Photoshop CS5: Freistelltechniken

Wolken freistellen und ein Gesicht aus Wolken

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Haben Sie als Kind auch gerne Figuren in Wolken entdeckt? Heute können Sie diese aus Fotos freistellen und kreativ verarbeiten. Wie's geht? Am besten mit dem Hintergrundradierer.
04:18

Transkript

Nehmen wir mal an, Sie möchten so eine Wolke benutzen, in der man schon eine Art Gesicht erkennen kann. Meinetwegen hier auf dieser Seite mit der Nase, dem Mund und den Augen oder auf dieser Seite, wo hier eine kleine Nase ist, die Stirn und so ein kleiner Bart. Sie möchten so ein Foto benutzen und daraus dieses Gesicht verstärken und in Form transferieren. Dann müssen Sie dazu natürlich die Wolken freistellen. Ich möchte Ihnen hier mal einen schnellen Weg zeigen, wie Sie das ganz unkompliziert tun können. Zunächst einmal werde ich die Hintergrundebene duplizieren und dahinter eine Hilfsebene anlegen. Wiederum eine Farbfläche, ich nehme der Einfachheit halber, damit Sie es besser sehen, hier mal schwarz und gehe jetzt auf die obere Ebene. Was ich hier möchte, ist jetzt, das ganze Blau loszuwerden. Das können Sie schnell und unkompliziert tun mit dem Hintergrundradierer. Hier nehmen Sie einfach eine gewisse Toleranz, Sie sollten nicht unter 50 Prozent bleiben, sagen wir mal, wir nehmen hier 70 Prozent und dann drücken Sie einmal die Taste D und die Taste X, dann haben Sie weiß als Vordergrundfarbe eingestellt, denn weiß möchten Sie schützen. Die Wolke ist hier weitgehend weiß. Wir können noch ein grau probieren, aber da dürfte blau mit drinstecken und deswegen wird das nicht so gut funktionieren. Wir werden also zunächst einmal D und X drücken und das mit weiß probieren. Also die Option "Vordergrundfarbe schützen" - "Weiß aktivieren" und schon können wir loslegen. Wenn Sie hier die zweite Option aktiv haben, d.h. nur einmal aufnehmen und als Grenzen nehmen Sie "Nicht aufeinanderfolgend". Jetzt nehme ich einfach einen Blauton und zwar hier und male einmal quer durch das Bild - ohne darauf zu achten, wo ich male und warum ich das mache. Sie sehen: Das Blau ist verschwunden. Da haben wir unsere Wolken im Nullkommanichts freigestellt. Das Ganze sieht vor transparentem Hintergrund nicht so beeindruckend aus. Aber wir können die Wolken noch ein bisschen pushen, indem wir einfach die freigestellte Wolkenebene duplizieren mit Strg+J und hier den Ebenenmodus auf "Ineinander kopieren" oder "Weiches Licht" setzen. Ich denke, "Ineinander kopieren" sieht ganz gut aus. Das verrechne ich jetzt mit der Ebene darunter damit Strg+E und kann jetzt hier das Bild transformieren. Hier sieht man jetzt leider, dass das Ganze hier noch nicht vollständig war. Da muss ich noch einmal nachradieren und zwar kam das durch diese Kontrasterhöhung noch einmal wieder zum Vorschein. Jetzt können wir dieses Gesicht in Form transformieren. In Photoshop CS5 gibt es das Formgitter und damit geht das so einfach wie überhaupt möglich. Da gehen wir jetzt einmal hinein "Bearbeiten" - "Formgitter" und das Prinzip ist, dass hier ein Gitter über das Bild gelegt wird, also über diese freigestellte Wolke. Das können Sie einblenden hier mit dieser Option, aber ich blende es einmal aus, weil es eigentlich nur stört. Dann setzen Sie Pins, mit denen Sie bestimmte Bildteile fixieren können. So kann ich bspw. die Nase hier herausziehen. Ich kann dann die Stirn auch in Form bringen, so nach oben, den Mund etwas nach innen bringen und den Bart etwas herausziehen. So, dann kann ich hier hinten das Ganze anpassen, wenn ich möchte und das Ganze so etwas nach unten ziehen, um hier so eine Kopfform zu erhalten. Ich muss nur aufpassen, hier nicht allzu starke Verzerrungen zu erhalten. Ich denke, das passt so schon ganz gut, wir haben hier diesen Rauschebart, wir haben diese Augengrube und hier die Nase. Das kann ich also mal bestätigen und dann wird das Ganze direkt angewendet. Damit das jetzt noch mehr danach aussieht wie ein Gesicht, kann man hier malerisch vorgehen. Ich nehme mal eine neue Ebene und dort den Pinsel mit schwarzer Farbe und dann nehme ich einen geringen Fluss und versetze diese Ebene in den Modus "Ineinander kopieren" oder "Weiches Licht", ich nehme mal "Weiches Licht" und kann hier die Form ein bisschen weiter betonen, z.B. hier die Augengrube, hier die Bartlinie so ein bisschen. Dann kann man mit X wieder zu weiß wechseln und weiter Bereich aufhellen, die sichtbarer werden sollen. So können Sie sich jetzt der Gesichtsform immer weiter annähern, Sie könnten vielleicht sogar ein Foto nehmen von einem Menschen und das dann hier mit geringer Deckkraft einrechnen lassen, damit das noch offensichtlicher wird, was Sie hiermit darstellen möchten. Auf jeden Fall, hier geht es um die schnelle Freistellung mit dem Hintergrundradierer und Sie haben gesehen, das ist wirklich eine praktische Geschichte.

Photoshop CS5: Freistelltechniken

Verschaffen Sie sich einen Überblick, wie Sie in Photoshop CS5 Objekte freistellen können, und erfahren Sie, wie Sie die dazu notwendigen Werkzeuge optimal nutzen.

6 Std. 33 min (70 Videos)
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