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Photoshop CS5: Freistelltechniken

Colorkey: anderer Hintergrund

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Sie haben ein Objekt erfolgreich mit Hilfe des Hintergrund-Radierers freigestellt. Dann fügen Sie nun einen neuen Hintergrund hinzu. Lernen Sie in diesem Video einiges über Linienführung, Farbe und Tiefenschärfe.
06:44

Transkript

Diesem freigestellten Motiv möchte ich jetzt einen anderen Hintergrund verpassen, denn dieses Gelb gefällt mir jetzt so wirklich gut. Und ich habe mir überlegt, ich nehme da einfach einmal so eine Struktur wie diese hier, also an einer Fassade aufwärts fotografiert. Die ziehe ich mir direkt in das Bild, und zwar über diese gelbe Ebene. Die markiere ich vorher, wechsele mit Ctrl+Tab wieder hier herein, nehme das Verschieben-Werkzeug, ziehe es hier auf den Tab, warte kurz, halte die Shift-Taste, und lasse dann los. Sie sehen, die ist ein bisschen kleiner und ich würde die jetzt gerne groß skalieren. Was wir sehen ist, dass in dem Hintergrundbild das Licht von links oben kommt, während das Licht hier von rechts unten kommt. D. h., hier müssen wir einige Anpassungen vornehmen. Ich würde aber gerne die Lichtsituation des Vordergrunds behalten. Was ich also machen kann, ist ganz einfach hier den Hintergrund zu spiegeln. Also Strg+T, um das frei zu transformieren, einen Rechtsklick in den Rahmen, dann horizontal spiegeln und das Ganze dann groß skalieren. Und das ist ein bisschen schräg jetzt. Ich würde sagen, wir drehen das ein bisschen, dass wir so eine dynamische Linienführung hier reinbekommen. Dann würde ich noch etwas weiter vergrößern, mit Shift+Alt nehme ich einen Eckanfasser, und kann dann direkt von der Mitte aus das Ganze skalieren. Dann schauen wir mal, wie es aussieht, wenn wir das Licht weiter reinbringen. Und ich denke das Ganze wirkt sowieso so, als wenn die Person ein wenig von aufwärts fotografiert wurde, und insofern passt das dann schon. Wie gesagt, jetzt kommt das Licht von rechts oben, und die Sättigung, die passt auch noch gar nicht, also passen wir gleich mal die Sättigung der Person an. Und zwar nehmen wir dafür einfach eine Dynamikebene: Die erstelle ich, setze diese in "Schnittmaske" mit dieser Personengruppe, und reduziere dort die Sättigung ein wenig, sodass das nicht mehr ganz so neongrell strahlt vor dem neuen  Hintergrund, der doch recht pastellfarben ist. Wenn wir hier die Sättigung mal ordentlich erhöhen, dann wäre das auch ein interessanter Effekt, wird aber nicht so realistisch aussehen. Deshalb die Sättigung ein wenig runter, dann passt das schon. Und jetzt brauchen wir natürlich noch mehr Licht von rechts. Dazu legen wir hier drüber eine Verlaufsebene an. Auf dieses Symbol klicken, einen Verlauf wählen, hier klicken sie dann die "Verlaufsart", und wählen dort einen "Schwarz-Weiß-Verlauf", klicken "OK". Das Licht soll von rechts oben kommen, also verändern wir den Winkel einfach mal in diese Richtung, und bestätigen das Ganze nochmal mit "OK". Jetzt müssen wir den Ebene-Modus noch verändern, damit sich diese Verlaufsfüllung auch harmonisch einfügt. Wir können zunächst einmal probieren, das Ganze mit "Negativ multiplizieren" zu machen, denn dann wirkt ausschließlich der weiße Bereich dieses Verlaufes. Aber ich finde, das sieht noch nicht so ganz realistisch aus, nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte. Deshalb ändere ich das auf "Liniear abwedeln", und das passt schon besser. Das wirkt so wie echtes strahlendes Licht, nur ist natürlich die Intensität viel zu hoch. Also können wir die Deckkraft senken. Und hier müssen Sie jetzt aufpassen, senken Sie nicht die Deckkraft, sondern die Fläche. Denn die beiden Regler wirken in einigen Ebenen-Modi unterschiedlich. Und wenn Sie Fläche nehmen, dann behält die Ebene ihre Leuchtkraft, während sie bei der Deckkraftsenkung die Leuchtkraft verliert, und dadurch die Wirkung ganz anders ist. Das können Sie einfach mal ausprobieren, nehmen Sie so einen Verlauf, und senken Sie einmal die Deckkraft und einmal die Fläche. Das wäre es im Prinzip auch schon "Vorher - Nachher". Wir können mal probieren wie es aussieht, wenn wir diesen Verlauf nur auf die Frau wirken lassen. Also eine Schnittmaske mit einem Alt-Klick zwischen diesen beiden Ebenen, und das wäre dann "Vorher - Nachher". Vielleicht sollte ich diesen Verlauf noch ein wenig verschieben. Das geht sehr einfach. Klicken Sie einmal doppelt hier auf dieses Symbol. Und dann können Sie direkt ins Bild klicken, und diesen Verlauf so schieben, dass Sie die gewünschte Intensität haben. Das wäre jetzt ungefähr hier der Fall. Den Winkel passe ich auch noch ein bisschen an, genau. Ich denke, so kann ich das lassen. Ich bestätige das dann mit "OK", und wir müssen noch die linke Seite hier etwas anpassen. Das können wir ebenfalls auf einer eigenen Ebene machen. Die lege ich mal ganz zu oberst, das sollte jetzt keine Schnittebene sein. Dann nehme ich einen Pinsel, und ich sorge jetzt einfach dafür, dass hier eine Überstrahlung an den Kanten kommt, durch diese etwas helleren Stellen hinten im Bild. Dazu nehme ich einfach mit der Alt-Taste dieses helle Blau auf, und wähle mir einen sehr, sehr geringen Fluss, und male dann einfach über diese sehr dunklen Kanten im Modus "Normal" auf einer Ebene im Modus "Normal", bis diese sich harmonischer in das Bild einfügen. Da müssen Sie aufpassen, das nicht zu übertreiben und vor allem nicht an diesen roten Stellen so ein blaues Licht einzumalen, sondern nur hier, wo das sehr hell ist, ein wenig überstrahlen lassen. Hier auch, etwas diese Farbe aufnehmen. Dann gehe ich hier oben rein, nehme einmal diesen roten Ton auf, und kann auch den hier ein wenig ins Modell reinmalen. Und dadurch fügt sich das Ganze nachher schon deutlich besser zusammen. Auch hier kann ich das Ganze etwas aufhellen lassen und ich denke, das soll es gewesen sein. Aber, ein Problem ist noch, und ich weiß nicht, ob es Ihnen auffällt - ich zoom mal rein, ob Sie es dann sehen. Na, fällt es Ihnen auf? Eigentlich ist es recht deutlich. Und zwar haben Sie bereits hier einen Schärfentiefeverlauf innerhalb des Models. D. h., die hinteren Kanten sind leicht unscharf. Wenn wir uns aber einmal den Hintergrund anschauen, dann ist der knackenscharf. Und das darf nicht sein. Deshalb müssen wir den Hintergrund ein wenig weichzeichnen. Das machen wir non-destruktiv, damit wir das jederzeit verändern können. Wir wählen den Hintergrund aus, machen einen Rechtsklick, konvertieren das Ding in ein Smart-Objekt, und wenden jetzt hier den "Gaußschen Weichzeichner" an. Wir könnten alternativ auch den "Schärfen-Tiefen-Abmildern Filter" nehmen, doch den müssten Sie zunächst für Smartfilter aktivieren, indem Sie das entsprechende Script aus dem Java-Scriptordner starten. Das würde an dieser Stelle zu weit führen. Also nehmen wir den "Gaußschen Weichzeichner - Filter - Weichzeichnungsfilter", und zeichnen das Ganze einfach so schätzungsweise weich. Das Schöne ist, dadurch verschwinden gleichzeitig diese deutlich sichtbaren Pixel und die Störung, die wir durch das Hochskalieren hatten. Auf jeden Fall, so wie jetzt fügt sich der Hintergurnd besser ein, als noch zuvor.

Photoshop CS5: Freistelltechniken

Verschaffen Sie sich einen Überblick, wie Sie in Photoshop CS5 Objekte freistellen können, und erfahren Sie, wie Sie die dazu notwendigen Werkzeuge optimal nutzen.

6 Std. 33 min (70 Videos)
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