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Kreativ arbeiten mit Nik-Filtern

HDR, Belichtungsreihen und Tonemapping

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Wollen Sie eine Szene fotografieren, die Ihnen in der Belichtung Probleme macht, sollten Sie eine Belichtungsreihe aufnehmen und später ein HDR-Bild daraus erstellen. Erfahren Sie in diesem Video, wie Sie optimal für ein HDR fotografieren und das Tonemapping durchführen.
04:13

Transkript

HDR Efex Pro ist das jüngste Mitglied in der Familie der Nik Software-Plugins. Mit HDR Efex Pro stehen Ihnen wirklich viele Möglichkeiten zur Verfügung. Die zwei wichtigsten sind es, mehr Dynamikumfang und Details in Ihr Bild zu bekommen, als die Datei eigentlich hergibt, und zum anderen, dass Sie Ihr Bild stilisieren. Das geht von einer märchenhaften Stimmung, einer illustrativen Wirkung, bis hin zu hyperrealistischem Surrealismus. Da sind Ihre Möglichkeiten wirklich sehr umfassend. Zunächst einmal mehr Dynamikumfang. Was meine ich damit? Ich zeige Ihnen das an diesem Beispielbild. Da sehen Sie das Problem sehr deutlich. Einige Bereiche sind richtig belichtet, z. B. diese Wand hier, bzw. der Pfeiler, der obere Bereich des Fensters. Dagegen ist der untere Bereich bereits total überbelichtet. Auch dieses Licht hier hinten, das ist ohne jede Zeichnung. Auf der anderen Seite haben wir dann diese abgesoffenen Tiefen. Da sind auch keine Details mehr herauszuholen. Man könnte das Ganze ein wenig aufhellen, aber dann rauscht es nur und verliert wirklich an Bildsubstanz. Selbst wenn wir hier eine RAW-Aufnahme einsetzen würden, die etwas mehr Reserven hat als ein JPEG, wäre da nicht so viel herauszuholen. Ich zeige mal eine Möglichkeit, das Bild mit einer Belichtungsreihe zu retten. Das ist jetzt die aus einem HDR generierte Version des Bildes. Sie sehen, wie detailreich es ist und dass wirklich jede einzelne Bildstelle Zeichnungen aufweist. Das ist nicht immer wünschenswert, aber für diesen etwas künstlichen Look ist das genau die perfekte Methode. Dieses Bild ist aus einer Belichtungsreihe entstanden, die ich Ihnen mal zeigen möchte. Das war die erste Belichtung. Vor allem hier auf die Wand gerichtet. Viele sprechen davon, eine unterbelichete, eine richtig belichtete und eine überbelichtete Variante zu machen. Aber ich habe bereits gezeigt, dass hier richtig belichtete Bereiche vorliegen. Belichte ich auch den dunklen Bereich, ist es ja keine Unterbelichtung. Aus der Sicht dieses Bereiches vielleicht, aber nicht aus der Sicht des Bereiches, den ich gerade fotografiere. Ich spreche lieber von einer richtigen Belichtung für den jeweiligen Bildbereich. Genau das sehen Sie hier. Das ist die richtige Belichtung für diesen Bereich. Die nächste Belichtung überlappt ein wenig damit. Sie belichtet diesen Bereich richtig und den nächsten ein wenig unter. Dann haben wir hier die nächste Belichtung. Schrittweise wird das Ganze immer heller, bis ich schließlich eine Aufnahme habe, die auch hier vorn genügend Zeichnung hat. Wie viele Aufnahmen braucht man denn überhaupt? Diese Frage wird oft gestellt. Pauschal wird sie gern mit "Drei" beantwortet. Also eine unter-, eine richtig und eine überbelichtete Variante. Das wäre dann so etwas wie hier. In dem Fall haben wir einmal eine Belichtung auf die Außenwelt. Dann haben wir eine Belichtung auf die Wolken. Schließlich noch eine auf den Innenraum. In dem Fall kommt das wirklich hin. in diesem Fall wäre das natürlich einmal eine Unter- und eine Überbelichtung. Aber so pauschal kann man das nicht sagen. Denn ich könnte auch aus diesem Bild ein HDR machen. Wie viele Belichtungen brauche ich hier? Nur diese eine. Hier wäre eine Belichtungsreihe also gar nicht angebracht. Es sei denn, ich lege Wert darauf, dass ich auch in diesem Bereich unter dem Dach viel Zeichnung habe. Es kommt also immer darauf an, was Ihnen in einem Bild wichtig ist. Für bildwichtige Bestandteile sollten Sie Belichtungsreihen anfertigen, die diese Anteile auch richtig belichten. Diese Einzelbelichtungen werden dann zu einem HDR zusammengefügt. Dieses HDR wird dann getonemappt. Das HDR enthält die gesamte Belichtungsinformation, die Sie in der oberen Belichtungsreihe sehen. Das heißt, von den dunkelsten bis zu den hellsten Stellen. Da hat unser Bildschirm – und auch jeder Drucker – Probleme, das richtig darzustellen. Deshalb muss ein Tonemapping erfolgen, das die Tonwerte auf einen darstellbaren Bereich zusammenschiebt. Das ist dann diese Variante. Dadurch, dass man die dunklen Bereiche stark aufhellen kann und die hellen stark abdunkeln, hat man den Eindruck, dass das Ganze unwirklich und surrealistisch aussieht. Wenn wir vor Ort wären, würde sich unser Auge an die jeweilige Helligkeit anpassen, in die wir gerade schauen. Die Kamera macht das nicht, sie misst nur an einer Stelle. Die Einzelbelichtung stellt dann nur diesen einen Ausschnitt dar, der bei uns nur eine Millisekunde wäre, wenn unsere Augen über die Szene streifen. So viel vorausgeschickt an Theorie. Dann wollen wir uns mal der Praxis widmen und ein bisschen HDR generieren und tonemappen.

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Erscheinungsdatum:02.02.2012
Aktualisiert am:05.09.2014

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