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Kreativ arbeiten mit Nik-Filtern

Low Key

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Ein Low Key-Foto zeichnet sich durch dunkle Farbwerte aus. Sehen Sie in diesem Video, wie Sie mit Hilfe des Low Key-Filters genau so einen Effekt erzeugen.
03:14

Transkript

Mit dem Filter Low Key erreichen Sie im Prinzip genau das Gegenteil wie mit dem Filter High Key, d. h. hier bearbeiten Sie vor allem Fotos, deren Tonwerte sich im linken Bereich des Histogramms befinden. Das sehen Sie hier unten rechts, dass die Tonwerte sich hier verteilen zwischen den hellen und den dunklen Bereichen. In den Mitteltönen haben wir hier kaum Tonwerte. Die meisten befinden sich auf der linken Seite im Low-Key-Bereich und einige wenige haben wir hier in den Lichtern. Und so ein Foto kann man hier mit dem Low-Key-Filter gut optimieren. Sie können auch versuchen, mit dem Low-Key-Filter aus normalen Fotos ein Low-Key-Foto zu erzeugen, aber so wirklich glaubhaft wird das dann in den meisten Fällen sicher nicht werden. Aber zur Optimierung eines bereits als Low Key aufgenommenen Fotos ist dieser Filter ideal. Ich zeige Ihnen das mal: Zunächst einmal gehe ich in die Standardeinstellung, da sehen wir sofort den Effekt nach Anwendung dieses Filters. Das ist vorher, das ist nachher. Wir haben die Tonwerte bereits ein wenig in Richtung der schwarzen Tonwerte geschoben. Hier kann man jetzt einen Schein um diese Objekte legen. Und im Prinzip können Sie sich das so vorstellen, dass, wenn ich den mal rausnehme, dass wir dann hier so schöne Glanzlichter haben, und die können Sie abmildern, indem Sie hier den Schein erhöhen. Also wenn ich den mal nach ganz rechts ziehe, dann erkennen Sie hier dann diesen Bereich, wie dieser abgedunkelt wurde. Es kommt also zu einer Glanzverminderung. Also vorher und nachher. Es wird also quasi das Bild weichgezeichnet und abdunkelnd dem Foto überlagert. Und dann haben Sie hier zwei Regler wie beim High-Key-Filter, den Standard-Low-Key und den dynamischen Low Key. Der Standard-Low-Key, der erhöht den Kontrast im gesamten Bild einfach pauschal und schiebt natürlich die Töne hier in die linke Richtung. Der dynamische Low Key macht das etwas subtiler und dunkelt zunächst die hellen Bereiche ab, bevor er sich auch den dunklen Bereichen widmet. Auch das ist sozusagen eine Art Ton-Mapping, bei dem die Tonwerte aus dem hellen Bereich in den mittleren Bereich geschoben werden. So können wir dafür sorgen, dass wir hier einen sanften Tonwertanstieg haben, hin zu den schwarzen Bereichen. So, also, wir haben bis jetzt das Bild abgedunkelt, wir haben die hellen Bereiche mit Zeichnung versehen dank dem dynamischen Low-Key-Regler, und dann können wir hier die Sättigung vielleicht noch etwas zurückfahren, und mit Weiß können wir bestimmen, wie hell denn die hellen Bereiche hier sein dürfen. Das ist quasi so etwas wie ein Tonwertbeschnitt auf dieser Seite. Wir schieben hier also die Tonwerte ein wenig in Richtung rechts des Histogramms und verteilen diese damit etwas gleichmäßiger. Das gefällt mir persönlich besser, als wenn wir hier die hellen Werte auf einem Grau belassen, dann fehlt dem Foto einfach der nötige Kontrast. Also den Weiß-Regler etwas nach rechts gezogen, und dann können wir nochmal schauen, ob wir vielleicht mit einer Kontrastminderung hier weiterkommen, aber ich denke, das passt hier nicht so richtig, das können wir auf 100% lassen. Und da hätten wir jetzt unser Low-Key-Bild. So sah das Ganze vorher aus, und so sieht es jetzt aus. Ich finde, das Bild hat deutlich gewonnen.

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Erscheinungsdatum:02.02.2012
Aktualisiert am:05.09.2014

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