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Kreativ arbeiten mit Nik-Filtern

Film Efex: Faded, Modern, Nostalgic, Vintage

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In diesem Video geht es um die vier Filmeffekte-Filter, die Ihnen zur Verfügung stehen. Auch hier werden Ihnen eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten geboten und diese lernen Sie im Film kennen.
07:42

Transkript

In diesem Film möchte ich Ihnen die Filmeffekte-Filter näher bringen, und die finden sich allesamt unter F hier in Color Efex Pro 4 und zwar nennen die sich Film Efex mit x und dann haben wir vier verschiedene. Der Film Efex: Modern, der entspricht dem Filmeffekt der Filter aus Color Efex Pro 3, und der simuliert ja moderne, neuzeitliche Filme, die Sie alle hier finden in diesem Dropdown-Menü, z. B. los geht’s mit dem Agfa Optima 400. Und da können Sie dann verschiedene Filme hier aussuchen, die dann entsprechend emuliert werden hier im Bild und die können Sie dann weiter beeinflussen mit Helligkeit und Kontrast, aber das ist noch nicht alles. Denn Sie müssen nicht einfach das hinnehmen, was Ihnen der entsprechende Film hier bietet, z. B. könnte es ja sein, dass mir dieses Preset richtig gut gefällt, jedenfalls von den Farben her, ich aber dieses Rauschen nicht möchte. Und das ist gar kein Problem, ich kann dieses Preset einfach anpassen. Ich klicke hier auf diesen Pfeil vor den Filmdetails und erhalte jetzt eine ganze Menge weiterer Optionen. Ich klappe hier einmal die Lupe ein und scroll mal runter, Sie sehen, was da alles möglich ist, und zwar kann ich hier die Empfindlichkeit des Films für die einzelnen Farben regulieren. Ich kann also beispielsweise sagen: Der Film soll nicht so empfindlich sein für Rot, sodass dieses Logo hier nicht so ins Bild sticht. Ich nehme also hier den Rotton einfach raus. Und ich bin das Rot los. Und genauso funktioniert das hier für die Sättigung, Sie können hier die Tonkurve anpassen. Wenn der Kontrast hier zu stark ist, ja, dann fass ich hier einfach an, und hole die Tiefen etwas wieder zurück. Genau das Gleiche kann ich jetzt tun hier, für die Pixel. Und je höher dieser Körnungswert ist, umso kleiner wird das Rauschen, weil das mehr auf die Pixel bezogen wird und nicht auf das Bild. Und je weiter ich diesen Regler nach links ziehe, um so stärker wird das Rauschen. Aber ich bin ja jetzt hier reingegangen, um die Körnung zu verringern, also würde ich hier den Slider ein wenig nach rechts ziehen und hätte damit jetzt dieses Preset auf meine Bedingungen angepasst. Ich kann die Körnung hier noch weicher gestalten oder härter gestalten. Und das sind die Möglichkeiten, die Sie haben, hier diese Presets auf Ihre Bedürfnisse anzupassen. Also einfach Preset wählen, die Filmdetails aufklappen und die Sachen, die Sie stören, hier einfach korrigieren. Das wäre also der Film Efex: Modern. Das Nächste wäre der Film Efex: Nostalgic. Und für mich persönlich, ich sehe das so, dass hier nostalgische Fotos aus den 60er, 70er und frühen 80er-Jahren nachempfunden werden. Nik Software meint, das sind auch Effekte, die auf Fantasy-Filmtypen basieren, wie z. B. mit einer Spielzeugkamera aufgenommen. Aber wenn Sie einmal diese einzelnen Filmtypen hier durchprobieren, die leider keinen Namen, sondern nur Nummern haben, dann sehen Sie schnell, dass wir hier wirklich einen treffenden Namen haben für diesen Filter, also Nostalgisch. Und genauso wirkt das auch. Ich kann mich hier für eins dieser Presets entscheiden. Die sind oft mit Falschfarben versehen. Und ich nehm jetzt mal das hier mit der Nr. 12, das gefällt mir recht gut. Jedoch hätte ich nicht so gerne diesen Effekt so stark über das Bild gelegt. Wir vergleichen mal vorher – nachher. Und die Filmstärke, die können Sie einfach reduzieren hier mit diesem Regler. Wenn ich den nach links fahre, bin ich fast wieder beim Original, nicht ganz, wenn wir mal drauf achten. Aber wir haben hier ja noch weitere Regler. Und die beeinflussen natürlich die Überlagerung des Filmtyps über das Bild, weil sie andere Parameter hier verändern. Und die kann ich anpassen, also z. B. die Helligkeit. Brauche ich nicht weiter erklären: Macht das Bild heller oder dunkler. Die Perzeptive Sättigung, die sättigt vor allem die sehr schwachen Farben, wie beispielsweise hier im Surfbrett. Vorher sieht das fast weiß aus. Hinterher wird’s etwas bläulich. Das kommt daher, weil hier die schwachen Farben verstärkt werden und nicht die sehr stark gesättigten Farben. Wenn ich die Perzeptive Sättigung rausnehme, dann haben wir hier wieder dieses Weiß. Also, das lass ich jetzt direkt mal so. Wenn ich vor allem die sehr schwachen Farben hier und die Variation der Farben im Bild erhöhen möchte, dann ziehe ich die Perzeptive Sättigung nach rechts. Dann erscheinen hier blaue Töne, hier erscheinen Farbnuancen auch in dem Sand und auch im Wasser. Sehen Sie die? In diesem Fall möchte ich das nicht ganz so stark. Ich fahr also den Effekt wieder etwas zurück. Die hellen Bereiche kann man überstrahlen lassen mit dem Schein. Das wäre ohne diesen Schein und das wäre mit diesem Schein. Das scheint ganz gut zu sein. Wir zoomen mal rein und gucken uns diesen Effekt etwas näher an, denn mit diesem Schein wird auch etwas Rauschen hinzugefügt. Also, es ist nicht einfach eine Weichzeichnung, sondern wir erhalten damit eine gewisse Körnigkeit, sodass hier das Ganze nicht so computergeneriert aussieht. Dann können wir noch eine Vignette hinzufügen, die in diesem Fall zu einer Aufhellung führt, als wenn hier Seitenlicht in die Kamera oder in das Objektiv eindringt. Das gefällt mir hier in diesem Fall auch recht gut, sodass ich die Vignette auf 100% setze. Und damit haben wir im Prinzip auch schon alle Regler von diesen Nostalgik-Filtern durch. Der Rest ist: Experimentieren Sie. Probieren Sie die verschiedenen Filmtypen aus. Sie haben hier 12 zur Verfügung, und entsprechend unterschiedlich werden hier diese Ergebnisse ausfallen. Und dann haben wir den Film Efex Filter: Vintage. Und den würde ich für mich eingruppieren unter: noch älteren Filmen. Also, er soll an vergangene Zeiten erinnern. Auch hier haben wir diesen seitlichen Streulicht-Effekt. Und wir können hier ebenfalls die Sättigung beeinflussen, die können wir ganz rausnehmen, dann können wir den Film wärmer oder kälter gestalten. Auch hier können wir die Vignette steuern mit dem entsprechenden Regler. In diesem Fall nicht nur in Richtung hell, sondern auch in Richtung dunkel. Ich lass das hier mal so auf einer leicht aufhellenden Stufe. Mit der Helligkeit, ja, regulieren Sie Helligkeit, Körnung pro Pixel kennen Sie bereits. Filmstärke kennen Sie ebenso. Sie können hier also die Anwendung des Effekts dieses Filmtyps nochmal steuern. Und die Filmtypen, die wirken alle unterschiedlich. Hier haben Sie sogar 29 verschiedene, und wenn ich hier mal durchfahre, sehen Sie, wie unterschiedlich diese wirken. Dieser gefällt mir recht gut, die Nr. 26, da ist mal mehr, mal weniger Farbe im Spiel, und hier gilt es also wirklich, eine Vorschau zu beurteilen und zu schauen, ob sie auf Ihr Bild passt. Ich nehm hier mal die Nr. 26, passe die Helligkeit ein wenig an, vielleicht die Sättigung etwas zurückholen und habe jetzt hiermit so ein Vintage-Bild erzeugt. Also das waren die drei, die ich geschichtlich in dieser Reihenfolge sehen würde, also von uns aus blickend: zurück. Modern, Nostalgisch und Vintage. Dann haben wir hier noch Faded. Und Faded simuliert alte, wenig sorgsam behandelte Drucke. Und das Prinzip ist hier genau das Gleiche wie bei allen anderen Filmen. Sie haben Helligkeit, Kontrast und Sättigung. Sie haben hier den Schleier, den Sie hinzufügen oder entfernen können. Auch dieser ist mit etwas Rauschen verbunden, damit das nicht so computergeneriert aussieht. Auch hier haben Sie eine Vignette zum Abdunkeln, zum Aufhellen. Sie sehen: beim Abdunkeln haben wir hier den interessanten Effekt, dass es hier zu Farbverschiebungen kommt. Und das macht diesen Vignette-Regler hier auch sehr authentisch. Dann haben wir wiederum die Körnung pro Pixel, und wir haben die Filmstärke, die sich diesmal auf 12 Filmtypen bezieht. Und hier ist das gleiche Prinzip: Ausprobieren und selber experimentieren. Dann mit Kontrast und Helligkeit dieses Preset anpassen. Und dann haben Sie vier verschiedene Filmeffekte-Module, mit denen sich schnell vorzeigbare Ergebnisse erzielen lassen.

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Erscheinungsdatum:02.02.2012
Aktualisiert am:05.09.2014

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