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Eigene Einstellungen

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Selbstverständlich können Sie in Compressor auch eigene Encodings anlegen. Anhand dieses Videos lernen Sie, wie Sie Voreinstellungen für ein MP4-Format individuell definieren und abspeichern. Dabei erhalten Sie praktische Tipps zum Thema "Encodieren".
06:46

Transkript

Zwar liefert Apple mit Compressor eine Vielzahl an Voreinstellungen mit, allerdings sind diese Voreinstellungen natürlich nicht so umfangreich, dass Sie tatsächlich alle Möglichkeiten abdecken, die für ein Encoding notwendig sein können. Deswegen können Sie im Compressor selber Einstellungen festlegen. Das kann zum Beispiel vorkommen, wenn Sie einen Kunden haben, der für seine Website eine bestimmte Größe benötigt. Zum Beispiel haben wir einen Kunden, der im Modebereich tätig ist. Seine Filme sind immer hochkant. Eine Hochkant-Voreinstellungen finden Sie in den Presets von Apple natürlich nicht. Daher ist es manchmal notwendig, selber Voreinstellungen festzulegen. Zunächst sehen Sie in den Voreinstellungen, wo Sie die Apple-eigenen Einstellungen finden und einmal den Bereich Eigene, wo die Einstellungen erscheinen, die Sie selber anlegen. Möchten Sie einen zusätzlichen Ordner sehen, klicken Sie auf das kleine Plus-Symbol innerhalb Ihres Eigene-Ordners, erscheint ein weiterer Ordner, den Sie benennen können. Ich nenne ihn einfach mal Kunde XY, weil hier alle Einstellungen hineinkommen, die für diesen Kunden relevant sind. Dann suche ich mir aus der Schaltfläche mit dem Plus ein Format aus, was ich jetzt gern festlegen möchte. Sobald ich mir das Format, in diesem Fall MPEG-4, ausgesucht habe, erscheinen im Informationsfenster die Einstellungen. Diese benenne ich mal um in: v2b Website klein Und ich schreibe in die Beschreibung rein: MPEG-4 in der Größe 640x480. Das ist natürlich keine Größenbestimmung, sondern nur eine Beschreibung, damit ich später weiß, was sich hinter dem Encoding verbirgt. Außerdem kommt das Kürzel 2k dahinter, weil ich vorhabe, mit ungefähr 2 MegaBit zu encodieren. Anschließend wechsle ich hier unten in meine Einstellungen. Das Dateiformat MPEG-4 ist soweit korrekt. Auch das Suffix, also die Extension. Nicht korrekt ist hier die Videokomprimierung. Ich möchte hier ganz normal den MPEG-4-Standard bedienen. Und zwar mit 25 Bildern pro Sekunde und einem Keyframe-Intervall von 50, das heißt, alle 50 Bilder, also alle zwei Sekunden, wird ein neuer Keyframe gesetzt. Das Ganze können Sie auch automatisieren, indem Sie hier auf diese kleine Schaltfläche klicken. In unserem Fall möchte ich das aber wie gesagt manuell haben. Anschließend gebe ich hier noch die Bitrate ein. Ich will mit 2048 KiloBit encodieren. Das Audio muss ich natürlich ebenfalls mit runterkomprimieren, weil es ansonsten viel zu viele Daten verschlingen würde. In diesem Fall wähle ich als Sampling-Rate 44.1 KHz mit einer hohen Qualität. Die Bitrate setze ich auf 160, um eine bessere Qualität zu erzielen. Und ich sage im Streaming-Bereich, dass ich gern eine Steuerspur hätte. Das bedeutet, wenn Sie einen Film von einer Webseite streamen wollen, ohne dass der Besucher auf den kompletten Download warten muss, ist es nötig, dass Ihr Quicktime-Film oder Ihre MPEG-4-Datei eine sogenannte Streaming-Steuerspur beinhaltet. Anschließend kann ich hier in die Bildsteuerung gehen. Dazu muss ich auch wieder die Einstellungen öffnen, indem ich auf das kleine Symbol klicke, und kann über die Bildsteuerung sagen, ich möchte gern weitere Anpassungen haben. Sollten Sie zum Beispiel Interlaced-Material haben, also ein Bild, was aus Halbbildern besteht, so können Sie über die Ausgabefelder bestimmen, dass das finale Encoding in Progressiv erfolgen soll, also ohne Halbbilder, und das Interlacing entweder schnell oder auch besser oder auch optimal durchgeführt wird. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass es sehr, sehr lange dauert, bis das Encoding durchgeführt wird. Denn je rechenintensiver ein solcher De-Interlace-Vorgang ist, um so länger dauert es natürlich auch, bis der Film schlussendlich enkodiert ist. Sie können hier im unteren Bereich auch ein Re-Timing durchführen, also einen Film schneller oder langsamer laufen lassen. In diesem Fall müssen wir das nicht, weil wir ja auch in 25 p gedreht haben. Anschließend können Sie, wenn Sie möchten, die Qualität noch anpassen, indem Sie zusätzliche Filter aktivieren. Das brauchen wir in unserem Fall nicht, weil die Bildqualität des Originals eigentlich schon sehr gut ist. Was Sie natürlich hier machen müssen, ist, eine Größe festzulegen. Sie können zum einen das Bild beschneiden, also links, rechts, oben und unten, sollten hier irgendwelche störenden Elemente zu sehen sein. Sie können aber auch einfach eine Bildgröße festlegen, indem Sie entweder eine Voreinstellung aus diesem Popdown-Menü wählen oder indem Sie selber eine Voreinstellung angeben. In unserem Fall wählen wir hier 640x360. Unser Encoding war von vornherein auch falsch angegeben. Ich wollte ja 16:9 machen. Ich ändere hier also die Größe von 640 auf 360 und enkodiere entsprechend auch. Indem ich abschließend auf die Schaltfläche Sichern klicke, ist diese Voreinstellung nun gespeichert. Um die Voreinstellung jetzt anzuwenden, reicht es, dass ich diese auf meinen Film heraufziehe. Auch hier können Sie wieder die Qualität vorher und nachher sehen. Vorher ist das Bild ein wenig klarer. Nachher wird das Bild ein wenig schwammiger. Das liegt einfach daran, dass wir den Film sehr weit herunterkomprimieren.

Final Cut Pro X Grundkurs

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11 Std. 6 min (145 Videos)
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