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Kreativ arbeiten mit Nik-Filtern

Manuelle Messung und Profilerstellung

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Das Rauschen eines Bilds können Sie auch händisch messen. Sehen Sie in diesem Video, wann eine manuelle Messung besser geeignet ist und wie Sie das Ergebnis mit Profilen auf andere Bilder übertragen können.
04:07

Transkript

Die automatische Rauschmessung in Dfine 2 funktioniert in der Regel recht gut. Aber mitunter trifft man auf einige Fallstricke. Und einen von diesen möchte ich Ihnen an diesem Bild zeigen und was man dagegen tun kann. Und zwar sehen Sie hier, wenn ich mal reinzoome, ein starkes Rauschen im Bild, zwar in erster Linie Farbrauschen, aber auch ein feines Luminanzrauschen, dass Sie hier deutlich sehen, wenn ich in den unscharfen Bereich gehe. Und jetzt lassen wir einfach mal Dfine hier drüberlaufen und versuchen, die korrekten Bereiche zu erkennen, die für das Rauschen charakteristisch sind. Dann zoome ich gleich mal raus. Und Dfine hat jetzt verschiedene Bereiche festgelegt, wo es denkt, dass die auf einem strukturlosen Bereich liegen, hier hinten für den dunklen Bereich, da mag das zutreffen. Denn das liegt außerhalb der fotografischen Schärfe in einem sehr dunklen Bereich. Hier vorne aber und hier, da hat sich Dfine für Bereiche mit Struktur entschieden. Denn dieser Schnee, der hat eine gewisse Eigenstruktur. Und die wird in diesem Fall als Rauschen erkannt und entsprechend stark fällt dann auch die Entrauschung aus. Das sehen Sie recht deutlich, wenn ich dieses eine Messkästchen mal an eine andere Stelle ziehe und zwar an eine Stelle, die Struktur aufweist, wie beispielsweise hier diese Zweige. Und da ziehe ich dieses Kästchen einfach mal drüber und sie sehen Dfine hat in den Modus manuell gewechselt und ich kann jetzt hier auch manuell weitere Kästchen anlegen, indem ich hier dieses Knöpfchen anklicke und dann mir einen Bereich wähle im Bild und dort diesem Bereich auswähle, der weitgehend strukturlos sein sollte. In diesem Fall ist er nicht strukturlos, und jetzt schauen Sie mal auf das Entrausch-Ergebnis, was passiert, wenn ich hier auf Rauschen messen klicke. Sie sehen, wie das Entrauschen wesentlich stärker durchgeführt wird. Das heißt, es ist entscheidend, wo diese Meßpunkte liegen. Ich kann nicht einfach irgendwo im Bild so einen Messpunkt aufziehen, sondern muss mir einen strukturlosen Bereich auswählen. Und wenn man jetzt so einen Bereich nicht hat, dann ist guter Rat teuer. Nehmen wir an, wir haben eine Wiese, ganz viele kleine Grashalme und sehr viele Strukturen. Da ist natürlich schwierig eine gleichförmige Fläche zu finden, wo man dieses Quadrat anwenden kann. Und in dem Fall hätten sie die Möglichkeit, entweder ein anderes Bild aus der gleichen Belichtungsserie zu verwenden oder bereits während der Aufnahme, beispielsweise ein Blatt Papier zu fotografieren. Und darauf dann das Entrauschen anzuwenden. Und dieses Entrauschen-Ergebnis können sie dann speichern, als manueles Profil und hier zusätzlich einfach mal dieses Kästchen zurück an eine geeignetere Stelle, sagen wir mal da, dann fällt das Ergebnis auch schon wieder etwas gefälliger aus, nachdem ich auf Rauschen messen geklickt habe. Das sehen sie sofort. Und dieses Profil, das speichere ich einfach. Das mache ich einfach hier, indem ich auf speichern klicke. Dann ist hier der Profilordner bereits vorausgewählt, sie sehen, wo der liegt. Im Application-Support auf dem Mac Nik Software Dfine Profiles. Und das Profil bekommt jetzt einen aussagekräftigen Namen automatisch, und zwar den Kamera-Namen, die ISO-Stufe und das Datum. Das finde ich sehr praktisch. Das sichere ich jetzt einfach und kann dieses Profil an einem anderen Bild, was dann weniger gut geeignet ist zur Profilierung, einfach laden und das sehen wir sofort hier im Dropdown-Menü, da können Sie das direkt auswählen. Und dadurch können Sie natürlich zum einen viel Zeit sparen, denn sie brauchen keine automatische Messung jeweils durchführen für jedes einzelne Bild, sondern können einfach das jeweilige Profil anwenden. Und zum andern wird auch das Ergebnis verbessert, weil Dfine nicht raten muss, wo eine strukturlose Fläche ist. Wenn sie also hier automatisch mit diesen manuellen Profilen arbeiten wollen, dann gehen Sie einfach hier unten in die Einstellungen rein und legen hier fest, wie das Ladeverhalten für automatische Profile sein soll. Und da können Sie auch wählen, Basierend auf EXIF-Daten laden, das heißt, wenn sie dann die gleiche Kamera benutzen mit der gleichen ISO-Stufe und ein Profil vorhanden ist, dann wird dieses Profil auch gleich hier angewendet. Alternativ können Sie auch einfach das letzte Profil nehmen, falls Sie das nur einmalig ändern oder halt wieder zurückstellen, das Ganze auf Bild mit automatischem Profil laden. Das ist also der Vorteil beim Arbeiten mit Profilen und bei der manuellen Profilierung eines Bildes.

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Erscheinungsdatum:02.02.2012
Aktualisiert am:05.09.2014

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