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InDesign CS6 Grundkurs

Zeichenformatierungen verwenden

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Die Typografie ist eine der großen Stärken von InDesign. Lernen Sie hier, wie Sie mit Hilfe der Zeichenformatierungen Zeichen für Zeichen so formatieren, wie es Ihnen am besten gefällt, und lernen Sie die Möglichkeiten von InDesign auszuschöpfen.

Transkript

Eine der großen Stärken von InDesign ist sicherlich, dass es sehr, sehr gut mit Typografie und mit den Schriftarten umgehen kann. Um Ihnen das hier zu zeigen, brauche ich aber erst einmal ein bisschen Text. Und genauso, wie man das im Alltag häufig hat, mache ich hier erstmal einen Textrahmen, und nun muss hier Text hinein. Jetzt könnte ich natürlich auf eine Internetseite gehen und könnte mit dort irgendwo einen Blindtext - ein Lorem ipsum - holen. Aber da man das InDesign sehr, sehr häufig benötigt, haben die Entwickler auch da dran gedacht. Und wenn ich nun hier in diesem Textrahmen stehe, kann ich einfach ins Menü gehen "Schrift" "Mit Platzhaltertext füllen" auswählen, und der komplette Textrahmen ist nun mit entsprechendem Text gefüült. Und wenn ich mir das nun mal ein bisschen näher anschaue, dann sieht man, dass es sich hierbei um so eine Art Pseudo-Dateien handelt. Schauen wir uns das Ganze noch ein bisschen näher an. Ich zoome relativ grob hier in diese Schriftart hinein, um das einfach besser zeigen zu können. Genau wie in anderen Textbearbeitungsprogrammen auch, damit ich hier an meiner Schrift etwas ändern kann, muss ich diese zuerst markieren. Machen wir das mal hier für die ersten paar Zeichen. Und hier oben dort kann ich die Schriftart auswählen. Und hier hat man dann eine Liste von Schriften, und links neben diesen Schriften sehen Sie halt immer solche Symbole. Die zwei wichtigsten Symbole erkennen Sie hier bereits. Das sind hier einmal dieses "TT" für eine TrueType-Schrift und dieses "O" für eine OpenType-Schrift. Es könnte auch noch sein, dass Sie hier auch noch eine "PS" sehen für PostScript-Schrift, und damit können Sie schon im Vorfeld abschätzen, wie gut oder wie schlecht denn diese Schriftart in der Regel ausgebaut ist. Tendenziell, aber nicht immer sind OpenType-Schriftarten deutlich besser aufgebaut als TrueType- oder PostScript-Schrift. Wenn ich nun hier eine Schriftart ausgewählt habe, dann habe ich hier in der rechten Seite noch die unterschiedlichen Schriftschnitte. die von dieser Schriftart verfügbar sind. Und die Benamsung hier liegt wirklich daran, wie der Schriftdesigner das festgelegt hat. Und auch nur das, was in der Schrift zur Verfügung steht, das wird mir hier angezeigt. Wenn ich hier also keine kursive oder auch häufig als italic bezeichnete Schriftart finde, dann habe ich in dieser Schriftart keine kursive und kann sie an dieser Stelle auch nicht verwenden. Die meisten Textverarbeitungsprogramme da kann ich jede Schriftart kursiv setzen. Was dann aber häufig keine echte kursive ist, sondern einfach nur schräg gesetzt ist, was jedem, der sich ein bisschen mit Schriftarten auskennt, die Nackenhaare zu Berge stehen lässt. Ok. Wenn ich das jetzt hier entsprechend auswähle, also jetzt hier zum Beispiel diese Adobe Caslon Pro als Semibold Italic, dann wird das Ganze hier entsprechend angezeigt. Etwas weiter rechts davon, hier kann ich die Schrift größer einstellen. Natürlich kann ich hier drauf klicken und kann nun hier diese Schriftart auswählen. Sollten Sie eine Schriftgröße wünschen, die jetzt hier nicht in dieser Liste ist, können Sie das selbstverständlich auch hier von Hand eingeben, und Sie können auch ungerade Werte eingeben, wenn das für Ihr Bedürfnis ebenfalls notwendig ist. Bedenken Sie, InDesign rechnet in solchen Textfeldern. Sollte es für Sie mal essenziell notwendig sein, dass Sie eine Schrift haben, die genau 17 mm große ist, so können Sie auch einfach hier 17 mm eingeben. Hier drunter sehen Sie den Zeilenabstand, also den Abstand von einer Zeile zur nächsten Zeile. Das Ganze ist jetzt hier in Klammern gesetzt. Warum? Weil es im Moment so eingestellt ist, dass dieser Wert automatisch berechnet wird, und zwar abhängig von der Schriftgröße und zwar mit 120%, also 120% ist 14,4, und dann haben wir das genau hier so entsprechend angegeben. Wenn ich nun diesen Zeilenabstand oder auch Durchschuss verändern möcte, dann wähle ich das hier entsprechend einmal aus, und nun kann ich hier einen entsprechenden Wert einstellen, beispielsweise jetzt hier 6 Pt, dann läuft das in die obere Zeile rein, oder mir reicht diese 14,4 nicht aus, dann kann ich hier natürlich beispielsweise 18 PT einstellen. Schauen wir uns einmal an, was wir noch rund um diese Schriftarten einstellen können. Hier haben Sie die Möglichkeit zu sagen "Alles in Großbuchstaben". Das hat den Vorteil, im Gegensatz dazu, dass man. wenn man es eingibt, man es jeder Zeit wieder rückgängig machen kann. Dann kann ich hier sagen, dass der Text hochgestellt werden soll. Ich kann hier sagen, dass der Text, bitte, unterstrichen werden soll. Ich kann sagen, dass der Text durchgestrichen werden soll. Ich kann ihn hier tief stellen. Und ich habe hier auch die Möglichkeit, in Kapitälchen umzuschalten, und dann werden wir hier diese Kapitälchen entsprechend angezeigt. Etwas weiter rechts hier habe ich das sogenannte Kerning, und dadrunter habe ich die Laufweite. Um Ihnen das ein bisschen besser zu demonstrieren, gehe ich hier einmal herunter und gebe mal einen sehr großen Buchstaben ein. Ich zoome hier ein bisschen raus, dann kann man das gleich besser erkennen, und gebe jetzt hier mal ein großes "A" und ein großes "V" ein, markiere das und sage, das Ganze soll mal in 144 anngezeigt werden. Dafür muss ich natürlich den Textrahmen ein bisschen vergrößern, sogar deutlich vergrößern, so. Als Kerning bezechnet man nun, dass dieses "V" hier in diesem "A" drüberlappt. Wie würde das Ganze ohne Kerning aussehen, nämlich so? Ich ziehe mal eine Hilfslinie, damit man das besser sehen kann. Also, da, wo der eine Buchstabe anfängt, da hört der andere entsprechend vorher auf. Das ist genau in der Regel sehr, sehr unschön, wenn man das Ganze später einmal ausdruckt. Und um dieses Kerning - diesen Abstand - nun so verändern, muss der Cursor zwischen den Buchstaben stehen. Also, bitte nicht so markieren, sondern er muss entsprechend dazwischen stehen. Und dann kann ich das jetzt hier entsprechend einstellen, und zwar diese Angaben, diese Maßangaben, die jetzt hier sind, sind immer bezogen auf 100 Geviert, also -100 ist, also, dass das Kerning auf -100 ein Tausendstel gekürzt ein Zehntel Geviert gesetzt wird. Wenn ich das hier mal ausprobiere, dann sieht das Ganze so aus. Umgekehrt geht das Ganze natürlich auch, dann wird der Abstand noch größer. Die gut ausgebauten Schriftarten haben eingebaute Kerning-Tabellen. Will man sich diese eingebauten Kerning-Tabellen verlassen, dann wählt man hier "Metrisch" aus. Und jetzt steht hier bei dieser Schriftart zum Beispiel in der Kerning-Tabelle drin: "Hallo! Wenn ein großes "A" kommt, und danach kommt ein großes "V". dann reduziere das Kerning, bitte, bei diesen beiden Buchstaben auf -97. Alternativ kann man hier auch "Optisch" auswählen. Dann wird das Kerning nicht aus der Tabelle genommen, sondern dann wird da Kerning von InDesign selber berechnet nach gewissen optischen Kriterien, und in diesem Fall haben Sie gerade gesehen, ist die Buchstabenkombination noch ein bisschen näher aneinander gerückt. Der große Unterschied zwischen "Optisch" und "Metrisch" ist vor allem derjenige. Schauen Sie mal, was passiert. Im Moment steht hier -140 bei "Optisch", und bei "Metrisch" steht hier -97, bezogen auf eine Schriftgröße von 144 Pt. Wenn ich das Ganze nun hier reduziere beispielsweise auf 20 Pt, und das Ganze stand auf "Opitsch", dann hat sich das optische Kerning hier verändert. Das ist ein bisschen kleiner geworden. Hingegen bei "Metrisch", da ist es exakt auf den -97 geblieben. Also, InDesign bei einem optischen Kerning passt den Abstand zwischen den Buchstaben, auch noch auf die Schriftgröße. Anhängig, wo hingegen in der Kerning-Tabelle immer ein statischer Wert steht, einfach nur "A" nach "V" den und den Wert nehmen. Hier unten haben wir noch die Laufweite. Für die Laufweite muss ich wieder die Buchstaben entsprechend markieren und kann also da entsprechend das Ganze auch einstellen, auch das ist wieder gemessen auf Tausendstel Geviert. Dann haben wir jetzt noch den Bereich. Da kann man die Schrift verzerren, und zwar nach oben beispielsweise, dann wird sie in die Länge gestreckt, oder ich kann das auch in die Breite strecken oder auch in der Breite reduzieren. Dann hat sich die Schrifthöhe nicht verändert, aber die Schriftbreite hat sich verändert. Das sieht selten wirklich gut aus, oder da muss mal schon Typografie sehr geschuld sein, um hier wirklich Werte hinzubekommen, die wirklich sinnvoll sind. Dann kann ich jetzt hier noch den Zeilenverstatz festlegen, also kann das Ganze hier entsprechend hoch stellen innerhalb der Zeile oder kann das Ganze auch hier entsprechend tief stelen in der Zeile. Last but not least gibt es hier noch die Möglichkeit, eine Schriftart schräg zu setzen, Wenn Sie so wohl so eine Pseudokursive anzulegen, das sieht seltens wirklich gut aus. Das sind die Einstellungen, die Sie hier oben rund um die Schriftart vornehmen können. Wenn Sie das hier oben nicht machen wollen, dann können Sie das auch über ein Bedienfeld machen und so über das Bedienfeld "Schrift", und dort gibt es den Punkt "Zeichen". Und alles, was ich Ihnen gerade hier oben erklärt habe, finden Sie hier in diesem Bedienfeld ebenfalls wieder. Ich habe Ihnen die Zeichenformatierungsmöglichkeiten in InDesign hier vorgestellt. Sie sehen, die Möglichkeiten sind wirklich sehr, sehr umfangreich. Und Sie haben auch die Möglichkeit, die Mikrotypografie an Ihre eigenen Bedürfnisse perfekt anzupassen, so dass Sie ein immer optimales Schriftbild hinbekommen.

InDesign CS6 Grundkurs

Machen Sie sich mit der Leistungsfähigkeit von InDesign CS6 systematisch und praxisorientiert vertraut, um Ihre Dokumente zu gestalten und für den Druck aufzubereiten.

10 Std. 54 min (97 Videos)
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