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Kreativ arbeiten mit Nik-Filtern

Ausgabe- und Kreativschärfung für die Anzeige

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Ausgabe- und Kreativschärfung können Sie auch für die Bildschirmanzeige gewinnbringend einsetzen. Welche Optionen Ihnen der Output Sharpener dafür zur Verfügung stellt, sehen Sie in diesem Video.
05:44

Transkript

In diesem Video schauen wir uns die einzelnen Möglichkeiten an, die Sie im Output Sharpener haben. Ich rufe ihn mal auf. Auch hier wird automatisch eine neue Ebene mit einer Maske erstellt, so dass wir das Ganze nondestruktiv haben können. Hier können Sie jetzt oben verschiedene Modi einblenden. Das geschärfte Bild: Sie haben eine Schärfe der Druckvorschau. Das ist wichtig, denn im Druck wirkt das Bild anders als auf dem Bildschirm. Sie haben wie in den anderen Plugins auch die Möglichkeit, sich eine Effektmaske bzw. Effektüberlagerung anzeigen zu lassen, wenn Sie hier einzelne Kontrollpunkte haben. Zunächst müssen Sie in der Ausgabeschärfe bestimmen, wofür Sie schärfen möchten. Sie haben fünf Möglichkeiten. Sie können für die Anzeige schärfen, für einen Tintenstrahldrucker, für einen Belichter, für ein Halbtongerät oder für einen Hybriddrucker. Ich sage mal, wir möchten hier für die Anzeige schärfen. Da kann ich mit der adaptiven Schärfe die Stärke des Ganzen regulieren. 100 % wäre so richtig stark geschärft. 0 % wäre gar keine Schärfung. Als Ausgangspunkt bietet sich wie immer die Mitte an. Dann haben Sie im Prinzip schon eine gewisse Grundschärfe erreicht. Sie sehen, dass das Rauschen, das dem Bild überlagert wurde, mit verstärkt wird. Das ist genau kontraproduktiv. Genau da setzt jetzt die kreative Schärfe an. Also: Wo schärfen Sie stärker? Wo stärken Sie weniger? Denn in der Ausgabe ist es, glaube ich, nicht so wichtig, wenn hier hinten in den unscharfen Bereichen einzelne Farben verlaufen, als wenn hier vorn das Seil zu einem einzigen Matsch verkommt. Hier sollte man schon stärker schärfen, also im Bereich des Kriegers, während der Hintergrund ruhig ein wenig unschärfer bleiben kann. Genau so etwas können Sie mit der kreativen Schärfe bestimmen. Das können Sie entweder für das gesamte Bild machen. Sie können zum einen die Stärke noch nachregulieren. Die adaptive Schärfe hier oben ist gerätabhängig. Hier regulieren Sie manuell nach. Sie können sie auch auf ein Minimum zurückfahren. Sie sehen, dann ist hier gar kein Effekt. Das ist im Prinzip eine Feineinstellung für die Ausgabeschärfe. Mit der bestimmen Sie dann den Grad der kreativen Schärfe. Sie können außerdem die Struktur verstärken. Die Struktur bedeutet kleine Details innerhalb von Flächen. Wenn ich die Struktur ganz nach rechts fahre, sehen Sie, wie innerhalb der Flächen und in den scheinbar strukturlosen Bereichen Struktur verstärkt wird. Wenn ich das auf ein Minimum von -100 setze, dann werden alle Bereiche weichgezeichnet und verlieren ihre Details. Ich lasse das jetzt auf 0 %. Die Strukturdetails da hinten möchte ich gar nicht verstärken. Mit dem lokalen Kontrast machen Sie scheinbar etwas Ähnliches, aber er betont vor allem die Formen. Das heißt, entlang von Kanten kommt es zu einer Kontraststeigerung. Das sehen wir, wenn ich den Regler ganz nach rechts schiebe. Die Strukturen bleiben gleich stark, aber die Formen werden verstärkt. Also; vorher – nachher. Alles kommt etwas prägnanter raus. Das sehen Sie hier unten beim Helm, wie das Ganze etwas runder und plastischer wird. Hier können Sie mit dem lokalen Kontrast so etwas nochmal nachregeln. Sie können das Ganze auch abflachen, indem Sie den Regler nach links ziehen. Das wäre jetzt eine sehr softe Variante. Ich denke mal, hier kann ich den lokalen Kontrast ein wenig erhöhen. Sie haben noch den Fokus-Regler. Der simuliert eine Tiefenunschärfe, wenn Sie ihn nach links ziehen. Das ist doch ein sehr schöner Effekt. Sie müssen nur die Bereiche, die scharf bleiben sollen, mit Infopunkten ausschließen. Wenn Sie den nach rechts ziehen, schärfen Sie die kleinen Details nach. Das betrifft auch die Strukturen, die Sie über den ersten Regler erreichen, aber vor allem wirklich Kanten und die kleinsten, feinsten Strukturen im Bild. Hiermit sollte man es nicht zu sehr übertreiben. Aber Sie sehen, man kann das wirklich sehr fein abstimmen. Ich würde das Ganze jetzt noch kreativ verändern, denn wie gesagt, ich brauche die Schärfe im Hintergrund nicht, also nehme ich mir einen Kontrollpunkt. Alternativ können Sie wie in Define hier den Farbumfang bestimmen. Das würde uns hier nicht weiterhelfen, denn der Himmel hat die gleiche Farbe wie der Rest des Ganzen. Alles ist ein wenig in Brauntönen gehalten. Da kommen Sie jetzt vor allem weiter, wenn Sie einen Himmel haben, wo Details zu sehr verstärkt werden. Dann würden Sie den Farbumfang nehmen und z. B. das Blau des Himmels mit einem negativen Kontrollpunkt ausschließen. Hier nehme ich einfach einen normalen Kontrollpunkt und erhöhe den Bereich, blende mir mit diesem Haken die anderen Optionen ein, also Struktur, lokaler Kontrast und Fokus und senke hier einfach den Wert für Struktur. Dann bleibt alles auch schon etwas weicher. Dann kopiere ich ihn mit gehaltener ALT-Taste auf die andere Seite, senke auch dort die Struktur noch etwas und tue das noch für die anderen Bereiche, die nicht so stark nachgeschärft werden sollen. (zu sich) So. Da nochmal einen hin. Hier ist mir noch zu viel Struktur. Also auch dort schnell einen Punkt gesetzt. (zu sich) ... mit einem wenig kleineren Bereich. Jetzt habe ich den Krieger hier stärker hervorgehoben und habe für das Internet nachgeschärft, also genau genommen für die Anzeige. Die Anzeige kann ein Bildschirm sein oder ein Projektor oder ein Beamer, was auch immer. Sie sehen, im Nik Output Sharpener ist das alles ein einziger Abwasch. Wir haben die Ausgabeschärfe, Sie haben die kreative Schärfe. Sie müssen sich nicht darum kümmern, welche Werte Sie genau einstellen müssen, außer, dass Sie das Ganze nach Sichtkontrolle abstellen. Denn bei der Anzeige ist das ja kein Problem.

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Erscheinungsdatum:02.02.2012
Aktualisiert am:05.09.2014

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