte nur verknüpft sind, Sie die Dateien nicht löschen oder umbennen dürfen, dass InDesign bei Grafiken streng unterscheidet zwischen Inhalt und Rahmen, und beides muss getrennt voneinander beachtet oder bearbeitet werden, und Sie haben gesehen, wie Ihnen die Objektanpassen-Funktion das Leben erheblich vereinfacht.

InDesign CS6 Grundkurs

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10 Std. 54 min (97 Videos)
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