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Photoshop CS5: Freistelltechniken

Hintergrund einfügen – Schatten ?freistellen?

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Wenn Sie das freigestellte Auto auf einen neuen Hintergrund setzen, sehen Sie sofort, wo die Probleme liegen. Lernen Sie in diesem Video, wie Sie die Fensterdurchsicht anpassen und den originalen Schatten freistellen und im neuen Bild einfügen.
07:25

Transkript

Nun lassen Sie uns diese Pfade in eine Maske umwandeln. Ich klicke einmal mit gehaltener Strg-Taste hier auf die Kontur, gehe in die Ebenenpalette, und ziehe mir den Trabbi nach oben, also dupliziere den, und setze den über den Hintergrund, den ich vorher mal einblende. Das ist der neue Hintergrund und hier ist jetzt der Trabant oben. Und da hänge ich direkt mal die Maske dran. Man sieht sofort die Hauptfehler hier. Zum einen: da fehlt der Schatten, zum anderen kann man nicht durch die Scheiben kucken. Aber das ist schnell behoben. Ich würde Ihnen jetzt empfehlen, dass Sie auch hier mit getrennten Masken arbeiten, für die Scheiben und für das eigentliche Auto. Sie können aber natürlich auch das hier in der Automaske selbst machen, aber wir machen das jetzt auf einer eigenen Maske. Also erstellen wir hier eine neue Gruppe mit Strg+G, und hängen dort die Fensterauswahl, die wir hier laden mit einem Steuerungsklick, als Maske dran. Diese Maske ist falsch herum, also drücken  Strg+I; denn wir wollen die Fenster ja ausblenden. Sie sehen, wie erstaunlich gut das jetzt schon wird, obwohl wir scharfe Kanten haben und die Transparenzen hier gar nicht gegeben sind. Was man nun machen könnte ist, etwas von dem Original-Hintergrund wieder zurückzublenden. Dazu gehen wir ins Maskenbedienfeld und können jetzt einfach die Dichte des Ganzen senken. Dann sehen Sie: Hier hinten wirkt das ganz gut, aber hier sieht man dann wieder das andere Fahrzeug. Das werden wir also nicht übertreiben. Vielleich ein bisschen. Aber das bringt dann nicht wirklich Punkte. Deswegen können wir es auch direkt weglassen. Was wir als nächstes machen werden, ist, die Kanten zu verbessern. Wir schauen mal hinein, wie das aussieht: Das sieht sehr, sehr scharfkantig aus, und nicht wirklich gut. Hier brauchen wir eine deutliche weiche Kante. Also klicke ich die Maske der "Konturebene" an, und wähle "Maskenkante verbessern". Hier brauchen wir gar nicht groß einen Radius zu bemühen. Wir können es einmal probieren: Wenn ich einen Radius von vier Pixeln nehme, dröselt die Kante ein bisschen auf, weil er Details in diesen dunklen Bereichen sucht, die er dort nicht finden kann. Deshalb würde ich hier ausschließlich mit einer weichen Kante arbeiten, also den Radius völlig weglassen, und einfach nur sagen, wir nehmen eine weiche Kante von 0,5 bis 0,7 Pixeln, und dann sieht das schon ein wenig gefälliger aus. Das bestätige ich, und zoome mal raus. Und jetzt benötigen wir natürlich noch den Schatten. Und da machen wir es uns mal ganz einfach: Wir orientieren uns am Original-Schatten. Ich blende also mit einem Klick auf dieses Auge und gehaltene Alt-Taste alle Ebenen aus. Und ich sehe, der Schatten ist recht weich, und der befindet sich vor dem Auto in erster Linie. Und ich nehme jetzt das Lasso-Werkzeug, und wähle hier den Bereich aus, wechsle mit Alt zum Polygon-Lasso dort, und nehme jetzt hier ungefähr den gleichen Schattenbereich auf, der wohl unter dem Auto bestehen könnte, bis hier. Und das ist jetzt eine Auswahl, die kann ich benutzen, um bspw. eine Gradationskurven-Ebene anzulegen. Ich kann also den Hintergrund wieder einblenden und auch das freigestellte Auto. Und unter diesem Auto lege ich jetzt eine Einstellungs-Ebene "Gradationskurven" an. Und mit der dunkle ich einfach mal ab. Also zunächst mal die Lichter, sodass wir hier einen Schatten erhalten, und dann aber auch die dunklen Töne, damit die wirklich ein bisschen dunkler werden. Und dann hätten wir schon unseren Schatten. Der ist natürlich sehr hart. Was machen wir? Wir gehen ins Maskenbedienfeld, und wählen "Weiche Kante", und zeichnen den so lange weich, bis der Schatten realistisch aussieht. 57 Pixel waren es bei mir jetzt. Und das war es im Prinzip auch schon. Sie sehen aber, dass wir jetzt einen schönen Schatten im Inneren haben, aber hier vorne, die Räder, die schweben in der Luft. Und das können wir jetzt so pauschal mit der Gradationskurve nicht machen. Da würde ich Ihnen empfehlen, nehmen wir eine eigene Ebene, und alles packen wir zusammen jetzt hier in die Schattenebene. Also ich gruppiere diese beiden Ebenen, ich markiere sie mit gehaltener Shift-Taste, drücke Strg+G, und benenne die Gruppe mal in "Schatten" um, damit man später noch durchsieht. Und auf dieser Ebene wähle ich jetzt schwarze Farbe. Ich drücke die Taste "D" und dann "B", um den Pinsel aufzurufen, nehme hier einen ganz geringenFluss, und male jetzt einfach hier mit einem etwas verkleinerten Pinsel so lange an dieser Stelle, bis die Räder nicht mehr schweben. Hier muss ein Kernschatten hin, und der entsteht grade, ich kann ruhig mehr nehmen als 1 Prozent Fluss, dann dauert es nicht ganz so lange. Und Sie sehen, jetzt schwebt das Rad nicht mehr. Wenn ich herauszoome, sieht das ganz gut aus. Und genau das gleiche machen wir jetzt hier vorne für das Rad. Mit einem etwas größeren Pinsel male ich hier so lange drüber, bis diese Steine, auf denen das Auto steht, ungefähr die gleiche Helligkeit haben bzw. die gleiche Dunkelheit wie die Reifen selbst. Auch hier unten, das kann noch viel dunkler werden, und auch hier. Von dort könnte schon wieder Licht eindringen, von hinten, das unter das Auto scheint, deswegen würde ich da nicht so weit abdunkeln. Und das wär's im Prinzip auch schon. Wir haben jetzt also so eine Art kleines Spielzeugauto. Um jetzt hier Scheiben weiter zu simulieren, könnte man bspw. diese auswählen, und das haben wir ja bereits getan. Ich lade diese Auswahl, und erstelle für diese Fenster ebenfalls ganz oben im Stapel ebenfalls eine Gradationskurven-Ebene. Dort können Sie festlegen, dass hier nicht der gesamte Tonwert-Umfang angezeigt werden soll, sondern die Schwarzwerte etwas abgemattet werden. Das machen Sie, in dem Sie den Schwarzunkt anheben. Und wir haben das ganze Auto aufgehellt. Wir müssen die Maske umkehren. Also Strg+I gedrückt, und da sehen Sie jetzt schön, was passiert. Ich kann also die Scheiben matter machen. Und das sieht ein bisschen realistischer aus. Ich könnte auch den Kontrast verstärken, das sieht aber nicht gut aus. Aber ein bisschen das Schwarz herausnehmen, vielleicht ein bisschen aufhellen oder abdunkeln, den Kontrast ein bisschen anpassen. So kann man die Scheiben hier ganz gut simulieren. Wenn Sie es genau nehmen, dann können Sie auch Originalspiegelung wieder hereinbringen, also z.B. sich eine Spiegelung von der Motorhaube nehmen. Das können wir direkt machen. Und diese dann so bearbeiten, dass Sie die hier überlagern können. Ich nehme jetzt einfach mal hier diese, drücke Strg+J, ziehe die ganz nach oben, über diese Kurvenebene, und verschiebe dann das Ganze hier an diese Stelle. Was ich jetzt machen muss, ist, diese Ebene in Schwarz-Weiß umzuwandeln. Und natürlich diese Spiegelung so zu transformieren, dass sie hier auch in der Scheibe wirklich vorkommen könnte. Also Strg+T, ich würde die dann jetzt mal so platzieren. Soll ja nur ein interessantes Muster werden, in der Scheibe selbst. Dann entsättigen wir das ganze mit Strg+U, und versetze das in den Ebenenmodus "Ineinander kopieren". Und wenn ich jetzt mit der Tonwertkorrektur, also Strg+L, die Lichter aufhelle, und die dunklen Bildbereiche abdunkle, dann kann man hier die Spiegelung wieder im Bild erscheinen lassen. Das muss man dann subtil machen, also hier eine schwarze Maske dran. Das können Sie machen, indem Sie die Alt-Taste gedrückt halten, und auf "Maske hinzufügen" klicken, und dann mit einem Pinsel, ebenfalls mit geringem Fluss, hier die Spiegelung einmalen. Sie sehen, jetzt sieht das ganz anders aus, als wenn ich vorher noch diese grobe Überlagerung hatte. So können Sie jetzt die Spiegelung hier weiter anpassen. Ich würde das sogar noch weiter drehen, weil dieser Winkel irgendwie nicht stimmt. Also Strg+T, und dann passt das schon ganz gut, finde ich.

Photoshop CS5: Freistelltechniken

Verschaffen Sie sich einen Überblick, wie Sie in Photoshop CS5 Objekte freistellen können, und erfahren Sie, wie Sie die dazu notwendigen Werkzeuge optimal nutzen.

6 Std. 33 min (70 Videos)
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