Final Cut Pro X Grundkurs

Licht und Schatten

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Über Licht und Schatten entscheiden die Position der aktiven Kamera und die gewählten Lichteinstellungen. Wie Sie die Kamera im Raum bewegen und welche Beleuchtungsoptionen Ihnen Motion zur Verfügung stellt, erfahren Sie in diesem Video.
07:56

Transkript

Weitere Gestaltungsmöglichkeiten, die im 3D-Raum zur Verfügung stehen, umfassen zum einen die Kameraposition, zum anderen die Unschärfe, die eine Kamera haben kann sowie Licht und Schatten. Wechseln wir zunächst einmal auf unsere aktive Kamera zurück. So ist zu sehen, dass die Kamera in diesem Punkt sehr tief angesetzt ist. Um die Position der Kamera zu verändern, aktivieren wir die Kamera und können hier über die Eigenschaften die entsprechenden Positionen verändern, also im X- oder Y-Bereich nach oben oder nach unten gehen. Einfacher ist dies jedoch, indem Sie die Kamera direkt greifen und zwar wechseln wir hierfür auf die Ansicht von rechts. Hier erscheint die Kamera mit einem eigenen Symbol. Ich zoome mal etwas aus, damit ich alle Elemente gleich sehen kann. Nun wechsle ich wieder auf das 3D-Werkzeug und auf meine Kamera und kann jetzt die Kamera entsprechend nachbearbeiten. Auch die Kamera hat entsprechende Pfeile. Ich kann die Kamera also nach oben und nach unten ziehen, und hierbei auch rotieren, um mit der Kamera im Fokus zu bleiben. Zunächst einmal möchte ich die Kamera vielleicht auf der selben Höhe behalten. Ich kann aber auch etwas obersichtig werden und die Kamera entsprechend rotieren, dass sie quasi von oben nach unten schaut. Wir können aber auch mit der Kamera untersichtig werden und nach oben filmen. Für unseren Fall lassen wir die Rotation zunächst einmal bei Null und zentrieren die Kamera. Schauen wir uns jetzt einmal an, wie es sich denn mit Licht und Schatten verhält. Die Kamera ist jetzt ungefähr auf derselben Höhe wie der Text. Um jetzt ein zusätzliches Licht der Komposition hinzuzufügen, genügt es, dass Sie auf das Licht-Symbol klicken. Hierfür ist es allerdings notwendig, dass wir die Timeline wieder sehen, weil die Werkzeuge sich oberhalb der Timeline befinden. Ich klicke hier auf das Symbol für Licht, woraufhin ein neues Licht angelegt wird, allerdings zentriert. Das sehen Sie jetzt hier. Wir wechseln auf die aktive Kamera. So ist zu sehen, dass das Licht derzeit noch keinen großen Einfluss hat. Sobald wir hier also eine Lichtquelle anlegen, wird das sogenannte Ambient Light, also das Umgebungslicht, deaktiviert. Wir müssen also zunächst einmal das Licht anders positionieren, damit es die Wörter ordentlich anleuchtet. Eventuell wollen wir das Licht auch noch umgestalten, und zwar von einen Punkt auf einen Scheinwerfer. Doch dafür wechsle ich zunächst wieder auf meine Ansicht von rechts. Ich greife jetzt das Licht und ziehe es weiter nach hinten. Sie sehen, wenn ich es ein wenig nach hinten ziehe, dass unten rechts in der aktiven Kamera Norden beleuchtet wird. Ziehe ich das Licht jedoch zu weit weg, und das ist eine neue Funktion innerhalb von Motion 5, so nimmt das Licht auch ab. Das Licht wird also nach hinten hin schwächer. Um einen ordentlichen Schatten zu werfen, muss das Licht natürlich ein wenig von oben kommen. Dafür positioniere ich es oberhalb meiner Komposition und wähle hier statt Punkt den Scheinwerfer. Jetzt ist relativ gut zu erkennen, über die aktive Kamera, dass das Licht von oben kommt. Wir können natürlich die Intensität des Lichts verändern. Wir können das Licht auch abnehmen lassen. Außerdem können wir den Kegelwinkel beeinflussen. Das ist im Prinzip die Breite, in der das Licht ausstrahlt. Je breiter wir das Licht gestalten, um so mehr wird beleuchtet. Je schmaler wir das Licht machen, um so kleiner ist natürlich auch der Kegel. Außerdem können Sie die Kantenweichheit des Kegels bestimmen, um einen natürlicheren Eindruck des Lichts zu vermitteln. Nun ist es so, dass der Scheinwerfer etwas zu weit oben positioniert ist, weil er ja auch gerade scheint. Deshalb wechseln wir wieder in unsere Ansicht nach rechts und kippen den Scheinwerfer ein wenig nach vorn, sodass er unsere Szenerie quasi direkt anstrahlt. Jetzt ist mir das Licht allerdings noch ein wenig zu dunkel, wie man hier gut erkennen kann. Deswegen ändere ich den Einfluss des Lichts, indem ich die Intensität ein wenig erhöhe. Über Licht und Schatten können Sie entsprechend Ihre Szenerie gestalten, allerdings, was wir bis dato noch nicht angelegt haben, ist der Schattenwurf. Der Schattenwurf macht in diesem Zusammenhang auch noch nicht allzu viel Sinn, einfach aus dem Grund, weil wir kein Element haben, wo der Schatten drauffallen kann. Deswegen wechseln wir zunächst einmal auf die Ansicht von oben und legen hier ein neues Element an. Ich muss einmal kurz schauen, wo sich meine Titel befinden. Innerhalb dieser Titelansicht wähle ich nun mein Rechteck und ziehe hier ein Rechteck auf. Dieses Rechteck kann ich in der Form nun so gestalten, dass es den Schatten der Elemente empfängt. Dafür ändere ich zunächst einmal die Höhe, indem ich auf die Ansicht von rechts wechsle. Schauen wir uns einmal die Höhe an. Momentan ... ist das Element noch nicht ganz sauber angelegt. Ich ziehe es mal etwas höher auf die Null-Linie. Um jetzt den Schattenwurf zu sehen, muss ich in den Einstellungen des Lichts den Schatten aktivieren. Sobald er aktiviert ist, sehen Sie, dass die Elemente entsprechend Schatten auf die weiße Fläche werfen.

Final Cut Pro X Grundkurs

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11 Std. 6 min (145 Videos)
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