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Photoshop CS5: Freistelltechniken

Ungleichmäßiger Studiohintergrund

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Ein perfektes Studiobild muss nicht automatisch gut sein für eine Freistellung. Dieses Video zeigt einen kompletten Workflow, wie Sie ein Model freistellen und vor einen neuen Hintergrund setzen – Schritt für Schritt.
15:21

Transkript

In diesem Film möchte ich dieses Model vor einen neuen Hintergrund setzen, und zwar vor diesen hier. Der befindet sich jetzt noch in einem anderen Ebenen-Modus. Also, so eine dramatische Wolkenszene hätte ich gerne als Hintergrund bei diesem Mädel. Das Problem ist, dieses Foto wurde nicht fürs Freistellen optimiert. Wir haben hier zum einen diesen Helligkeitsverlauf im Hintergrund, da wurde ein Spot auf den Hintergrund geblitzt. Wir haben hier sehr ähnliche Farbtöne von Hintergrund und Haaren. Alles suboptimal, aber wir werden einmal versuchen, ob wir das nicht irgendwie hinbekommen. Zunächst einmal duplizieren wir die Hintergrundebene und werden hier die Kanten freistellen, die unproblematisch sind. So nehme ich das Schnellauswahl-Werkzeug, fahre hier einmal darüber, zoome einmal herein, korrigiere das hier schnell nach, damit auch wirklich jede Kante hier dabei ist. Der Arm, die Schulter - hier fehlt noch ein Teil. Ich kontrolliere einmal schnell mit dem Maskierungs-Modus und der Taste "Q". Weil hier geht die Helligkeit des Kleides schon extrem in den Hintergrund über, so dass das automatische Schnellauswahl-Werkzeug hier auch seine Probleme hat. OK, das wären die Kanten, die sind also mit Sicherheit dabei. Ebenfalls mit Sicherheit dabei sind folgende Bereiche und die werde ich mit dem Lasso auswählen, also Taste "L" gedrückt, Shift und dann die sicheren Bereiche hier hinzufügen. Einmal den, einmal innerhalb der Haare diesen hier, da fehlt noch etwas und dann hier oben den Bereich noch. Gut, ich würde sagen, das hängen wir schon mal als Maske daran und ziehen den Hintergrund unter diese Ebene. Und wenn ich die Hintergrundebene jetzt einblende, dann sehen wir das Freistellergebnis, das unten herum schon gut aussieht, aber an den Haaren natürlich noch ein bisschen platt gedrückt. Zunächst einmal werde ich versuchen, wie weit wir hier kommen, wenn wir die automatische Kantenverbesserung benutzen. Also, blende ich diese Ebene einmal aus, nachdem ich sie dupliziert habe mit Strg+J, und gehe einfach mal hier herein in die Maske, also ich lasse mir die Maske anzeigen mit Shift+Alt und einem Klick darauf, damit ich hier den Rest der Haare freimalen kann. Und jetzt ist mir das hier ein wenig zu deckend, also mache ich einen Doppelklick auf den "Maskierungsmodus". Und jetzt male ich einfach hier die Haare nach, also ich hole die Haare einmal zurück mit einem Pinsel, und zwar die Bereiche, die problematisch werden. Sie sehen, wie weit die reinreichen hier ins Bild. OK, das waren die. Jetzt muss ich die Maskenkante verbessern für genau diese Bereiche. Also, rufe ich über das Maskenbedienfeld "Maskenkante" auf und male jetzt mit dem Radiuspinsel einfach einmal hier über diese Haare. Ich versuche nicht zu viel von den inneren Bereichen, die volldeckend sind, mit zu erwischen, sondern wirklich nur diese Kanten, die hier kritisch sind. Das wären also die hier. Die Außenkante des Verbesserungsbereichs muss ich ebenfalls mit hereinmalen - hier, dass es durchscheint und da. So und dann warte wir einmal kurz. Das sieht schon ganz gut aus. Hier das gleiche Spiel: Auch hier versuche ich möglichst nicht weit hereinzumalen in die sicheren Bereiche der Frisur. Und so male ich mich jetzt hier an den Kanten entlang und stelle fest, nicht jedes Haar sieht hier wirklich gut aus. Da hätten wir jetzt grundsätzlich schon einmal ein Ergebnis, mit dem man leben könnte. Aber so richtig gefallen will es mir hier noch nicht, da ist es ein bisschen zu deckend und auch die unteren Bereiche - schauen wir einmal, ob die mit verbessert wurden - da könnte man nochmal "Kante verbessern" hinterherschicken. Das mache ich direkt einmal in anderer Art und Weise, und zwar ich blende die untere Ebene wieder ein und ziehe jetzt zunächst einmal mit dem Lasso eine Auswahl von Bereichen, wo keine Haare sind, also die harten Kanten, die verbessert werden sollen. Und wähle dann auch den unteren Bereich aus und den fülle ich in der oberen Ebene einfach mit Schwarz, also Alt+Rückschritttaste und dann hebe ich die Auswahl mit Strg+D auf. Das Ergebnis ist noch das Gleiche, aber ich kann jetzt für die untere Ebene einfach nochmal die Maskenkante verbessern. Hier zoome ich einmal weit herein und nehme jetzt einen geringen Radius von 2,7 Pixeln und denke, damit sieht die Kante schon recht gut aus. Vielleicht füge ich noch eine kleine Weiche Kante hinzu von 0,5 Pixeln und ich denke, das passt ganz gut. OK, dann haben wir hier jetzt dieses Zwischenergebnis. Was wir jetzt noch brauchen, ist eine Massenverfeinerung hier oben in den Haaren. Wir sehen, dass ist hier noch sehr durcheinander, das heißt, da nehme ich mir den Nachbelichter bzw. Abfiedler und male im Bereich der Lichter hier einmal diese unschönen Stellen hell. Dann nehme ich den Nachbelichter, indem ich noch mal auf die Taste "O" drücke, im Bereich der Tiefen, wähle eine geeignete Belichtung, damit ich sanft hier an diesen Stellen malen kann, und fahre dann hier einfach öfter einmal über die Stellen, die noch etwas Abdunklung benötigen. Wenn hier einzelne Haare verloren gehen - das macht nichts. Die kann man wieder einzeichnen. Aber aufpassen müssen Sie in solchen Bereichen hier, dass das dort nicht zu dunkel wird, und das Sie wirklich noch zu viele Bereiche haben, die da nicht gut aussehen. Hier oben ist noch ein sehr heller Bereich. Wir werden die Maske auch gleich einmal kontrollieren, indem wir sie invertieren. Hier auf der Seite sieht es eigentlich recht gut aus, jedoch würde ich hier - und ich drücke nochmal die Taste "O", um zum Abwedler zu kommen. Dann würde ich hier das Ganze nochmal abdunkeln und schauen, wie die Haare hier aussehen. Also, der Bereich, der ist wirklich transparent, der kann so bleiben - OK. Das Ganze gefällt mir hier auf der Seite nun aber noch gar nicht. Wir müssen also hier ein bisschen tricksen. Auf der Seite, OK, das geht schon. Wir werden einmal versuchen, wie das aussieht, wenn wir diese Ebene in einem anderen Ebenen-Modus verwenden. Ich nehme einmal "Weiches Licht", da bleiben hier noch einige Härchen übrig. "Ineinanderkopieren" verändert hier die Farbe, aber wir erhalten dann schon die ganzen Härchen und ich nehme hier einmal die Maske heraus direkt, um das besser sehen zu können. "Hartes Licht", ich denke, "Hartes Licht" - das scheint hier recht gut zu wirken. Dann blende ich die Maske einmal wieder ein und möchte zunächst einmal diese Bereiche hier ein wenig aufweichen, denn wir haben ja jetzt noch die Originalmaske. Damit die weicher wird, könnte ich hier einfach eine weiche Kante hinzufügen. Sie sehen, dann kommen Haardetails zurück, weil ich diese harte Maske, die jetzt sehr hart hier ist, einfach ein bisschen aufweiche. Wenn ich jetzt hier die Maskenkante weich zeichne, dann kommen entsprechend mehr Details von dieser Ebene wieder zum Vorschein. Genau das sieht man hier, wenn ich die Maskenkante weich zeichne mit diesem Regler, wie dann hier die kleinen Härchen besser erscheinen. Auf der Seite wirkt es nicht so gut, weil dort haben wir hier einen sehr hellen Bereich, weil diese Haare nahe an den Lichtsspot auf dem Hintergrund fallen. Müssen also einen Kompromiss eingehen zwischen diesen beiden Varianten. Ich nehme also nochmal den "Nachbelichter", dieses Mal im Modus der Mitteltöne, und würde hier diese Bereiche ein wenig herausnehmen, indem ich in der Maske dort darüber male. Das muss ich im Bereich der Lichter jetzt machen, weil, Sie haben gesehen - achten Sie mal auf diesen Bereich - dort haben wir nur sehr helle Stellen. Und die möchte ich einfach ein wenig abmildern, indem ich dort darüber male, damit das nicht mehr ganz so auffällig strahlt, obwohl hier natürlich auch in der neuen Szene das Licht von hinten kommt. Aber so, das lässt sich schon besser vorzeigen jetzt, und jetzt muss ich diese Maske ein wenig weichzeichnen. Das mache ich auch nicht pauschal, sondern nur an den Stellen, wo es notwendig ist. Ich nehme mir also hier das "Weichzeichnerwerkzeug" und zeichne hier in der Maske über diese Haarstellen. Nur dort mache ich das, wo ich Stellen wie hier habe, die etwas mehr Zeichnung benötigen, wo also Haare struppig aussehen und nicht so, wie sie eigentlich aussehen sollten. Dann zoome ich einmal heraus und denke, die Kanten, die können wir jetzt schon so lassen. Was ich jetzt brauche ist natürlich eine weitere Kopie dieses Kopfes, also dieser Ebene, die ich jetzt im Modus "Hartes Licht" habe, und die erstelle ich gleich einmal mit Steuerung+J und wähle als Modus wieder "Normal". Dadurch, dass ich jetzt "Normal" wieder gewählt habe ist alles wieder so wie vorher. Das heißt, diese Ebene, die wir darunter haben, die spielt gar keine Rolle. Was wir hier machen müssen ist es, die obere Ebene ein wenig zu verkleinern. Dazu markiere ich die Maske, wähle "Maskenkante" und verschiebe die Kante nun nach innen. Dadurch werden die Randbereiche bereinigt - sehen Sie Vorher-Nachher. Außerdem kann ich hier die Kante ein wenig weichzeichnen. Ich nehme also eine weiche Kante, damit der Übergang hier etwas gefälliger wird, und so werden dann diese beiden Masken hier an den Haarkanten richtig super überblendet und ich habe diese ganzen Details jetzt wieder im Bild. Ein Problem haben wir jetzt noch, und zwar die Normalebene - ist gut, die verträgt sich mit der Ebene des Körpers. Aber an der Kante, und das sehen Sie hier, da scheint diese Ebene durch, die wir im Modus "Hartes Licht" haben. Deshalb müssen wir das an der Stelle maskieren. Damit wir diese Maske hier nicht verlieren, die wir mit den Haaren gemacht haben, also hier nicht einfach so übermalen, werden wir diese Ebene in eine neue Gruppe packen, also, Ebene markieren und Strg+G drücken und an diese Gruppe hänge ich jetzt eine weitere Maske daran, mit der ich diesen Übergang hier einfach wegpinsle. Dann nehme ich jetzt den Pinsel, volle Deckkraft, volle Leistung, und male hier einfach diese hässliche Kante weg. Damit haben wir den Übergang geschaffen, den wir hier natürlich noch ein bisschen genauer machen könnten, und zwar so. Und man könnte hier natürlich auch diese Haare noch ein wenig verfeinern. Die gehören jetzt nicht zu der Normalebene, sondern sie sind auf dieser Ebene hier, das heißt, da gehe ich einmal herein und werde hier den Kontrast ein wenig verstärken. Ich werde mir dazu ein neues Fenster anlegen, damit ich direkt die Wirkung sehe, also, "Neues Fenster", dann "Nebeneinander stellen". Dann verschiebe ich hier das Ganze und vergrößere hier den Ausschnitt. Dann male ich mit dem Nachbelichter hier in der Maske einmal ein bisschen herum, um diese Kanten an den Haaren etwas abzumildern. Und das darf ich jetzt nicht machen im "Lichtermodus", sondern das mache ich im "Tiefenmodus". Ich blende hier die Maske einmal ein und male jetzt hier über diese Bereiche, um die Haare etwas zusammenzuziehen. Das sehen Sie jetzt hier sehr schön. So kann man Haarsträhne für Haarsträhne hier das Ganze verfeinern. Ich denke, für den Moment ist das so ganz gut. Sonst schließe ich einmal das zweite Fenster und zoome heraus. Was ich noch machen kann, ist, hier einfach ein bisschen zu tricksen und hier einen Lichtschein einzumalen. Also ich gehe hier ganz nach oben, erstelle eine neue Ebene, nehme mir einen Pinsel mit weißer Farbe, also Taste "B", vergrößere die Pinselspitze richtig groß, nehme eine geringe Deckkraft oder ich kann die Deckkraft auch auf 100 Prozent lassen, dann drücke ich "D" und "X", habe dann Weiß als Vordergrundfarbe und klicke hier einfach einmal in diesen Bereich und habe jetzt hier eine Überstrahlung. Damit die nicht ganz so stark ausfällt, senke ich einfach die Deckkraft ein wenig. Und ich kann das Gleiche machen hinter dem Mädel, also über dem Himmel. Da lege ich eine neue Ebene an und mache einfach mit geringerer Deckkraft hier noch einmal einen Strahl hin. Wenn Sie einmal darauf achten, jetzt hier die Haare, das war vorher, da sieht man deutlich noch die verbliebenen kleinen Stellen, aber so ist das weg. Ich kann die Deckkraft noch ein bisschen senken hier, so, dieses Maß um 40 Prozent, denke ich, kommt ganz gut. Das war's, wir haben jetzt den Hintergrund ausgetauscht. Das ist vorher. Das ist nachher. Die meisten Härchen haben wir behalten. Jetzt könnte man das Ganze noch integrieren und das machen wir mit einer Einstellungsebene "Farbbalance", wo wir z.B. etwas Cyan abziehen können, um das Ganze rötlicher zu gestalten. Vielleicht etwas Gelb hinzugeben, um hier der Abendstimmung etwas gerechter zu werden. Das Gleiche machen wir in den dunklen Tönen, dort vielleicht etwas weniger Rot hinzugeben, aber etwas mehr Gelb und auch etwas Magenta. Und ich denke, das sieht jetzt ganz gut aus, das passt, und auf den ersten Blick und auch auf den zweiten Blick wird nicht jeder sofort sehen, dass das so fotomontiert ist.

Photoshop CS5: Freistelltechniken

Verschaffen Sie sich einen Überblick, wie Sie in Photoshop CS5 Objekte freistellen können, und erfahren Sie, wie Sie die dazu notwendigen Werkzeuge optimal nutzen.

6 Std. 33 min (70 Videos)
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