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Photoshop für Illustratoren: Malen

Der Charakter

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Um dem Bild ein wenig Leben einzuhauchen, können Sie mit einem Detailpinsel ein kleines Männchen einmalen. Dieses Video zeigt, wie schnell Sie mit diesem Pinseltyp einen Charakter einmalen und damit dem Betrachter eine Identifikationsfigur mitgeben.
09:34

Transkript

So eine Szene, wie wir sie hier jetzt gestaltet haben, wirkt natürlich nochmal doppelt interessant, wenn da drin ein Charakter zu sehen ist. Und den werden wir jetzt in einem abschließenden Schritt noch kreieren. Dazu wähle ich jetzt endlich auch mal meinen Karo-Detail-Pinsel aus, der Eine oder Andere wird sich vielleicht gefragt haben, warum wir diesen Pinsel als ersten Pinsel eingerichtet haben und kein einziges Mal bisher eingesetzt. Jetzt ist endlich der Zeitpunkt für den Karo-Detail-Pinsel. Und den benutze ich jetzt, um die Silhouette eines Charakters in mein Bild zu setzen. Und anhand dieses Charakters, der jetzt hier in unser Bild hineinkommt, können wir auch sehr schön noch eine digitale Maltechnik demonstrieren, die sehr gut funktioniert - nämlich erst mal nur eine Silhouette zu malen. Gerne auch mit einer Vorzeichnung, die einem dabei hilft, diese Silhouette richtig aufzubauen. Aber es funktioniert tatsächlich mit ein bisschen Übung auch ganz gut ohne. Wenn man dann diese Silhouette hat, kann man diese ganz herrlich so einstellen, dass man nicht mehr drüber malen kann. Wir erinnern uns vielleicht, fixieren die Ebenentransparenz, jetzt kann man hier drüber malen und man bemalt wirklich nur noch die Silhouette, die man hatte. Die Farbe war schon gar nicht so schlecht - und jetzt gucken wir mal-- ich neige dazu, bevor ich den Farbwähler öffne, um mir den Farbwähler zu holen, gucke ich, ob ich die irgendwo im Bild finde. Ich male grundsätzlich gerne Bilder, in denen sehr viele verschiedene Farben drin vorkommen und da ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass eine Farbe, die ich wählen möchte, da schon irgendwo zu finden ist. Ich male jetzt hier erst einmal nur die Lokalfarben, d.h. die Farben, die Objekte haben bei diffuser Beleuchtung, also quasi ihre Eigenfarbe. Die male ich hier jetzt und ich glaube, für die Hautfarbe muss ich tatsächlich dann doch einmal in den Farbwähler gehen, die habe ich dann doch nirgendswo im Bild entdecken können. Auch das-- recht helles Grau für die Turnschuhe hier unten, das finde ich auch nirgendwo. Dieser Pullover, der kann ruhig noch ein bisschen roter sein. Der Eine oder Andere wird die Figur erkennen, die ich hier in das Bild eintrage. Es handelt sich um den Burschen Jonas aus meinem Graphic Novel "The Wormworld Saga". Ich habe mir gedacht, dass diese Location, die wir hier aus der Fantasie improvisiert haben, genau die richtige Location für diesen Charakter ist, um dort einen kleinen Streifzug vorzunehmen. Ich habe also erst mal in Lokalfarben gearbeitet, habe jetzt aber schon damit angefangen, mir jeweils eine hellere Variante der jeweiligen Lokalfarbe zu wählen bzw. auch mal eine dunklere. Hier bei dieser Jeans möchte ich das noch mal direkt kommentieren: Ich habe eine Grundfarbe gewählt, die allerdings die Jeans im Schatten repräsentiert. Um die Jeans jetzt im Licht zu malen, wähle ich mir einen helleren Ton. An anderer Stelle bin ich genau anders herum vorgegangen, bei den Haaren z.B., die hatte ich zuerst in Braun gemalt und dann hatte ich mir die dunkleren Stellen in einem dunkleren Ton hier eingetragen. Bei der Hautfarbe werde ich es jetzt so machen, da habe ich die helle Variante gemalt und die dunklere Variante ist jetzt nicht nur dunkler, sondern auch rötlicher - die ist jetzt hier zu sehen und hier an der Hand. Bei dem Holzschwert ist es so, da habe ich wieder die dunklere Variante gewählt und nehme jetzt die hellere. Dieses Spielchen kann man tatsächlich dann jetzt immer weiter treiben. Jetzt ist jeder Bereich definiert durch einen hellen und einen dunklen Teil und jetzt kann ich wiederum, z.B. bei dem Rucksack nehme ich jetzt noch einen dunkleren als den dunklen Ton und kann damit jetzt noch Bereiche malen, die vielleicht noch weiter im Schatten liegen. Das Gleiche beim Pullover, da kann ich jetzt noch dunkler werden; da kann ich jetzt den Pinsel auch mal noch ein bisschen kleiner machen. Damit kann ich jetzt dann auch Bereiche malen, die noch dunkler sind. So kann man jetzt eigentlich alles aufbauen. Hier, bei der Jeans, geht es auch noch dunkler und auch bei der Hautfarbe geht es noch dunkler, noch ein bisschen rötlicher. Hier können wir auch mal den umgekehrten, bei den Haaren, den umgekehrten Weg gehen, da geht es vielleicht noch ein bisschen heller und vielleicht noch ins Blond hinein. Dann machen wir so ein leichtes Streiflicht, um die Silhouette des Kopfes ein bisschen herauszuholen. Wenn man jetzt noch weitere Details anbringen will, dann kann man sich die Teile, die Helligkeitswerte aus der Nachbarschaft holen und so findet man dann eigentlich ab einem bestimmten Punkt alle Farben, die man benötigt wiederum im Bild. Jetzt nehme ich mir hier aus der Umgebung ein Schwarz, um hier die allerdunkelsten Stellen dieser Figur anzudeuten. Vor allen Dingen setze ich jetzt unter die Figur noch einen Schatten. Dazu mache ich mir extra noch eine eigene Ebene, lege die unter die Figur und dann male ich hier den Schatten einfach mal hin, ganz grob, einfach damit der Charakter ein bisschen mehr auf dem Boden steht. Da ist sie, unsere Figur! Ich verbinde jetzt meinen Schatten, da nutze ich jetzt die Tatsache, dass ich den Schatten auf eine eigene Ebene gelegt habe, da kann ich nämlich die Deckkraft noch ein bisschen absenken, dann ist der Schatten nicht komplett schwarz, sondern dunkelt nur den Untergrund ab. Das passt mir im Grunde besser als die Variante, die ich vorher hatte. Was mir jetzt noch vorschwebt, ist, wenn ich das so sehe - hier ist ja ein starkes Streiflicht auf dieser Wurzel, da will ich auch auf dem Charakter selbst ein sehr helles Streiflicht haben. Vielleicht so in der Art, und das mache ich jetzt hier auch noch hin, das kommt jetzt an alle seitlichen Bereiche hier, wo ich erwarte, dass da Licht hinfällt. Vor allen Dingen hier im oberen Bereich, im unteren Bereich sind wir vielleicht schon eher im Schatten dieser Wurzel. Hier an dieser Stelle ist es sehr hilfreich, um den Charakter noch stärker von dem Untergrund abzuheben. Jawohl und da ist er, unser kleiner Held, der diese Szene, die wir hier improvisiert haben, unter die Lupe nimmt und so ein bisschen ins Abenteuer startet. Da würden wir ihm sicher gerne folgen. Unsere Szene ist damit fertig gemalt, aber sie ist noch nicht final, denn da kommt jetzt noch ein Schritt. Zu jedem Illustrationsprojekt gehört auch eine Nachbearbeitung und das werden wir im nächsten Teil besorgen.

Photoshop für Illustratoren: Malen

Unternehmen Sie eine Entdeckungsreise durch die bunte Vielfalt digitaler Maltechniken in Photoshop und verleihen Sie mit den entsprechenden Werkzeugen Ihren Ideen Form und Farbe.

2 Std. 6 min (18 Videos)
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