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InDesign CS6 Grundkurs

PDF-Export

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Damit Ihre Visitenkarte in der Druckerei gedruckt werden kann, muss ein PDF-Dokument erstellt werden. Erfahren Sie in diesem Film, wie ein PDF-Dokument aus InDesign exportiert wird.

Transkript

Nachdem unsere Visitenkarte nun soweit fertig ist, gilt es noch zwei wichtige Dinge zu erledigen. Zum einen muss unser Dokument hier natürlich endlich mal gespeichert werden. Im alltäglichen Projekt arbeitet man das sicherlich viel früher machen und nicht die Gefahr eingehen, für den Fall eines Absturzes wirklich mehrere Stunden oder Tage an Arbeit zu verlieren, also wollen wir das hier nun, wenn auch sehr spät, aber dennoch auf jeden Fall mal machen. Und zwar natürlich unter "Datei", "Speichern unter" und nun kann ich das Ganze hier entsprechend abspeichern. "Visitenkarte_01" und hier kann ich noch sagen, ob das Ganze als Dokument gespeichert werden soll, als Vorlage oder für ältere Versionen und das was ich hier natürlich haben will, ich will es als "InDesign CS6 Dokument" speichern. Und hier haben Sie noch die Möglichkeit, Vorschaubilder immer mit Dokument abzuspeichern. Das sollte man grundsätzlich machen, das ist eigentlich ganz praktisch. Später wenn Sie sich dann das Dokument anschauen, dann sehen Sie wenigstens die erste Seite Ihres Dokumentes und müssen es nicht jedes Mal unbedingt öffnen, wenn Sie es beispielsweise in der Adobe Bridge sich anschauen. Ich klicke hier entsprechend unter "Sichern", das Dokument ist nun gespeichert. Und abhängig von Ihrem verwendeten Betriebssystem ist es nun so, wenn ich hier nun an diesem Dokument etwas ändere, also hier beispielsweise ein Leerzeichen eingebe, dann sehen Sie hier oben, dass hier ein Pünktchen hinein gekommen ist, beziehungsweise hier ist ein Sternchen hingekommen, das symbolisiert Ihnen a. hier in dem Dokument hat sich was geändert und auch wenn ich diese Änderung wieder rückgängig mache, indem ich hier dieses Zeichen lösche, bleibt aus Sicherheitsgründen dieses Änderungshäkchen, dieses Änderungssternchen, beziehungsweise hier unter Mac OFC auch dieser Punkt, entsprechend erhalten. Selbstverständlich ist es nun unter InDesign genauso wie in anderen Programmen auch, sobald ich etwas geändert habe und nun das Dokument schließe, bekomme ich hier entsprechend einen Warnhinweis, ob ich das Dokument vielleicht nicht doch speichern möchte oder ob ich es nicht speichern möchte und das Programm dennoch verlassen möchte oder ob ich vielleicht nur aus Versehen da drauf geklickt habe und dann hier auf "Abbrechen" klicke. Kleiner Hinweis hier an der Stelle schon rund um die Art und Weise, wie InDesign mit Dokumenten umgeht: sind Sie nicht verwundert, wenn dieses Symbol, also dass Sie etwas verändert haben, dieses Sternchen oder auch hier oben dieses Symbol, selbst dann vorkommt, wenn Sie das Gefühl haben, Sie hätten gar nichts verändert oder sie haben auch bewusst gar nichts verändert. Ein Dokument öffnen und das Dokument auf Export ziehen und das Dokument drucken, sorgt bereits dafür, dass das Dokument für die InDesign Welt geändert worden ist. Ob Sie das dann dennoch abspeichern wollen oder nicht, das bleibt natürlich Ihnen überlassen. Aber selbst ein einfaches Öffnen und beispielsweise das Dokument drucken sorgt InDesin-intern bereits dafür, dass dieses Dokument als verändert gilt. Nun kann man hier entsprechend das Dokument speichern, als InDesign Dokument, aber im Gegensatz zu früher, also vor vielen, vielen, vielen Jahren, in grauer Vorzeit, ist es heutzutage natürlich absolut unüblich, offene Dateien weiterzugeben, sondern es ist stattdessen viel mehr üblich, dass man das PDF-Dokument entsprechend weitergibt. Und hier aus InDesign können Sie wirklich sehr komfortabel PDF-Dokumente erstellen. Sie gehen einfach hier oben auf "Datei", wählen den Punkt "exportieren" und bekommen nun hier dieses Dialogfeld. Da können Sie sagen wo das Dokument hinexportiert werden soll und was denn überhaupt exportiert werden soll. In meinem Fall steht hier "Adobe InDesign-Tagged-Text", das ist nicht das, was ich haben möchte, sondern ich möchte hier "Adobe PDF (Druck)". Bitte verwechseln Sie nicht auch aus Versehen mal "PDF (Druck)" und "PDF (Interaktiv)" miteinander, so nach dem Motto "ach ja, ist ja nicht so schlimm". Nein, wenn das Dokument wirkich in die Druckerei gehen soll, dann wählen Sie bitte auch hier "Adobe PDF (Druck)" aus. Und entsprechend klicken Sie auf "Sichern". Jetzt wird das PDF allerdings nicht direkt erstellt, sondern es bekommt hier erst noch diese Abfragen, nach welchen Standards, nach welchen Vorgaben soll denn dieses PDF nun erstellt werden? Und hier oben haben Sie diese Vorgaben, da können Sie dann "qualitativ hochwertiger Druck" sagen und das ist auch schon hochwertiger Druck, also durchaus was die Auflösung betrifft, durchaus offset tauglich. Aber, es ist die Frage wie wird mit gewissen Druckstandards umgegangen, und die meisten Druckereien wollen nach wie vor PDF/X-1a haben. Und wenn ich hier "PDF/X-1a" auswähle, werden meine RGB Bilder, den Koch, den ich da auf der Rückseite habe, das ist zum Beispiel ein RGB Bild, automatisch in CNYK umgewandelt, so dass Sie sich da nicht drum kümmern müssen. Jetzt kann ich mir mal anschauen, was denn hier noch alles so einzustellen ist, Komprimierung, Sie sehen wir haben hier die entsprechenden Auflösungen, die also verwendet werden, dann kann ich hier sagen, welche Druckmarken verwendet werden sollen. Ich sag jetzt hier einfach mal alle. In der Praxis hat man das eigentlich nicht, dass man hier alle setzt, die meisten Druckereien wollen das gar nicht mehr haben. Dann kann ich hier sagen der Anschnitt soll entsprechend die und die Millimeter haben. Das verwende ich in der Regel nicht, sondern ich sag einfach "Anschnitteinstellungen des Dokuments verwenden", sonst hätte ich das Anfang nicht brauchen zu machen. Nun gibt es hier die Ausgabe, Farbkonvertierung, das ist ganz wichtig, "In Zielprofil konvertieren", "Werte beibehalten", das ist super, aber wir sind hier nicht in den USA, sodass dieser "Farbraum CNYK U.S. web coated" ungeeignet ist. Stattdessen nehmen wir hier zum Beispiel diesen "Euroscale coated v2" Sollten Sie andere Farbprofile benötigen, beispielsweise für Newspaper, dann müssen Sie diese zuerst entsprechend installieren und können Sie dann auch hier entsprechend auswerten. Dann haben wir hier noch den Bereich "Erweitert", das lassen Sie bitte einfach so wie es ist, "Sicherheit" können Sie nicht auswählen, weil wir hier mit PDF/X-1a arbeiten, da können Sie keine Sicherheitseinstellungen vornehmen, und dann gibt's hier den Punkt "Übersicht", da kann man sich das, was hier alles eingestellt worden ist, entsprechend nochmal anschauen. So sieht das alles nun gut aus und dann klicken wir hier unten auf "Exportieren" und erst jetzt wird das Dokument erstellt. Das ging jetzt, weil das nun wirklich ein kleines PDF Dokument ist, sehr sehr schnell, aber grundsätzlich findet dieser PDF-Export hier im Hintergrund statt, dass Sie im Vordergrund noch weiter arbeiten können, und so lange der Export dann hier hinten läuft, haben Sie hier so einen kleinen schwarzen Balken, der dann von unten nach oben läuft, da können Sie dann erkennen "aha, er ist noch nicht so weit und er arbeitet noch am Export". Nun haben wir jetzt hier unser PDF-Dokument erstellt, wollen wir uns das Ganze doch einmal anschauen. Ich hab hier meine Visitenkarte. Und das ist die Visitenkarte, die ich Ihnen ganz zu Anfang gezeigt habe und das ist die Visitenkarte, die ich gerade erstellt habe. Und so sieht das Ganze jetzt hier aus. Wenn Sie sich das Ganze unter Windows anschauen, dann schauen Sie sich das PDF einfach im Adobe Reader an. Hier unter Mac kann ich einfach die Vorschau verwenden. Und so habe ich nun meine Visitenkarte erstellt, die von der Qualität her absolut in Ordnung ist, um sie in die Druckerei zu geben. Sie haben jetzt hier in Gänze gesehen, wie so ein ganz typischer Arbeitsablauf ist, wenn Sie mit InDesign ein druckfähiges Dokument erstellen. Zuerst muss das Dokument angelegt werden, dann müssen in irgendeiner Form Texte importiert werden oder Texte eingegeben werden. Diese Texte müssen formatiert werden, die Textboxen müssen angepasst werden, zusätzlich kommen noch weitere Dinge hinein, wie beispielsweise selbsterstellte kleine Grafiken, wie Farbflächen, wie importierte und platzierte Grafiken, in unserem Beispiel hier war das dieser Chefkoch als Symbol, dann muss man noch so ein bisschen finishing machen und am Schluss wird das Ganze exportiert in ein PDF und letztendlich haben Sie hier mit diesem kleinen Projekt ganz ganz vieles gelernt, was Sie auch für ein großes Projekt immer zwingend benötigen.

InDesign CS6 Grundkurs

Machen Sie sich mit der Leistungsfähigkeit von InDesign CS6 systematisch und praxisorientiert vertraut, um Ihre Dokumente zu gestalten und für den Druck aufzubereiten.

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ISBN-Nummer:978-3-8273-6410-4
Erscheinungsdatum:23.04.2012
Laufzeit:10 Std. 54 min (97 Videos)

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