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Photoshop CS5: Freistelltechniken

Einfache Strukturen hinzufügen bei gleichmäßigem Studiohintergrund

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Ein gleichmäßiger Studiohintergrund ist geradezu perfekt für eine Fotomontage. Sehen Sie in diesem Video, wie Sie zwei Bilder einander überlagern und danach kleine Verbesserungen vornehmen. Kontrollieren müssen Sie in jedem Fall.
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Transkript

Wenn Sie einen gleichmäßigen Studiohintergrund haben, dann können Sie sich glücklich schätzen. Dann brauchen Sie einfach nur neue Hintergründe oder Strukturen, die Sie hinzufügen möchten, in einem anderen Ebenenmodus überlagern und das Ganze grob ausmaskieren. Sie könnten das per Pinsel machen, aber schnell geht es, wenn Sie das mit Schnellauswahlwerkzeug oder Farbbereichsauswahl machen. Das heißt, ich würde Ihnen hier empfehlen, um diesen Hintergrund einzufügen, zunächst einmal den Hintergrund auszuwählen. Das können Sie machen mit dem Schnellauswahlwerkzeug. Indem Sie hier einmal in den grauen Bereich klicken, dann mit gehaltener Alt-Taste über die Frau fahren, damit diese garantiert nicht ausgewählt wird, und dann fahren Sie einmal um den grauen Bereich, und dann ist der schon ausgewählt. Ich habe das für Sie schon mal vorbereitet. Hier den Alpha-Kanal. Sie sehen, der ist nicht so besonders. Der wirkt hier recht angeknabbert an den Armen. Die Haare, die taugen natürlich so auch nichts, aber wie verbessern diese Auswahl gleich mal mit "Kante verbessern". Ich lade diese also, indem ich mit gehaltener Steuerungstaste auf den Alphakanal klicke und dann in den RGB-Kanal zurückkehre.  Und jetzt rufe ich die Funktion "Kante Verbessern" auf, um das Gleiche zu tun, also die Kante zu verbessern. Und schauen wir mal, ob wir mit dem Radius etwas bewirken können in diesem Bereich. Wir nehmen mal einen etwas höheren Radius von 6,2 Pixel. Ich denke mal, das kann sich dann hier sehen lassen, obwohl im Detail die Kante dann natürlich noch nicht so gut aussieht. Jetzt widmen wir uns mal den Haaren. Ich drück die Taste "X", um die sehen zu können, und male jetzt mit dem Radius-Pinsel diese außen liegenden Bereiche einmal aus, damit hier die Kante neu kalkuliert wird. Das Gleiche mache ich hier unten für den Bereich und drücke die Taste "X", um mal zu schauen, wie es aussieht. Ich denke, so verweist würde das noch nicht gut aussehen, aber wir schauen mal, ob das eine Auswirkung hat bei dem Verwenden der Hintergrundtextur. Ich klicke "OK", warte kurz, jetzt ist die Kante verbessert, und ich kehre die Auswahl um und hänge diese Auswahl oben an die Textur dran. Jetzt ist eine Maske an der Textur, und das war es eigentlich auch schon. Wir haben jetzt noch den Modus auf "Normal", und wir haben dennoch die Haare hier recht gut bewahrt. Das muss man wirklich sagen. Das was vorher noch in der Maske recht furchtbar aussah, das fällt hier gar nicht mehr auf, vor diesem Hintergrund, auch hier die Finger, der Arm, das fügt sich alles ganz harmonisch ein. Wir können mal probieren was passiert, wenn wir hier den Ebenen-Modus der Ebene auf "Ineinanderkopieren" ändern. Und da sehen Sie sofort, das wird ein noch besseres Ergebnis. Also ich zeige Ihnen nochmal Vorher: das ist normal, da sehen wir schon viele Haare, aber einige sind hier verschwunden, und in dem Moment wo ich diese Ebene mit dem grauen Hintergrund im Modus "Ineinanderkopieren" verrechne, da erscheinen hier, wie von Zauberhand, noch weitere Haare, die vorher verschwunden waren. Wenn wir uns jetzt mal die Armkante anschauen, die vorher noch schrecklich aussah, die sieht hier ganz hervorragend aus, nur hier an dieser einen Stelle, wenn ich die mal einblende, da wurde der Arm nicht mit ausgewählt. Den müssten wir hier schnell noch mal reparieren. Deshalb würde ich Ihnen empfehlen, wenn Sie so eine Freistellung machen, also in Anführungsstrichen "Freistellung", wenn Sie so eine Hintergrundüberlagerung machen, dann sollten Sie immer nochmal die Maske hinterher kontrollieren. Nehmen Sie sich einen Pinsel, zoomen weit rein und schauen, ob Sie solche hässlichen Stellen haben. Die erkennt man hier recht gut. Sie können das auch noch in das Unermessliche steigern, in dem Sie strahlendes Licht benutzen, dann sehen Sie sofort, wo die Ecken angeknabbert sind. Aber unser Ziel-Modus ist "Ineinanderkopieren", und wir nehmen "Ineinanderkopieren" um den Kontrast nicht zu verlieren. Achten Sie mal darauf, wie das aussieht bei "weiches Licht", da verliert der Hintergrund an Kontrast. Das heißt, das funktioniert nur vor einem eher dunklen Hintergrund. Aber wir waren bei dem Korrigieren der Maske. Dann nehmen Sie einen geringen Flusswert und dann malen Sie einfach locker hier über diese Stellen drüber. Sie sehen, da braucht man sich gar nicht so viel Mühe geben, das sieht trotzdem gut aus. Ich schaue mal, ob hier die Kanten noch-- da  z.B., da blutet hier noch etwas rein, das würde ich mit Schwarz jetzt rausmaskieren. Sie können einfach mit der X-Taste jeweils wechseln zwischen "Einmaskieren" und "Ausmaskieren". Mit Schwarz blenden Sie das aus, mit Weiß wieder ein. Hier sieht es richtig super aus, mit Ausnahme von dieser Stelle, also dort den Hintergrund ausmaskieren und die Kante nochmal reparieren, und das war es schon. Hier sieht man auch, dass es dort nicht so schön aussieht. Die Hand, das passt alles. Und auch hier, die Haare, da ist jedes Einzelne erhalten geblieben. Was man hier noch machen kann, ist hier zu versuchen einige Bereiche wieder zurückzuholen, die jetzt zu viel maskiert waren. Auch hier mit geringem Fluss arbeiten und sich von den Randbereichen, nach Möglichkeit, fernhalten. Das ist eine schnelle Hintergrundmontage , die man hier vornehmen kann. Was man noch machen kann, ist hier, das Licht entsprechend anzupassen für den Hintergrund, beispielsweise mit einer Verlaufsebene. Das machen wir auch mal eben und zwar hier mit einer Verlaufsebene, wo das Licht von oben links kommen soll, so. Dann klicke ich mal "OK" an, und verändere hier den Ebenen-Modus in "Linie-A abwedeln" und senke weit die Fläche ab. Und ich hätte gerne, dass sich dieses Licht nur auf den Hintergrund auswirkt. Wir schauen mal, ob das dann besser wirkt als jetzt. Das mache ich mit einer Schnittmaske. Mit gehaltener Alt-Taste klicke ich zwischen diese beiden Ebenen. Ich denke, wenn wir diesen Licht-Flare vor der Person lassen, dann sieht das einfach besser aus, also so. Ich würde dann vielleicht die Fläche noch ein wenig mehr senken, dann haben wir ein Vorher/Nachher. Das Ganze könnten Sie jetzt noch farblich integrieren, beispielsweise mit dem Fotofilter. Den lege ich über allen Ebenen an, und kann jetzt hier mich für eine Farbe entscheiden, sagen wir mal einen Kaltfilter beispielsweise, dann wirkt das Ganze kühl. Wir können auch einen Rotfilter nehmen, um das aufzuwärmen. Da probieren Sie einfach mal diese verschiedenen Einstellungen durch, gelb gefällt mir jetzt gerade ganz gut. Sie sollten es nur nicht übertreiben, also das wäre zu viel des Guten. Die Wirkung dieses Foto-Filters können sie variieren, indem Sie das Häkchen hier bei "Luminanz erhalten" entfernen. Dann haben Sie die Möglichkeit, mit diesem Filter sogar die weißen Bereiche zu färben. Das sieht dann so aus - wenn Sie es übertreiben - dass Sie satte Gelb-Farben erhalten, bzw. Orange-Töne, was auch immer. Das können Sie dann fein abstimmen hier mit diesem Regler. Vergleichen Sie mal Vorher/Nachher. Das integriert sich dann schon ein bisschen besser, also der Vorder- und der Hintergrund harmonieren dann ein wenig besser miteinander.

Photoshop CS5: Freistelltechniken

Verschaffen Sie sich einen Überblick, wie Sie in Photoshop CS5 Objekte freistellen können, und erfahren Sie, wie Sie die dazu notwendigen Werkzeuge optimal nutzen.

6 Std. 33 min (70 Videos)
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