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Kreativ arbeiten mit Nik-Filtern

B/W Conversion

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Der Filter B/W Conversion ermöglicht Ihnen die Schwarzweißkonvertierung eines Bilds. In diesem Video lernen Sie einige Tricks, wie Sie damit am besten arbeiten.
08:57

Transkript

Mit dem Filter BW Conversion, was für Black and White Conversion steht, können Sie ein Farbbild effektiv und schnell in eine Schwarz-Weiß-Aufnahme umwandeln. Und dabei können Sie die Schatten, die Spitzlichter und das Verhältnis zwischen den ursprünglichen Farben ganz einfach steuern mit verschiedenen Reglern. Aber, lange Rede, kurzer Sinn, ich zeig Ihnen das direkt mal. Wir gehen mal in den Filter rein, Nik Software Color Efex Pro, und ich möchte jetzt diese Aufnahme gerne in ein Schwarz-Weiß-Foto umwandeln. Und bei einer Schwarz-Weiß-Umwandlung geht’s ja immer darum, die Kontraste nach Möglichkeit zu bewahren und zu steuern, wie hell unterschiedliche Farben im Graustufen-Bild letztendlich sein sollen. Ich nehm also hier mal den allerersten Filter Black and White Conversion. Ja das erste Ergebnis überzeugt uns nicht. Was Sie als Allererstes tun können, ist es, hier mal, die verschiedenen Methoden auszuprobieren. Denn Sie haben hier von deren drei, einmal die normale Black and White Conversion, dann haben Sie hier den Tonal Enhancer, da sehen Sie: Da kommen hier unten nochmal Methoden hinzu, ein Methoden-Dropdownfeld und Sie haben den dynamischen Kontrast. Also zunächst einmal Filter aufrufen, schauen, ob das in Ordnung ist, wenn nicht, mal hier eine andere Methode ausprobieren, und wenn da alles nichts dabei ist, dann gehen wir wieder ganz an den Anfang zurück und schauen uns mal die Regler an, die wir hier haben. Das Licht funktioniert ja so, dass wir drei verschiedene Farben sozusagen haben, die sich mischen zu Weiß, also Rot, Grün und Blau. Wenn die in gleicher Intensität und mit einer hohen Helligkeit vorliegen, dann sehen wir Weiß. Fehlt eine dieser Farben, dann sehen wir Farbe. Und das ist das RGB-Modell, also die additive Farbmischung. Und darauf bezieht sich hier dieser Filter, den Sie hier haben. Sie können also bestimmen, welches Licht Color Efex Pro sehen darf letztendlich im Graustufen-Bild – und welches nicht. Wenn ich das Ganze also auf Rot stelle, dann würde nur rotes Licht durchgelassen werden. In diesem Bild haben wir aber nun kein rotes Licht. Und eigentlich dürften wir deshalb nichts sehen. Und genau das passiert, wenn ich hier die Stärke mal nach rechts ziehe, denn die Stärke, die bestimmt den Filter, also die Durchlässigkeit dieses Filters. Wenn ich den auf 100 % setze, oder 200 % sogar, dann wird ausschließlich Licht in der hier gewählten Farbe durchgelassen. Und das kann ich Ihnen mal zeigen, wenn ich hier den Regler auf Blau setze. Dann wird der Himmel sehr hell. Denn, wenn wir mal schauen, der ist Blau, der hat ein gesättigtes Blau und das Grün, das wird sehr dunkel. Das wiederum können wir sehr hell haben, wenn wir hier Grün- und Gelbtöne einstellen. Und mit dem Regler können Sie das Ganze fein abstimmen und sozusagen die Filterwirkung hier regulieren. Ich würde sagen, wir machen den Himmel mal nicht zu dunkel, wir betonen die Blüten ein wenig, mit der Stärke können wir dann schauen, was am Besten geeignet ist. Ich bin da immer ein Freund von Extremwerten, zunächst einmal auf 0, dann auf 100. Und auf dem Weg dazwischen, da findet man meistens das Ergebnis, das einem ganz gut gefällt. Und dann können Sie hier die Helligkeit weiter anpassen und beispielsweise die Kontraste etwas knackiger gestalten oder wieder etwas zurückfahren. Das wäre also die Vorgehensweise hier in der ersten Methode mit der Black and White Conversion. Da kann man sehr schnell die entsprechenden Farben in der Helligkeit einstellen und das gewünschte Ergebnis erzielen. Also die Farben, die Sie in erster Linie sehen möchten, stellen Sie hier ein, dann legen Sie mit der Stärke fest, wie stark dieser Filter wirken soll, und dann mit Helligkeit und Kontrast regulieren Sie gegen. Wenn dann hierbei etwas ausreißt, haben Sie immer noch diese beiden Regler hier zur Verfügung, um die Spitzlichter bzw. die Schatten zu schützen, und das möchte ich jetzt gar nicht, ich möchte ordentlichen Kontrast haben d. h. ich fahre die Spitzlichter zurück auf 0 %. Wir schauen mal, wie das aussieht bei den Schatten. Das wird dann sehr dunkel, vielleicht sollten wir die ein wenig mehr schützen, dann haben wir hier ein etwas schöneres Ergebnis. Dann kommen wir mal zum nächsten Punkt. Das ist der Tonal Enhancer. Das heißt, ein Tonwert-Verbesserer. Das wäre so die direkte Übersetzung. Hier oben das Ganze funktioniert genauso. Sie haben hier den entsprechenden Filter, Sie sehen, ich kann, wenn ich das auf Gelb setze, und Gelb ist die Komplementärfarbe von Blau, dann kann ich den Himmel direkt auf Schwarz setzen. Die Stärke funktioniert hier genauso, und wenn ich die auf 200 % setze, dann ist der Himmel wirklich rabenschwarz hier im Bild. Wenn ich das auf Grün setze, dann wird der Himmel heller und hier wiederum finde ich diesen Kompromiss ganz gut, und jetzt kann ich verschiedene Methoden mal ausprobieren. Bevor ich hier die Helligkeit verändere, schaue ich mir mal an, was dieses Dropdownfeld hier anbietet. Jetzt ist Methode 1 aktiv, das wäre Methode 2, und das Methode 3. Hier scheint es zu einer Art Ausgleich zu kommen. Das heißt, da kann ich jetzt ein wenig zurückfahren hier in der Helligkeit. Oder ich kann versuchen, mit einer anderen Filterfarbe hier das Ergebnis zu beeinflussen. Vielleicht müsste ich jetzt noch hier die Stärke etwas zurückfahren, aber das wird etwas flauer. Das heißt, Methode 3 sorgt für ein flaues Ergebnis, Methode 1 für ein sehr knackiges Ergebnis, das diesen Filter sehr stark zum Tragen kommen lässt. Und die Methode 2, die liegt irgendwo dazwischen. Und auch hier können Sie wieder die Schatten entsprechend schützen oder ausklammern, die Lichter ebenso, sodass Sie ein schnelles und knackiges Schwarz-Weiß- bzw. Graustufen-Foto erhalten. Eine Methode haben wir da noch, und das ist der Dynamische Kontrast, und der funktioniert ganz genauso wie die Black and White Conversion mit einer kleinen Ausnahme. Wir haben hier keinen normalen Kontrastregler, sondern die Kontrastverbesserung. Und die funktioniert dynamisch. Wenn ich hier also den Kontrast nach rechts ziehe, werden nicht einfach die hellen Bereiche noch viel weiter aufgehellt und die dunklen noch weiter abgedunkelt, sondern es kommt zu einer halbintelligenten Kontrastverbesserung. Aber auch hier bleibt es nicht aus, dass wir zunächst mal die passende Filterfarbe finden müssen. Ich kann auch einfach den Filter ignorieren und hier die Stärke auf 0 setzen. Sie sehen: Dann passiert gar nichts, wenn ich hier durch die Filterfarben fahre. Aber ein wenig profitiert jedes Schwarz-Weiß-Bild davon, wenn wir eine Farbe dominieren lassen. Und ich hab jetzt gesehen: Hier haben wir eine solche Position bei Gelb, und hier hinten, das sah auch recht hübsch aus, bei 310 Grad im Farbkreis. Also Sie können sich vorstellen, wenn Sie hier anfangen, vorne bei 0 Grad, kommen Sie hier hinten bei 360 Grad an und sind damit wieder am Ausgangspunkt. Und eigentlich müsste dies keine Linie sein, sondern wirklich ein Farbkreis, den Sie dann mit dem Radius umfahren könnten. Und ich finde, das sieht jetzt schon ganz gut aus. Wir schauen mal, was wir jetzt machen können mit der Kontrastverbesserung. Und ja, irgendwann wird es zu doll. Auf 100 % kann man da nicht mehr viel mit anfangen. Ich würde jetzt hier noch ein wenig aufhellen das Bild. So, das sieht ganz gut aus, aber jetzt fressen hier die Lichter aus. Das können wir uns mal im Histogramm anschauen, das sieht dann so aus, dass wir hier viele Tonwerte haben, die abgeschnitten sind. Und wir kontrollieren das mal: Ich halte den Cursor über dieses Rechteck und alles, was jetzt grün ist, ist hier beschnitten in den Lichtern, und das wollen wir natürlich vermeiden. Also ich aktiviere mal diese Checkbox, und fahre die Spitzlichter zurück mit diesem Regler, sodass diese wieder Zeichnung erhalten. Ja und das wäre jetzt die dritte Variante, wie man hier schnell und zügig mit der Black and White Conversion ein Schwarz-Weiß-Foto erzeugen kann aus einem Farbfoto. Sie sehen, das ist recht leistungsfähig und zusammen mit Kontrollpunkten und weiteren Black and White Conversion Lehren können Sie hier natürlich noch weit bessere Ergebnisse erzielen. Dann gehen Sie mal davon aus, dass hier die Blüten jetzt hier ganz gut aussehen, aber vielleicht sehen die in einer anderen Black and White Conversion ja viel besser aus. Ich setze also mal einen Punkt hier, auf die Blüten, und hier auf die Blüten, und da noch mal hier oben drüber. Und vielleicht hier vorne nochmal, um überall dieses knackige Weiß zu bekommen, so. Und jetzt mach ich Folgendes: Ich füge einfach noch mal die Black and White Conversion ein weiteres Mal hinzu. Klick, und dann sind wir wieder da. Wenn ich jetzt hier die Stärke auf 100 % setze und durch das Farbrad fahre, sehen wir: Auf die Blüten hat das jetzt nicht so einen Einfluss. Und ich kann jetzt hier eine Optimierung durchführen für beispielsweise das Grün. Schauen wir mal, wie das aussieht. So, hellen das Ganze ein wenig auf. Wählen hier mal eine andere Methode, z. B. diese erste. Ich deaktiviere mal die Lichterwarnung, die stört uns jetzt hier. Und jetzt schließen wir die Blüten von dieser Black and White-Konvertierung aus. Also einen Minuspunkt setzen, und dann gehen wir hier rein und machen genau das Gleiche wie eben mit den Blüten. Ich könnte natürlich auch hier über diesen Punkt die Kontrollpunkte aus der ersten Konversion direkt kopieren und dann hier einfügen, aber warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht… Ich leg die jetzt hier einfach mal erneut an, und jetzt haben wir so eine Art halbfarbiges Ergebnis, weil sich einige Punkte jetzt hier natürlich nicht überlappen. Aber so können Sie ganz einfach hier die verschiedenen Filter kombinieren, die Ihnen in der Black and White Conversion zur Verfügung stehen.

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Erscheinungsdatum:02.02.2012
Aktualisiert am:05.09.2014

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