Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

Kreativ arbeiten mit Nik-Filtern

HDR-Erstellung

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Mit HDR Efex Pro können Sie eine Belichtungsreihe zu einem HDR zusammenrechnen und gleichzeitig das Tonemapping durchführen. Wie Sie dabei vorgehen sollten, sehen Sie in diesem Video.
05:05

Transkript

Mit HDR Efex Pro können Sie sowohl die Einzelbelichtung einer Belichtungsreihe zu einem HDR zusammenrechnen lassen, als auch gleich das Tonemapping übernehmen. Das können Sie alles in einem Rutsch machen. Das macht es wirklich sehr komfortabel. Schauen wir uns eine Belichtungsreihe von einer Scheune an. Sie sehen bei der Belichtung bereits, warum hier HDR sinnvoll ist, denn die außenliegenden Bereiche, die Wiese, die Bäume und die Scheune von außen, sind alle richtig belichtet, während der Himmel leicht überbelichtet ist und in der Scheune zu wenig Informationen sind, um etwas erkennen zu können. In der nächsten Aufnahme haben wir etwas mehr Zeichnung im Himmel. Die wäre also in Bezug auf das Hauptmotiv unterbelichtet. Sie ist aber richtig belichtet auf den Himmel. Dann haben wir eine Belichtung für den Innenraum der Scheune, damit hier noch ein paar Details bleiben. Ich habe jetzt hier die RAW-Dateien vorliegen. Die kann ich direkt zu HDR Efex Pro schicken. Die können Sie natürlich auch mit dem RAW-Konverter Ihrer Wahl optimieren und dann als 16-bit-TIFFs ausgeben, diese mit HDR Efex Pro zu einem HDR generieren lassen und dann tonemappen. Aber wir nehmen die RAWs und schauen, wie das Ergebnis aussieht. Sie können HDR Efex Pro auf verschiedene Weisen starten. In der Bridge haben Sie das komfortabel, Sie müssen nur die Bilder markieren, dann gehen Sie zu Werkzeuge, Nik Software, Zusammenführen in HDR Efex Pro. In Photoshop finden Sie das Ganze, das zeige ich Ihnen einmal, unter Datei, Automatisieren, Merge to HDR Efex Pro. In Lightroom würden Sie die Bilder markieren, sie mit rechts anklicken und das Ganze zu HDR Efex Pro schicken. Genauso funktioniert es in Aperture. Wir gehen über die Bridge. Das ist jetzt am komfortabelsten. Da gehe ich über Werkzeuge, Nik Software, Zusammenführen in HDR Efex Pro. Sie sehen auch schon die ausgewählten Dateien. In Photoshop können Sie das Ganze als Smart-Objekt öffnen. Sie können nachträglich, wenn das Tonemapping schon erledigt ist, noch einmal zurückgehen und inklusive der Infopunkte und allen Einstellungen alles neu anpassen. Wenn Sie Photoshop benutzen, sollten Sie das hier aktivieren, denn dann sind Sie maximal flexibel. Schauen wir uns die Bilder noch einmal in der Bridge an. Achten Sie hier oder hier auf den Baum. Sie sehen, dass zwischen den Bildern ein leichter Versatz besteht. Das kommt daher, dass ich nicht mit einem Stativ gearbeitet habe, sondern das Ganze frei Hand geschossen habe. Dieser Versatz muss natürlich ausgeglichen werden. Sie können das hier wählen, indem Sie ein Häkchen bei Ausrichtung setzen. Haben Sie von einem stabilen Stativ fotografiert, brauchen Sie das nicht. Dann müsste das übereinstimmen. Sie können aber doch das Problem haben, dass sich Zweige im Bild bewegen dass Leute durchs Bild laufen, Autos durchs Bild fahren, usw. Dann können Sie hier die Anti-Ghosting-Methode wählen. Denn wenn Sie bewegte Objekte im Bild haben und die nur in einer Belichtung auftauchen, sieht das am Ende aus wie ein Geist, der im Bild schwebt. Deswegen heißt das Ganze sozusagen "Ent-Geistern". Das ist also die Anti-Ghosting-Methode. Sie haben zwei Möglichkeiten: einmal Global und einmal Adaptiv. Sie können sich merken, dass Global dann anzuwenden ist, wenn in einer Belichtung nur einmal ein bestimmtes Objekt an einer Stelle ist, z. B. ein Auto fährt durch Ihre Szene und es befindet sich in jedem Bild an einer anderen Stelle. Dann wählen Sie hier Global. Adaptiv bezieht sich auf Objekte, die sich im Bild befinden und sich nur gering bewegen, z. B. Zweige oder Gras im Hintergrund. Oder wenn Sie ein Kornfeld fotografieren, das schwankt leicht im Wind, können Sie die Methode Adaptiv nehmen. Dann können Sie die Stärke des Anti-Ghostings auswählen. In der Regel sind Sie mit Mittel am besten beraten. Wenn Sie merken, dass Sie unschöne Kanten und dergleichen bekommen, sollten Sie auch mal Niedrig ausprobieren. Vielleicht funktioniert das besser. Sind die Geister immer noch vorhanden, probieren Sie die Einstellung Hoch. Ich würde sagen, wir aktivieren die Anti-Ghosting-Methode einfach mal. Adaptiv, weil – ich geh nochmal zur Bridge zurück – wir hier einige Zweige im Bild haben. Die bewegen sich nur wenig, es war an dem Tag nicht windig, aber vielleicht ein wenig, und deswegen nehme ich präventiv die Anti-Ghosting-Methode Adaptiv und die Stärke des Anti-Ghostings Niedrig. Ich bestätige das und der Rest funktioniert voll automatisch und generiert das HDR, das dann in HDR Efex Pro angezeigt wird. Hier haben wir eine erste Vorschau des Bildes in HDR Efex Pro. Wir können mit dem Tonemapping beginnen. Dieses Bild liegt jetzt in 32 Bit vor. Es hat einen hohen dynamischen Umfang. Sie können mit der Belichtung sowohl die Lichter sichtbar machen, als auch die Tiefen. Erhöhe ich die Belichtung, sehen Sie, dass Zeichnung in den Bereichen vorhanden ist. Sollten Sie zu diesem Zeitpunkt feststellen, dass das Ghosting nicht so funktioniert hat wie vorgestellt, müssten Sie das Ganze in Photoshop leider abbrechen, alles nochmal zusammenrechnen und eine andere De-Ghosting-Methode probieren. Also, wenn Sie bei den Zweigen und dergleichen noch Geister sehen. Hier hat es aber gut funktioniert. In Aperture und Lightroom ist es ein wenig komfortabler. Dort ist das Plugin etwas anders. Es gibt dort hier oben einen Knopf, mit dem Sie direkt zur Ausrichtung und zum De-Ghosting zurückspringen und das live neu anpassen können, so dass Sie das Ganze sehr komfortabel für das Bild optimieren können.

Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:02.02.2012
Aktualisiert am:05.09.2014

Achtung: Änderung nach Redaktionsschluss
Bilder, die Sie mit Silver Efex Pro 2 und Color Efex Pro 4 aus Lightroom oder Aperture bearbeiten, werden immer im .tif-Format übergeben, egal Sie in den Einstellungen von Aperture oder Lightroom ein .psd-Format oder .tif-Format bestimmt haben. Bilddaten im .psd-Format können von Silver Efex Pro 2 und Color Efex Pro 4 aus Aperture und Lightroom nicht mehr genutzt werden.

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!