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Kreativ arbeiten mit Nik-Filtern

Tonal Contrast

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Der Filter Tonal Contrast ermöglicht es Ihnen, Kontraste nach Lichtern, Mitteltönen und Tiefen zu steuern. Dieses Video zeigt einige Beispiele, wie Sie damit Bilddetails optimieren.
06:29

Transkript

In diesem Film möchte ich Ihnen einen ganz tollen Filter von Color Efex Pro 4 vorstellen, mit dem man sehr viele Details aus einem Bild kitzeln kann, mit dem man einem Bild aber auch schnell zu viel des Guten tun kann. Es geht um Tonal Contrast. Mit diesem haben Sie die Möglichkeit, die Details zu verstärken, getrennt nach Spitzlichtern, Mitteltönen und Schatten. Auch die Sättigung können Sie hier beeinflussen. Neu in Color Efex Pro 4 sind drei zusätzliche Kontrasttypen. So haben wir nun fünf verschiedene Kontrasttypen. In Color Efex Pro 3 hatten Sie nur den Standard- und den Hochpassmodus. Jetzt gibt es zusätzlich noch Fein, Abgestimmt und Stark. Ich möchte Ihnen zeigen, was man damit machen kann. Ich habe jetzt einfach die Standardeinstellung aufgerufen. In den lokalen Kontrasten werden die Spitzlichter um 25 % verstärkt, die Mitteltöne um 50 %, die Schatten um 25 % und die Sättigung wurde auf 20 % gestellt. Also etwas erhöht im Modus Standard. Achten Sie darauf, was passiert, wenn ich den Vorhang nach links ziehe. Es ist, als wenn man einen Schleier entferne. Da kommen Details zum Vorschein, die man vorher so gar nicht sah. Das ist natürlich eine tolle Sache, die in dieser subtilen Anwendung das Foto deutlich aufwertet. Man kann sie aber auch schnell übertreiben. Oft ist man geneigt, alle Regler nach rechts zu ziehen. Das ist schon fast zu viel des Guten. Aber trotzdem: Es ist ein Effekt, als ob man eine Brille aufsetzt, oder? Um zu zeigen, was die verschiedenen Modi machen, lasse ich die Regler einfach auf diesem Maximalwert. Bedenken Sie, Sie müssen nicht immer den Filter aufs ganze Bild anwenden. Sie haben Kontrollpunkte zur Verfügung. Um etwa den Bagger zu verstärken und deutlich aus dem Bild springen zu lassen, können Sie Kontrollpunkte ausschließlich setzen, um diesen im Tonal Contrast zu verbessern. Das wäre jetzt der Standardtyp. Hochpass würden Sie benutzen, um vor allem die Form im Bild zu betonen. Mit Standard haben Sie vor allem die Details. Mit dem Hochpass, wie gesagt, werden vor allem die Formen betont. Das wird jetzt extrem, weil ich Extremwerte eingestellt habe. Der Nachteil gegenüber dem normalen Hochpass ist der, dass man hier keine Radiuseinstellung hat. Hier müssen Sie sich also dem Algorithmus von Tonal Contrast anvertrauen, aber ich denke, der macht hier schon eine ganz gute Arbeit. Ich schalte mal auf die erste Option um, um die Vergleichfunktion zu benutzen. Das ist Vorher, das ist Nachher. Hier werden vor allem die Formen betont. Ähnlich wie der Standardmodus funktionieren die drei anderen Modi. Nur die flachen das Bild unterschiedlich stark ab. Sie sehen, im Standardmodus kommt es kaum zu einer Abflachung. Wir haben hier nur eine Kontrastverstärkung. Wenn ich mich jetzt im Feinmodus befinde, dann sehen Sie eine Detailverstärkung vor allem der kleinen Details. Das Bild wirkt aber ein wenig flacher. Habe ich Abgestimmt, bin ich in der Mitte zwischen Fein und Stark, habe also eine etwas stärkere Abflachung und eine stärkere Detailverstärkung. Bin ich im Modus Stark, wirkt das Bild sehr flach. also sehr "getonemappt", fast HDR-artig. Das kann ich natürlich auf die Spitze treiben, indem ich wiederum die Regler alle nach rechts ziehe. Vorher war es so und nachher haben wir dieses Ergebnis. Sehr detailreich, wirkt wie gesagt wie ein HDR-Look, der oft nachgefragt wird. Für solche Zwecke können Sie das gern einsetzen. Jetzt kann man hier noch die Sättigung verringern, um so das Bild etwas filmartiger wirken zu lassen. Dann kann man, wie gesagt, mit Kontrollpunkten arbeiten. Lassen Sie uns mal nur den Bagger in der Mitte etwas verstärken. Ich werde die Sättigung wieder anheben und den Effekt jetzt ausschließlich auf die Mitte anwenden. Also hier auf das Gerät. So. Ich arbeite mit großen Radien, damit ich wirklich alles von diesem Bagger erwische. Diese Punkte an die Stelle ... nehme jetzt einen Minuspunkt und schließe die anderen Bereiche aus, so dass nur der Bagger diesen hohen Kontrast abbekommt. Schauen wir uns das Ergebnis an. Wir können uns auch die Maske anschauen, die dann hier durch diese Kontrollpunkte erzeugt worden ist. So. Ich vergleiche zunächst mal Vorher ... Nachher. Der Bagger springt nun schon mehr aus dem Bild herau. Ich nehme noch einen Minuspunkt in die Mitte, denn dort wurde noch nicht korrigiert, auch das Auto da unten, da kann ich den Radius etwas kleiner nehmen. Hier die Ecke nochmal. Schauen wir nochmal: Vorher – Nachher. Ich denke, das passt schon ganz gut. Wir schauen uns das noch einmal im eingezoomten Zustand an. Das ist Vorher, das ist Nachher, dieser Bagger, das Gerät, hat deutlich an Kontrast gewonnen. Wenn ich jetzt die Maus aus dem Bild herausbewege, ist er schon deutlicher im Bild hervorgehoben als vorher. Also: Vorher – Nachher. Außerdem könnten wir noch eine Vignette setzen, also den Bagger aufzuhellen und den Rand etwas abzudunkeln. Das machen wir gleich mal. Ich füge einen weiteren Filterpunkt hinzu und wähle dann Darken / Lighten Center. Hier nehme ich den Mittelpunkt auf das Gerät und erhöhe die Helligkeit ein wenig und senke die Randhelligkeit. Schon haben wir das technische Gerät, die Baumaschine hervorgehoben. Also Vorher – Nachher. Das macht schon einen Unterschied, wie ich finde. Tonal Contrast ist also super geeignet, um Details aus dem Bild herauszukitzeln. Sie sollten es nicht so übertreiben, wie ich es jetzt gemacht habe, Immer in 100 % Stärke zu arbeiten, habe ich vor allem gemacht, damit Sie es besser sehen, auch in dieser Zoomstufe. Dann können Sie als Kontrasttyp anfangen, zunächst mal Standard zu probieren. Wenn Sie aber eher auf diesen "getonemappten" HDR-Look stehen, dann fangen Sie direkt mit dem Modus Stark an. Sie können das dann feiner gestalten, indem Sie Abgestimmt oder Fein nehmen. High Pass benutzen Sie, wenn Sie vor allem die Form im Bild betonen möchten. Das wäre im Prinzip der Tonal Contrast-Filter.

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Erscheinungsdatum:02.02.2012
Aktualisiert am:05.09.2014

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