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Kreativ arbeiten mit Nik-Filtern

Warum Output-Sharpening?

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Wollen Sie ein Bild ausdrucken oder im Internet veröffentlichen, dann sollten Sie die Bildschärfe dem Verwendungszweck anpassen. Dieses Video demonstriert, warum eine Ausgabeschärfung unbedingt notwendig ist und wie Sie dabei vorgehen.
03:55

Transkript

Der Sharpener Pro 3 ist ein sehr hilfreiches Plugin von Nik Software. Hier vor allem auch der Output Sharpener. Der nimmt einem viel Arbeit ab, wenn man hochqualitative Ausdrücke haben oder ein Bild für das Internet nachschärfen möchte. Der Output Sharpener dient vor allem dazu, den Output zu sharpen. (lacht) Auf Deutsch so viel wie: Sie schärfen für die Ausgabe. Es handelt sich also um eine Ausgabeschärfung. Wozu braucht man so etwas überhaupt? Das hat verschiedene Gründe. Sie sehen z. B. hier, wenn ich mal reinzoome, So in dieser Größe auf dem Bildschirm wirkt das Bild ganz gut. Aber stellen Sie sich vor, Sie drucken es aus. Sie haben ja verschiedene Ausgabematerialien. Also verschiedene Papiersorten, verschiedene Drucker, usw. Sie können das mit einem Aquarell vergleichen. Wenn Sie ein sehr saugfähiges Papier haben und die Farben sollen nicht ineinander verlaufen, muss man sie etwas voneinander trennen. Bei einer Schärfung passiert etwas ganz ähnliches. Daher sieht eine optimale Schärfung für den Druck auf dem Bildschirm mitunter sehr unschön aus. Aber im Druck letztendlich wirkt das Bild so wesentlich prägnanter. Das allein zeigt schon, wie notwenig eine Ausgabeschärfung ist. Wenn Sie diese einfach weglassen, wirkt das Bild im Druck matschig, obwohl es auf dem Bildschirm vielleicht noch sehr gut ausgesehen hat. Außerdem hängt der Schärfeeindruck, den man von einem Bild hat, auch vom Betrachtungsabstand ab. Ich zeige das mal. Ich verkleinere das Bild einmal auf die 12,5 %. Wenn Sie direkt vorm Bildschirm sitzen, wirkt das eigentlich recht scharf. Oder? Jetzt gehen Sie mal einige Schritte vom Bildschirm zurück. Dann wirkt das immer weniger prägnant. Was kann ich dagegen tun? Ich kann es z. B. schärfen. Ich nehme dazu einmal nicht den Output Sharpener, sondern den Photoshop-Filter unscharf maskieren, und überschärfe das Ganze einmal extrem. Und zwar so. Wenn Sie jetzt direkt vorm Bildschirm sitzen, sieht das Ganze grausam aus. Aber treten Sie mal ein paar Schritte zurück. Dann sehen Sie, dass auf die Entfernung dieses überschärfte Bild besser aussieht als diese normale Variante. Es sei denn, Sie haben Adleraugen und können auf die Entfernung reinzoomen. Aber das ist bei den wenigsten Menschen der Fall. Diese Schärfung ist für einen größeren Betrachtungsabstand viel geeigneter als die ungeschärfte Version. Das können Sie sich einfach vorstellen, wenn Sie sich ein großes Plakat aus zehn Metern Entfernung anschauen. Das wirkt dann ganz anders, als wenn Sie in 30 Zentimeter Entfernung davor stehen. Da sehen Sie dann jeden einzelnen Druckpunkt, während in zehn Meter Entfernung vor Ihnen das Bild entsteht. Eine weitere Problematik ist, wenn Sie das Bild für das Internet ausgeben möchten. Das würden Sie natürlich nicht in dieser vollen Größe tun. Die wenigsten Leute hätten Spaß daran, sich das im Internet anzusehen und das Bild hin- und herzuwerfen, um jedes Teil zu nehmen, sondern man verkleinert für das Internet. Ich würde das Bild hier mal duplizieren. Bild duplizieren ... Okay. Das ist jetzt die Webversion. Die verkleinere ich, sagen wir, auf ... 850 Pixel Höhe. Dabei haben wir jetzt auch ein Phänomen, dass wir etwas Schärfe verloren haben. Das kommt einfach dadurch, weil Photoshop, oder jedes andere Programm, beim Verkleinern Pixel wegwerfen muss. Das heißt, die Information aus den weggeworfenen Pixeln muss in die noch vorhandenen Pixel einfließen. Dadurch entstehen einfach Unschärfen. Hier muss man das Ganze nachschärfen, wenn auch nur ein wenig, damit es prägnant aussieht. Das ist auch schon das hanze "Geheimnis" hinter der Ausgabeschärfung, dass man zum einen auf das Ausgabegerät optimiert schärft, also ob man das Ganze druckt oder auf dem Bildschirm anzeigt. Dann schärft man für den Betrachtungsabstand, der beim Bildschirm in der Regel der gleiche ist, aber je nach Druckgröße unterschiedlich ist. Dann schärft man nochmal nach, um Unschärfen auszugleichen, die beim Verkleinern entstanden sind. Das ist im Prinzip das gleiche: Man optimiert für den Bildschirm nach. Das ist die Ausgabeschärfung. Und warum sie notwendig ist.

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Erscheinungsdatum:02.02.2012
Aktualisiert am:05.09.2014

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