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Photoshop CS5: Freistelltechniken

Stiftdruck verwenden

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Besitzen Sie ein druckempfindliches Tablett? Dann setzen Sie dieses doch für die Imitation eines realen Stifts ein. Sehen Sie selbst, wie praktisch dieses mächtige Tool ist.
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Transkript

Wenn Sie ein drucksensitives Grafiktablett haben, dann können Sie das Arbeiten mit dem Pinsel nochmal ein ganzes Stück komfortabler gestalten. Sie können dann auf die Drucksensitivität einige Parameter des Pinsels legen, wie bspw. die Pinselgröße oder die Pinseldeckkraft. Ich hänge mal hier wieder eine Maske dran und möchte jetzt diesen Elefanten freistellen. Ich nehme den Pinsel und gehe zunächst mal in die Pinselpalette, also "Fenster", "Pinsel" und hier haben Sie jetzt die Möglichkeit, unter "Formeigenschaften" einzustellen, dass Sie bspw. die "Größe" mit dem "Zeichenstiftdruck" steuern möchten. Wenn Sie das machen, sehen Sie hier unten gleich die Vorschau, was passiert. Sie werden jetzt, wenn Sie in der Maske malen, bei einem größeren Druck einen größeren Bereich maskieren und mit einem geringeren Druck einen kleineren Bereich. Und so können Sie natürlich sehr fein grobe oder feine Strukturen freistellen, ohne die Pinselspitze interaktiv verändern zu müssen - Sie können einfach stärker aufdrücken oder weniger aufdrücken. Das kann auch fließend passieren - dass Sie einfach mit geringem Druck anfangen und dann stärker aufdrücken, und dann wieder mit geringem Druck aufhören. Solche Bereiche wie hier sind dann sehr einfach freizustellen. Ich nehme einfach hier eine größere Pinselspitze, die ungefähr dem entspricht, wie hier der maximale Durchmesser ist. Dann würde ich hier drücken, nur wenig, und dann mit starkem Druck hier in die Mitte gehen, und mit wenig Druck hier wieder das Ganze auslaufen lassen. Dann wäre das im Prinzip schon freigestellt. Das Ganze ist eine Übungssache, die auch davon abhängt, wie sehr sie an das Grafiktablett gewöhnt sind, das Sie gerade benutzen. D. h., wenn Sie an einem fremden Grafiktablett sitzen und die Einstellungen anders sind, dann reagiert das natürlich auch ganz anders. Die Reaktion können Sie in den "Systemeinstellungen" einstellen - also im Wacom-Treiber, wenn Sie ein Wacom-Tablett haben. Dann gehen Sie in die "Systemeinstellungen", dort finden Sie dann die Einstellung für das Wacom-Tablett und dort haben Sie die Möglichkeit, hier die Empfindlichkeit einzustellen. Die können Sie dann auch gleich testen. Wenn ich sehr stark aufdrücke, dann habe ich bei einer mittleren Einstellung der Stiftempfindlichkeit sehr schnell die maximale Größe der Pinselspitze erreicht, also die maximale Stärke des Druckes. Bei einer sehr starken Einstellung muss ich entsprechend kräftiger drücken. Da kann ich fast beide Hände benutzen, um mit dem Stift hier auf das Grafiktablett zu drücken, um hier den vollen Ausschlag zu erreichen. Und ich kann das Ganze auch sehr weich machen, und dann hat wirklich jede kleine Berührung der Tablettoberfläche einen maximalen Ausschlag zur Folge. Hier müssen Sie die für Sie richtige Einstellung finden. Ich nehme hier mal eine etwas gröbere Variante, sodass ich das leichter steuern kann. Im Tabletttreiber stellen also Sie die Empfindlichkeit des Stiftes ein. Dann können Sie hier genau das Gleiche machen: Mit wenig Druck fange ich an, ich erhöhe den Druck, male hier einmal lang, und dann habe ich das auch schon freigestellt. Sie müssen allein für die Größe nicht immer in die Pinselpalette gehen, also nicht immer hier rein und die Formeigenschaften  aktivieren. Sie können das auch einfach machen, indem Sie hier in der Werkzeugleiste auf diese Symbol klicken. Jetzt ist die Druckempfindlichkeit eingeschaltet, und wenn ich diese ausschalte, dann male ich wieder, wie gewohnt, mit der großen Pinselspitze. Das ist aber noch nicht alles. Sie können nämlich nicht nur die Größe des Pinsels auf den Zeichenstiftdruck legen, sondern auch die Deckkraft. D. h., wenn ich hier die Ohren transparent haben möchte, dann könnte ich z.B. die Deckkraft oder den Fluss senken, und dann hier einmal drüber malen. Jetzt haben wir hier aber unterschiedliche Bereiche. Z.B. möchte ich die Transparenz hier in den hellen Bereichen nicht so stark haben, wie in den dunklen Bereichen. Genau da kommt die Drucksensitivität für die Deckkraft ins Spiel. Ich nehme hier einfach mal eine geringere Deckkraft und aktiviere hier die "Stärke" der Deckkraft. Das Gleiche finden Sie ebenfalls in der Pinselpalette unter "Transfer". Und da können Sie festlegen, ob Sie die Deckkraft oder den Fluss über die Stiftdruckempfindlichkeit steuern möchten. Ich stelle das Ganze jetzt für "Zeichenstiftdruck" ein. Wenn ich jetzt hier male, mit geringem Druck, dann wird das Ganze nur leicht durchscheinend. Das sehen Sie hier, wie da die Karos erscheinen. Wenn ich mit größerem Druck male, dann wirkt sich das entsprechend stärker aus. Und so kann man sich fein, allein durch das Aufdrücken des Stiftes, Transparenzen kreieren, sodass die Ohren hinterher vor einem anderen Hintergrund realistischer aussehen, als wenn sie wirklich durchscheinend sind. Ich kann dann mit der Taste "x" das Ganze zurückmalen und diesen falschen Pinselstrich sanft wieder mit Farbe füllen, um hier die Transparenz zurückzunehmen. Und dann, zu guter Letzt, können sie natürlich auch alles kombinieren: Sie können gleichzeitig die Deckkraft und die Größe des Stifts über den Zeichenstiftdruck steuern, d. h., wenn ich wenig drücke, habe  ich kleine, feine Bereiche maskiert. Ich zeige Ihnen das mal: Wenn ich hier mit wenig Druck male, dann haben wir transparente, kleine Bereiche. Wenn ich stärker male, steigt entsprechend die Deckkraft dieses Pinselstriches und es wird grob ausmaskiert. Und so kann man wirklich auch so eine Ecke wie hier ohne große Verrenkung freistellen. Mit wenig Druck erzeuge ich zunächst eine Transparenz, übermale diese Stelle des Öfteren und kann dann mit größerem Druck hier einfach das Ganze so wegmaskieren, dass die Kante dann fertig ist. Und das ist eine Sache, die ich alleine über den Stiftdruck steuere. Eine sehr praktische Sache, wie ich finde. Um diese Kante hier zu reparieren, wähle ich einfach "Weiß" und drücke stärker auf und male wieder runter, und das geht natürlich wesentlich schneller, als wenn sie kein Grafiktablett zur Verfügung haben.

Photoshop CS5: Freistelltechniken

Verschaffen Sie sich einen Überblick, wie Sie in Photoshop CS5 Objekte freistellen können, und erfahren Sie, wie Sie die dazu notwendigen Werkzeuge optimal nutzen.

6 Std. 33 min (70 Videos)
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