Final Cut Pro X Grundkurs

Stapelencoding für ProRes-Verarbeitung

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Sie wollen mit Final Cut Pro 7 arbeiten und haben massenhaft MP4-Dateien vor sich liegen? Kein Problem. Nützen Sie einfach die Stapelverarbeitung von Compressor und wandeln Sie Ihre Filme mit einem Klick in ProRes um.
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Transkript

Der Compressor ist nicht nur für die Endbearbeitung eines Films, sondern auch als Vorbereitung für den Schnitt, vor allen Dingen, wenn Sie mit Spiegelreflex-Kameras filmen, zum Beispiel einer Canon, und MPEG-4-Dateien erstellen, und noch nicht mit Final Cut Pro X arbeiten. Grund dessen ist, dass Final Cut Pro 7 das H.264-Format noch nicht optimal interpretieren kann. Das heißt, man sollte, bevor man eine Produktion mit den MPEG-4-Dateien aus der Canon-Kamera anfängt, diese zunächst einmal in ein anderes Format umrechnen, und zwar in ProRes, womit Apple ja bekanntlich problemlos umgehen kann. Genau für eine solche Stapelverarbeitung eignet sich der Compressor sehr gut, weil Sie das gesamte Rohmaterial, was Sie mit Ihrer Canon-Kamera geschossen haben, direkt im Compressor einladen können und hier auf einen Schlag quasi in ein schneidbares ProRes-Format umwandeln. Ich lösche zunächst einmal die bestehenden Jobs aus meinem Stapelfenster und rufe mir nun meinen Finder auf. In meinem Finder die Rohdaten eines Projekts, welches wir mit einer Canon-Kamera gefilmt haben. Schauen wir uns hier mal einen solchen Film an. (Rauschen) Wie Sie hier über das Informationsfenster sehen können, welches man in Quicktime übrigens über CMD-I einblenden kann, handelt es sich hierbei um das H.264-Format, also MPEG-4 in voller HD-Auflösung. Da wir jetzt nicht nur einen Take in diesem Film haben, sondern zahllose, in diesem Fall können Sie sehen, sind es 43 Stück, kann ich einfach alle Clips aktivieren und diese in mein Stapelfenster ziehen. Das mache ich aber nicht, weil das relativ lange dauert, bis der Compressor sie aufgebaut hat. Das kann also gut ein paar Minuten dauern. Diese Wartezeit möchte ich Ihnen ersparen, deswegen mache ich das Beispiel nur anhand von drei oder vier Clips. Diese Clips ziehe ich hier wiederum in mein Stapelfenster. Dort tauchen sie auf. Nun kann ich, indem ich alle Clips aktiviert habe, aus den Voreinstellungen von Apple das ProRes-Format wählen. Das finden Sie weiter unten im Bereich ProRes. In diesem Fall möchten wir ja mit möglichst hoher Qualität arbeiten und auch in voller Auflösung. Deswegen wähle ich für das Encoding das Format Apple ProRes (HQ). Hier wird statt mit 8 Bit mit 10 Bit enkodiert. Ich lege das auf den ersten meiner Filme und nach einer gewissen Aufbauzeit sehen Sie das zu erwartende Ergebnis hier auf der rechten Seite. Wie gesagt, es dauert ein bisschen, bis Compressor alle Daten verarbeitet hat beziehungsweise eine Voransicht generiert hat. Aus diesem Grund habe ich nur vier Filme genommen und keine 43. Sollten Sie ein größeres Projekt haben, haben Sie ein wenig Geduld. Bei 20, 30, 100 Clips kann es durchaus mal eine Stunde oder länger dauern, bis Sie mit dem Encoding starten können. Nachdem der Compressor jetzt die Vorschauen aufgebaut hat, reicht es, dass Sie einfach auf die Schaltfläche Senden klicken, um die gesamten Daten an den Share-Monitor zu übergeben. Momentan werden die ganzen Filme in meinen Original-Ordner gelegt. Sie brauchen sich aber keine Sorgen zu machen, dass die Original-Filme, die ja auch mit .mov enden, überschrieben werden. Der Compressor fügt dem Namen automatisch den Namen des Encoders hinzu, den Sie benutzen. Unser Film, wie Sie hier sehen, heißt Ford durch Zapfsaeule mid #2. Und anschließend mit einem Bindestrich Apple ProRes 422. So können Sie hier später, wenn der Film fertig enkodiert ist, genau sehen, welche die Original-MPEG-4-Datei war und welche die Datei, die der Compressor erstellt hat.

Final Cut Pro X Grundkurs

Lassen Sie sich auf schnelle und bequeme Weise die Grundlagen zu Final Cut Pro X erklären und erfahren Sie, dass sich diese Software auch im professionellen Umfeld behaupten kann.

11 Std. 6 min (145 Videos)
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