Kreativ arbeiten mit Nik-Filtern

Grenzen des De-Ghosting

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Bewegen sich die Motive in einer Belichtungsreihe sehr stark, sollten Sie die Anti-Ghosting-Methode verwenden, um ein HDR-Bild zu erstellen. Sehen Sie in diesem Video, welche Möglichkeiten, aber auch Grenzen Sie bei der Entfernung von Geisterbildern beachten sollten.
03:22

Transkript

In diesem Film möchte ich Ihnen das Deghosting näher erläutern. Sie sehen hier eine Szene auf Rügen mit dem Kreidefelsen. Die habe ich fotografiert, als es sehr, sehr windig war. Diese Zweige hier haben sich bewegt. Klar, durch den Wind. Wie windig das war, sehen Sie an den starken Wellen dort unten. Wenn wir uns jetzt diese Zweige hier anschauen – achten Sie mal rechts unten auf die Lupe – dann sehen Sie dort starke Artefakte. Mit der Deghosting-Methode Adaptiv habe ich drei Bilder zusammengerechnet, mit der Einstellung Mittel, Sie sehen, das kommt hier gar nicht hin. Woran liegt das? Denn bei Zweigen sollte man doch Adaptiv nehmen? Das stimmt auch generell, wenn sich die Zweige im Hintergrund bewegen und nicht sehr groß sind. Normalerweise haben diese Zweige oder Äste nur sehr kleine Ausschläge in ihren Bewegungen, dann wäre Adaptiv geeignet, aber, und ich breche hier mal ab, wenn wir uns in der Bridge mal die Einzelaufnahmen anschauen, dann sehen Sie deutliche Unterschiede in der Bewegung, gerade hier. Das ähnelt eher dem Erscheinungsbild, als wenn ein Mensch sich durch das Bild bewegt und in jeder Aufnahme an einer anderen Stelle erscheint. Da würde man die globale Methode nehmen. So ist das auch hier. Bei dem Bild kommen Sie nicht sehr weit mit der Adaptiv-Methode. Da haben Sie diese unschönen Artefakte. Sie sollten hier mal ausprobieren, ob das mit Global nicht besser funktioniert. Das machen wir gleich mal. Ich markiere alle drei Bilder, gehe über Werkzeuge, Nik Software, Zusammenführen in HDR Efex Pro und wähle hier als Anti-Ghosting-Methode Global aus. Mittel wird hier wahrscheinlich nicht ausreichen, aber ich lasse das so stehen, damit Sie den direkten Vergleich zur adaptiven Methode haben. Also klicke ich auf OK und dann warten wir einen Moment und schauen uns das in HDR Efex Pro an. Da sind wir auch schon. Sie sehen sofort ein wesentlich besseres Ergebnis. Hier sind keine Zweigüberlagerungen, sondern die Zweige wurden wirklich aus den Einzelbildern ausgesucht und in dieses Bild eingerechnet. Sie sehen hier, es sind noch einige Reste vorhanden. Manchmal sind diese Artefakte wirklich unvermeidlich, wenn in keinem der Einzelbilder wirklich der Hintergrund durchscheint. Hier wäre es also vielleicht angeraten gewesen, wenn ich mehr Aufnahmen gemacht hätte, so dass sich durch die Bewegung der Zweige das Ganze gemittelt hätte. und ich für jede Bildstelle eine Belichtung gehabt hätte, an der man den Hintergrund sehen kann. Also bei sehr starken Bewegungen wie hier hat das Deghosting seine Grenzen. Da kommt kein Programm mehr so richtig mit und da ist dann Handarbeit angesagt. Sie müssen dann also in Photoshop etwas stempeln und retouchieren. Hier können Sie das ganze Bild etwas anpassen. Tonwertkomprimierung Dann die natürliche Methode etwas verstärkt und vielleicht die Sättigung etwas erhöht. Dann hätten Sie hier im Prinzip schon das HDR-Ergebnis, das man dann mit Kontrollpunkten noch feiner abstimmen kann. Hier ging es jetzt um das Deghosting. Machen Sie es sich zur Regel, zunächst die Einzelbelichtungen zu analysieren. Finden Sie ein Objekt, das sich bewegt, in jeder dieser Aufnahmen, dann probieren Sie zunächst die adaptive Methode. Ist sie nur auf einzelnen Aufnahmen, ist es die globale Methode. Wir haben hier die globale Methode gewählt, weil sich die Zweige auf jedem Bild an einer anderen Stelle befanden. und nicht, wie Zweige es sonst tun, im Wind hin- und hergeschwankt sind.

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Erscheinungsdatum:02.02.2012
Aktualisiert am:05.09.2014

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