Kreativ arbeiten mit Nik-Filtern

High Key

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In der High Key-Fotografie herrschen helle Farbtöne, weißes Licht und niedrige Kontraste vor. Sehen Sie in diesem Film, wie Sie mit dem High Key-Filter denselben Effekt für Digitalfotos erzielen können.
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Transkript

Mit dem Filter High Key können Sie High-Key-Aufnahmen optimieren, oder Sie können auch versuchen, damit eine High-Key-Aufnahme zu simulieren, und dabei handelt es sich um Fotografien, die vor allem von den hellen Farbtönen leben. Also von einer Zeichnung in den hellen Farben, von einer sehr hellen Bildwirkung mit nur geringen Schwarztönen. Aber Schwarz ist trotzdem vorhanden, aber das Histogramm wird insgesamt eher auf der rechten Seite sich befinden. Das sehen wir hier: Das ist ein typisches High-Key-Bild. Wir haben viele helle Farbtöne, wir haben aber eine Durchzeichnung bis in die Tiefen. Und so ein Foto können Sie mit dem High-Key-Filter wirklich gut optimieren, und das möchte ich ihnen hier mal zeigen. Ich blende zunächst mal den Effekt ein, den wir haben, wenn wir den Filter direkt aufrufen. Zum einen können wir hier einen Schein hinzufügen, den sehen Sie bereits, so einen leichten Schleier, der hier über dem Bild liegt, wenn der uns nicht gefällt, dann können wir ihn auch reduzieren, oder verstärken, wenn wir diesen Effekt mögen. Ich würde hier eher mit „alles oder nichts“ arbeiten, also entweder den Schein ganz rausnehmen oder ganz hinzufügen, denn mit 100% wirkt er subtiler, finde ich, als wenn man hier mit einem mittleren Wert arbeitet, und ganz ohne Schein kommt das Bild eigentlich auch schon ganz gut zum Tragen. Mit den folgenden beiden Reglern können Sie bestimmen, wie stark dieser High-Key-Effekt angewendet werden soll. Standard – High Key wendet diesen Effekt auf das gesamte Bild an. Sie sehen: Hier werden auch die dunklen Bildtöne dann betroffen. Ich nehm den Schein mal raus, dann sieht man das auch recht deutlich, dass hier das gesamte Bild von diesem Regler beeinflusst wird. Den Effekt fahre ich mal zurück und benutze stattdessen Dynamisch – High Key. Und hier wird das Ganze etwas intelligenter in Angriff genommen, das heißt, hier wird lokal aufgehellt. Wenn ich das mal in die andere Richtung fahre, dann haben wir eine Kontrast-Verstärkung: Die dunklen Bild-Bestandteile werden noch dunkler, das wäre also eine Anti-High-Key-Wirkung. Die müssen wir schon ein wenig nach rechts ziehen, und jetzt kann ich mit dem Standard – High Key bestimmen, wie hell der Rest des Bildes werden soll. Also jetzt fahre ich den nach rechts, die Dynamische High-Key-Variante nehme ich wieder etwas zurück, und dann füge ich etwas Schein hinzu, damit das Ganze etwas weicher wirkt. Mit der Sättigung können wir dann noch bestimmen, ob die Farben erhalten bleiben oder ob wir diese etwas dumpfer gestalten. Ich würde sagen, so gefällt es mir fast besser. Und dann können Sie hier mit dem Schwarz-Regler bestimmen, dass diese grauen Bereiche, also die Bereiche, die jetzt grau geworden sind, wieder schwarz werden. Und wenn ich das mal nach rechts fahre, dann ist das ganz extrem, wenn ich ihn mehr in der Mitte lasse, dann passt das schon besser zum Bild. Wir vergleichen mal, das ist vorher, auch schon ein High-Key-Bild, aber das wäre jetzt die optimierte Variante, die einem High Key schon eher entspricht. Das kann man natürlich hier noch extrem übertreiben, das wäre einfach nur eine überbelichtete Variante, aber ich denke, so kann man das schon ganz gut vorzeigen. Hier würde ich dann mit dem White Neutralizer noch die Weißtöne etwas in der Sättigung reduzieren, also etwas reinigen, und dann mit anderen Filtern hier noch Bildbereiche optimieren. Aber das wäre eine gute Ausgangsbasis für so eine High-Key-Wirkung.

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Erscheinungsdatum:02.02.2012
Aktualisiert am:05.09.2014

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