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Photoshop CS5: Freistelltechniken

Pixel und Antialiasing

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In Fotos geht es immer nur um Pixel. Klingt banal, ist aber ein wichtiger Hinweis für jede Art von Freistellung. In diesem Video erhalten Sie grundlegende Informationen über den Aufbau eines Bilds und Sie erfahren, warum Antialising so praktisch ist.
04:36

Transkript

In diesem Film möchte ich Ihnen etwas, aus meiner Sicht für Bildbearbeitung in jeder Hinsicht sehr Wichtiges, vermitteln. Ich habe oft erlebt, dass wenn dieser Punkt nicht klar ist, auch viele fortgeschrittene Techniken nicht klar verstanden werden und vieles dann nicht so funktioniert, wie erwartet. Und was meine ich? Es ist ganz banal: Fotos bestehen immer aus Pixeln. Ich zoome mal weit rein ins Bild und dann sehen Sie hier dieses Pixelraster, was die einzelnen Bildpixel sehr gut sichtbar macht. Am Rande - sollte Sie dieses Pixelraster stören - da gehen Sie zu "Ansicht", "Einblenden", und da können Sie das Pixelraster ausblenden. Aber Sie sehen auch, wie die Pixel jetzt ineinander verschwimmen und ich kann Ihnen dann nicht mehr so schön zeigen, was ich Ihnen eigentlich zeigen möchte. Deshalb blende ich das wieder ein, also "Ansicht", "Einblenden", "Pixelraster". Dieses Pixelraster erscheint immer, wenn Sie eine gewisse Zoomstufe überschreiten, ich denke, das liegt bei 500 Prozent. Damit sehen Sie diese Pixel wunderbar. Pixel, das kommt von "Picture element", heißt also "Bildelement", und ist das kleinste Element, das Sie in einem Bild manipulieren oder auswählen können. Also es geht immer nur um Pixel. Und das betrifft auch die Auswahl. Wenn Sie bspw. mit dem Lassowerkzeug Teile dieser Pixel auswählen, also ich fahre einfach mal hier durch, dann ist das scheinbar problemlos möglich. Aber jetzt passen Sie mal auf was passiert, wenn ich das Lasso schließe. Es werden ausschließlich ganze Pixel ausgewählt. Ein Pixel ist also immer im Ganzen dabei oder nicht dabei. Deshalb erhalten Sie bei schrägen Auswahlkanten diese hässlichen Treppenmuster immer. Daran führt wirklich kein Weg vorbei. Deutlich wird dies, wenn ich mal diese Auswahl mit Farbe fülle. Und dann nehme ich einfach mal rote Farbe. Sage "OK" und wähle nun Alt- und die Rückschritt-Taste und hebe die Auswahl mit Strg+D auf. Jetzt sehen Sie hier diese schönen Muster. Es gibt gegen diese Treppchen nur eine Notlösung und die macht Photoshop automatisch. Wenn Sie hier beim Lasso die Glätten-Option aktivieren. Und jetzt mache ich mal genau das Gleiche wie eben. Ich wähle hier Pixel mal schräg aus, fahre quer durch die Pixel und lasse los. Es ist wieder scheinbar das Gleiche ausgewählt. Jetzt passen Sie mal auf, was passiert, wenn ich diesen Bereich mit Farbe fülle. Wir haben teiltransparent ausgewählte Pixel. Und genau das macht diese Glätten-Option, sie versucht diese Schräge zu imitieren, also die schräge Auswahl quer durch die Pixel, die ich vornehmen wollte, indem es volldeckende und teildeckende Pixel hier kombiniert. Und das macht diese Kante recht ansehnlich, wenn man rauszoomt. Das sehen Sie bspw. jetzt, dass diese Kante wesentlich angenehmer wirkt als diese harte Kante hier auf der linken Seite ohne diese Glätten-Option. Es ist also eine Art Weichzeichnung. Und der Fachjargon hierfür ist "Antialiasing", d.h. ein Pixel ist nach wie vor ebenfalls dabei, oder nicht dabei, jedoch nur mit einer geringeren Deckkraft und dadurch haben wir diese weichen Übergänge. Die Konsequenz hieraus ist, dass also von Ihnen nicht mit dem Lasso ausgewählte Pixel, wie bspw. dieser hier, ebenfalls ausgewählt werden, und zwar nur teilweise. Nun gibt es aber in Photoshop auch die Möglichkeit nicht pixelbasiert, sondern vektorbasiert auszuwählen. Beispielsweise können Sie das tun mit dem Zeichenstift und Sie können hier so pixelgenau arbeiten. Auch hier werde ich mal eine Schräge anlegen, und zwar komplett diagonal hier durch diese einzelnen Pixel. Und ich schließe mal den Pfad, indem ich auf den Ausgangspunkt klicke. So, da ist unser Pfad und Sie sehen, wir können hier sogar Teile dieser Pixel auswählen. Denn Vektoren, in Photoshop heißen diese Pfade, sind nicht pixelbasiert und daher ohne Verlust skalierbar. Genau das ist ihr großer Vorteil. Diese können Sie vergrößern bis zum Mond und Sie würden keine Pixel sehen. Das heißt, theoretisch sind Sie auflösungsunabhängig und deshalb bietet es sich doch an, diese Pfade als Masken einzusetzen. Dafür dient die Vektormaske und nun schauen Sie sich an, was passiert, wenn ich eine Einstellungsebene "Volltonfarbe" anlege. Hierzu blende ich zunächst mal die Ebenenpalette ein und wähle hier unten aus diesem Dropdown-Menü "Farbfläche" aus. Und - Oh Schreck - wir haben das Antialiasing hier, obwohl wir, wie Sie sehen, eine Vektormaske an dieser Ebene haben. Man kann diesen Glättungseffekt zwar unterbinden, aber selbst dann entsteht eine Ja-Nein-Auswahl der Pixel. Es geht ja auch nicht anders. Denn wir befinden uns nach wie vor in einem Pixelbild. Was Sie also von diesem Video mitnehmen sollten, egal was Sie in Photoshop tun, denken Sie in ganzen Pixeln, die Sie entweder mit voller Deckkraft oder mit geringer Deckkraft auswählen können.

Photoshop CS5: Freistelltechniken

Verschaffen Sie sich einen Überblick, wie Sie in Photoshop CS5 Objekte freistellen können, und erfahren Sie, wie Sie die dazu notwendigen Werkzeuge optimal nutzen.

6 Std. 33 min (70 Videos)
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