JavaScript Grundkurs

Anweisungen in JavaScript

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Was sind Anweisungen und welche Besonderheiten müssen Sie beim Codieren in JavaScript beachten? Erfahren Sie mehr zu Groß-/Kleinschreibung, Abschluss der Anweisung mit Semikolon, Trenn-/Leerzeichen, Ausdrücken, Blöcken und dem Maskieren von Zeichen.
06:21

Transkript

Anweisungen sind das Herz von JavaScript, wie von jeder anderen Programmier- oder Scriptsprache. Es sind im Grunde Befehle, die zusammen verarbeitet werden. So etwas wäre eine Anweisung, eine Deklarationsanweisung in diesem Falle. Es gibt einige Besonderheiten in JavaScript bezüglich diese Anweisung, die Sie umbedingt kennen sollten. Es sollte aufgefallen sein, dass ich in allen Scripten ein Semikolon am Ende einer solchen Anweisung setze. Das ist kein Zufall, es gibt zwar einige Ausnahmen, aber grundsätzlich sollten Sie immer ein Semikolon in JavaScript am Ende jeder Anweisung setzen. Die Ausnahme im Wesentlichen bezieht sich darauf, dass man die letzte Anweisung in einem Konstrukt teilweise ohne Semikolon notieren kann. Bis auf ganz wenige Fälle sollten Sie das nicht machen. Und ich möchte diese Besonderheit auch nicht weiter erklären, weil das ist schlechter Programmierstill und Sie gewöhnen sich eine Schlampigkeit an, die möglicherweise später zurFehlern führt. Eine Anweisung muss nicht über eine Zeile nur gehen. Sie können sie über mehrere Zeilen verteilen. Für so eine kurze Anweisung ist es überflüssig. Aber bei längeren Anweisung ist es üblich sie auf mehrere Zeilen zu verteilen. Nun müssen Sie beachten, dass in JavaScript Groß- und Kleinschreibung eine Rolle spielt. Wenn Sie eine Variable mit kleinen a einführen, sie aber so verwenden wollen, dann würd das nicht funktionieren. Man nennt so eine Sprache Case Sensitiv. Es gibt gewisse Namenskonvention, die ich noch erklären werde, aber grundsätzlich müssen Sie an jeder Stelle in JavaScript Groß- und Kleinschreibung beachten. Auch das wäre kein gültiger Befehl in JavaScript. Das hingegen schon. In Verbindung mit der losen Typisierung ist das gerade bei der Deklaration von Variablen aber ein riesen Problem. Wenn Sie eine Variable meinevar hinschreiben und einen Wert zuweisen und wollen Sie so ausgeben, dann ist das einfach eine neue Variable. Und noch schlimmer, wenn Sie sie irgendeinmal ändern wollen, Dann ändern Sie nicht die bestehende Variable, sondern Sie führen eine neue Variable ein. Es ist kein Problem der Case Sensitivität, sondern es ist eine Folge der losen Typisierung. Auch wenn Sie ein Buchstabenträger hier in der Variable hätten, Dann würden Sie eine neue Variable einführen, aber Groß- und Kleinschreibung, wie gesagt müssen Sie auf jeden Fall beachten. Des Weiteren kann man auch so was schreiben, das heißt, viele Einsteiger stellen sich die Frage, wann macht man den Leerzeichen und wann nicht. Die Antwort ist eigentlich andersrum aufzuziehen. Sie können überall dort Leerzeichen machen, wo es Ihnen von der Übersichtlichkeit her notwendig erscheint. Leerzeichen, Zeilenumbrüche, Tabulatoren, das ist alles erlaubt. Sie dürfen nur keine zusammengesetzten Ausdrücke, Token auf Gutdeutsch, obwohl Token ist nicht Deutsch, aber Token dürfen Sie nicht trennen, das heißt, so etwas wäre falsch, wohingegen so etwas möglich wäre. Das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks und der Konventionen in ihrem Projekt. Wenn Sie mit Aptana mit der rechten Maustaste klicken und dort Source, Format aufrufen, dann werden Sie sehen, dass hier Ihr Quellcode sowieso um gewisse Leerzeichen und Tabulatoren eingerückt wird und Aptana sorgt für eine übersichtliche Gestaltung durch sogenannten whitespace. Whitespace ist ein Sammelbegriff für Leerraum jeglicher Art, Ob es Tabulatoren sind oder Leerzeichen oder was auch immer. Verzichten können Sie auf diese Leerzeichen immer dann, wenn ein anderes Trennzeichen wie eine Klammer oder Operator oder ein Semikolon bereits ein eindeutige Trennung zwischen Token kennzeichnet. Wenn Sie nun bei einer Zuweisung zur einer Variablen eine Operation durchführen wie diese hier,also eine Addition, Dann nennt man das allgemein ein sogenannten Ausdruck und wenn Sie mehrere Anweisung zusammenfassen wollen, Sie sehen hier eine Schleifenanweisung, dann bildet man einen sogenannten Block. Ein Block besteht aus geschweiften Klammern. Er beginnt hier und endet hier. Das macht den Aptana zum Beispiel auch deutlich durch die Markierung der abschließenden Klammer, wenn sie hinter der öffnenden stehen beziehungsweise wenn Sie vor der abschließenden Klammer stehen wird die zugehörige öffnende Klammer angezeigt. Beachten Sie, dass Sie hinter einer schließenden Klammer eines Blocks kein Semikolon machen, denn die Anweisung im Inneren, die letzte Anweisung im Inneren wird mit ein Semikolon abgeschlossen und das ist eine echte Anweisung. Diese Klammer ist keine Anweisung im klassischen Sinne und hier machen Sie als Abschluss des dritten Teils der Vorschleife auch kein Semikolon, normalerweise. Eine Besonderheit gibt es jetzt in JavaScript auch noch zu beachten, wenn Sie einen String haben, also einen Text und wollen darin selbst noch einmal Hochkomma notieren. Sie müssen diese Zeichen zum Kennzeichen eines Strings abwechselnd verschachteln. Wenn Sie also außenherum doppelte Hochkomma verwenden, müssen Sie im Inneren einfache Hochkomma verwenden. Um umgekehrt. Wenn Sie außenherum einfache Hochkomma verwenden, können Sie im Inneren nur doppelte Hochkomma verwenden. Was aber auch geht ist in Strings Zeichen zu maskieren. Das macht man mit einem Backslash und dann das Zeichen, dass maskiert werden soll. So könnten Sie auch innerhalb eines Strings zum Beispiel dies einfache Hochkomma verwenden, obwohl Sie es eigentlich zur Begrenzung des Strings benutzen. Sie können hier auch Tabulatoren oder Zeilenumbrüche in einen String hineinschreiben. Ich hoffe diese kleinen Regeln zu den Besonderheiten bei Anweisungen und beim kodieren von JavaScript sind für Sie hilfreich und vermeiden viele Fehler bei der späteren eigenständigen Kodierung.

JavaScript Grundkurs

Lernen Sie die Möglichkeiten der universellen Sprache JavaScript kennen und machen Sie sich mit der Syntax vertraut, um Ihre Web-Applikationen durch effektive Skripts zu ergänzen.

8 Std. 20 min (134 Videos)
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