Kreativ arbeiten mit Nik-Filtern

Dynamic Skin Softener

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Eine effektive Möglichkeit, um Haut und Strukturen in Abhängigkeit von der Detailgröße zu glätten, stellt der Dynamic Skin Softener dar. Wie Sie diesen Filter auch für Landschaftsaufnahmen gewinnbringend einsetzen können, lernen Sie hier.
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Transkript

In diesem Film möchte ich Ihnen den Dynamic Skin Softener vorstellen. Wie der Name schon sagt, soll damit eine weiche, schimmernde Haut erzeugt werden. Aber diesen Filter können Sie nicht nur dafür einsetzen, sondern zur Glättung aller Details, die Sie irgendwo auf Fotos finden. Ob das nun ein unruhiger Himmel ist oder eine Wand, deren Struktur Sie etwas glätten möchten – das spielt überhaupt keine Rolle, denn das Prinzip ist immer das gleiche, und zwar funktioniert das hier über diese Farbauswahl, dann über die Größe der Toleranz, also wie weit die Abweichung von der Farbe sein darf, und dann über die Detailgröße. Wir schauen zunächst mal, was wir hier an Presets haben. Da haben wir einmal Standard, dann haben wir eine starke Weichzeichnung und wir haben hier eine Anwendung auf das gesamte Bild. Und dann wird es natürlich richtig weich. Das sehen Sie hier. Das beseitigt zwar die meisten Hautstörungen, aber wirkt dann sehr schnell unschön. Das wäre jetzt eine Glättung unter Erhalt einiger Poren, und der Originalzustand, das ist dieser hier. Wir machen das mal alles von Hand. Ich blende mal diese linke Leiste aus. Und wir gehen das mal Stück für Stück durch. Natürlich hier sollten Sie in einer 100%-Ansicht arbeiten. Was ich jetzt möchte, ist es, beispielsweise so kleine Unregelmäßigkeiten, wie hier, auszugleichen. So wie dieses Piercingloch beispielsweise, das müssten Sie vorher am besten in Photoshop oder in Lightroom stempeln. Dann können Sie so etwas auch ganz einfach entfernen. Dieser Filter, der dient vor allem dazu, solche Störungen, wie hier so kleinere Fleckchen und kleinere Poren auszugleichen. Der erste Schritt ist immer, dass Sie die Hautfarbe auswählen. Und ich nehme die Pipette und klicke hier ins Bild. Und ich möchte vor allem diesen Bereich glätten. Und Sie sehen: Der ist etwas rötlicher als der umliegende Bereich, also nehme ich hier die Pipette und sogleich wird das Ganze deutlich weicher. Der andere Bereich hier rechts und hier links davon ist ja anders gefärbt und der wird deshalb nicht berücksichtigt. Wenn ich jetzt aber die Größe des Bereichs verändere, dann werden auch diese Bereiche geglättet. Und bei 100% erreiche ich das gesamte Bild. Und das könnte ich so machen, wenn ich mit Kontrollpunkten arbeite, das heißt, wenn ich später Kontrollpunkte setze, um andere Bereiche auszuschließen, beispielsweise, um die Weichzeichnung der Lippen zu verhindern oder hier eine weiche Überlagerung des Auges, was ja im Original hier doch eher scharf vorliegt. Dann muss ich mit Kontrollpunkten arbeiten. In diesem Fall gefällt mir das Schimmern der Haut recht gut. Jetzt könnte man hier wiederum mit einer Senkung der Deckkraft arbeiten und so diese Weichzeichnung fein regulieren, aber ich zeige Ihnen zunächst mal, wie Sie bestimmen können, welche Detailgrößen hier weichgezeichnet werden sollen. Denn jetzt zeichnen wir vor allem die kleinen Details weich, weil der Regler weiter nach rechts gezogen ist, die mittleren ein wenig weniger und die großen Details fast gar nicht. Wir können das auch mal umkehren: Ich nehme die kleinen Details raus, die werden dann nicht weichgezeichnet. Ich nehme auch die mittleren Details mal raus und zeichne jetzt nur die großen Details weich, mal mit dem Maximum. Dann vergleichen wir jetzt mal: Das ist vorher und das ist nachher. Ich habe also hier die Strukturen, diese größeren Fältchen, die hier in jedem Gesicht vorliegen, ein wenig geglättet. Dadurch schimmert die Haut und wirkt dadurch ein wenig gesünder. Jetzt können wir auch die mittleren Details noch anpassen, und das wird sehr schnell sehr weich, wie Sie sehen. Wenn ich das mal anpasse, so, und die kleinen Details ebenfalls, dann haben wir jetzt vorher dieses Ergebnis, und nachher das. Ich finde, das kann sich sehen lassen. So wirkt es sehr weich. Da würde ich jetzt Kontrollpunkte setzen auf die Augen hier und da und hierhin, und dann wirklich mit Plus-Kontrollpunkten das Ganze noch exakt auf die Haut beschränken. Und so können Sie dann ganz einfach ein entsprechend geglättetes Hautbild erzeugen mit wenigen Klicks, also zuerst mal die Hautfarbe wählen, dann die Größe des Bereichs, und die ist jetzt natürlich auf 100%. Deswegen konnte das ja im Endeffekt nur so weich werden. Wenn ich hier die Größe zurückfahre, wird auch die Haut entsprechend hier ein wenig zurückkehren. Und nachdem Sie die optimalen Werte für die kleinen, die mittleren und die großen Details gefunden haben, gehen Sie hier in die Kontrollpunkte und senken die Deckkraft vielleicht ein wenig, um das weichgezeichnete Ergebnis mit dem Original zu mischen, und dann haben Sie auch wirklich ein ansprechendes Hautbild erzeugt mit sehr, sehr wenigen Klicks.

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Erscheinungsdatum:02.02.2012
Aktualisiert am:05.09.2014

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