Final Cut Pro X Grundkurs

1-Punkt-Tracking

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Mit Motion können Sie auch ein Element innerhalb eines Videoclips tracken und den Bewegungspfad für eine Animation nutzen. Was das bedeutet, wie Sie so ein Tracking durchführen und wie Sie einen Partikelemitter einsetzen, erfahren Sie in diesem Video.
09:02

Transkript

Wie Sie jetzt hier sehen können, wurde der Clip, aus dem wir das Projekt erstellt haben, automatisch in die Ebenenliste übernommen und dort in eine übergeordnete Gruppe gelegt. Auf das Thema Gruppen und Clips kommen wir später nochmal genauer zu sprechen. In diesem Fall reicht es uns, dass wir den Videoclip innerhalb der Gruppe aktiviert haben, weil die Arbeit, die wir jetzt durchführen möchten, nämlich das Stabilisieren auf Basis eines Verhaltens von Motion muss direkt auf dem Videoclip und kann nicht auf einer Gruppe erfolgen. Momentan benötige ich den Inspektor nicht. Deswegen blende ich dieses Fenster aus. Auch die Timeline brauche ich nicht, weil der Effekt sich über die Dauer des Clips nicht ändert. Deswegen blende ich auch meine Video-Timeline aus. Und die Audio-Timeline ebenfalls. Und nun sehen Sie, dass wir hier diesen Vulkan haben. Allerdings wird dieser zunächst in 100 Prozent der Bildgröße dargestellt. Das ist natürlich für unseren Monitor derzeit zu groß. Deswegen tippe ich auch hier auf das Tastenkürzel Shift+Z, was ähnlich wie bei den anderen Videoprogrammen von Apple die optimale Größe des Bildes im Fenster generiert. Nun schauen wir uns den Clip einmal an. Sie sehen hier, dass dieser sehr verwackelt ist, was daran liegt, dass der Clip aus einem Flugzeug oder aus einem Helikopter aufgenommen wurde und der Helikopter keine entsprechende Aufhängung hatte. Sollten Sie das Training Final Cut Pro X von video2brain gesehen haben, so wird Ihnen dieses Beispiel bekannt vorkommen, weil die Stabilisierung, die wir jetzt hier durchführen, haben wir auch schon in Final Cut Pro durchgeführt. Im Prinzip handelt es sich hierbei um dieselbe Technologie, mit dem Unterschied, dass es in Motion ein Verhalten ist, wohingegen es in Final Cut Pro eine Clip-Korrektur ist. Um jetzt diesen Clip zu stabilisieren, ist es notwendig, dass ich diesen, wie gesagt, in meiner Gruppe aktiviere. Dann benötige ich Zugriff auf meine Verhalten. Die finden sich unter anderem in der Video-Timeline. Hier findet sich eine Schaltfläche mit einem Zahnrad. Klicken Sie dort drauf, dann sehen Sie alle in Motion enthaltenen Verhalten. Und hier gibt es einen Bereich, der heißt Motion-Tracking und Stabilisieren. Sobald Sie dieses Verhalten anwenden, sehen Sie, dass das Verhalten als eigenständiges Element unterhalb des Clips in der Ebenenliste und in der Timeline erscheint. Die Timeline werde ich jetzt wieder ausblenden und stattdessen meine Informationen einblenden, weil ich nämlich die Informationen benötige, um das Verhalten zu bearbeiten. Bevor ich dies allerdings mache, wäre es recht angebracht zu sagen, dass wir das Projekt denn einmal sichern wollen, damit wir keine Arbeitsschritte verlieren. Aus diesem Grund wähle ich Datei Sichern, suche mir eine entsprechende Festplatte aus, gehe hier mal in den Bereich Footage, lege einen neuen Ordner an, Motion Workshops, sage Erstellen und nenne diesen Workshop #01 - Stabilisierung. Sie können hier entscheiden, ob Sie die Originalmedien, das heißt in diesem Fall den Videoclip mit in dem Projekt sichern möchten, oder ob es nur die reinen Projektinformationen sein sollen. In diesem Fall reichen uns die Projektinformationen, also das Projekt ohne Medien. Deswegen wähle ich hier klicke anschließend auf Sichern, woraufhin unser Projekt einen Namen erhält. Und um jetzt mit der Stabilisierung zu starten, positioniere ich den Playhead der Vorschau auf den ersten Frame und klicke hier auf Analysieren. Bei der Stabilisierung innerhalb von Motion ist es ebenso wie bei der Stabilisierung innerhalb von Final Cut Pro X. Sie müssen hier keine Tracking-Punkte festlegen wie beispielsweise bei After Effects, sondern Motion untersucht das gesamte Videobild, das heißt jeder einzelne Pixel wird untersucht und analysiert. Diese Funktion nennt sich Optical-Flow-Technologie. Und anhand der Informationen, die Motion dadurch generiert, wird quasi ein Durchschnittswert errechnet und dieser Durchschnittswert sollte dann eine weiche Bewegung generieren. Hier kommt es natürlich sehr drauf an, wie hart die Verwackelung ist. Das heißt, es kann sein, dass Motion es nicht schafft, einen Durchschnittswert zu bilden. Das kann vorkommen, wenn Sie beispielsweise eine Fahrt haben oder wenn die Verwackelungen zu stark sind, wenn Sie beispielsweise vom Wasser aus irgendwas filmen. In dem Fall kann es sein, dass Motion bei der Stabilisierung versagt. In dem Fall gibt es aber weitere Einstellungsmöglichkeiten, die ich Ihnen nachfolgend zeigen werde. Momentan reicht es uns, dass wir die Analyse durchgeführt haben. Sie sehen hier, dass unter Anpassen ein Bewegungswert, nämlich die Horizontale und die Vertikale, also x und y stabilisiert werden. Spiele ich den Clip nun ab, so können Sie erkennen, anhand des äußeren Rahmens, wie Motion den Vulkan verschiebt, um ihn möglichst zentriert im Bild zu halten. Und es ist natürlich so: Wenn ein Kameramann eine Kamera frei auf der Schulter hat, dann bewegt er diese meistens nicht nur über die x- und y-Achse, also vertikal und horizontal, sondern er dreht sie auch ein ganz klein wenig. Und es kann sein, dass er ein wenig nach vorne und nach hinten wackelt. Dadurch wird das Bild größer und kleiner. Das ist die sogenannte Skalierung. Diese zusätzlichen Achsen, nämlich einmal die Drehung, das heißt die Rotation, und die Skalierung können Sie in die Stabilisierung mit einfließen lassen. Hierfür klicken Sie auf Skalieren und Rotation, woraufhin Motion automatisch diese vier Achsen mit hinzunimmt. So sah der Clip ohne Stabilisierung aus Dieser Rand wird dadurch generiert, dass Motion wie gesagt das Bild bewegt, um den Mittelpunkt stabil zu halten. Wenn Sie diesen schwarzen Rand nicht mehr sehen wollen, dann muss das Bild natürlich ein wenig einskaliert werden. Das wiederum kann Motion automatisch machen, indem Sie aus der Funktion Dadurch wird das Bild quasi optimal vergrößert, und zwar auf die minimale Größe derer es bedarf, um den schwarzen Rand auszuskalieren. Nun schauen wir uns das Ergebnis einmal an. So sah der Clip ohne Stabilisierung aus und so sieht der Clip mit Stabilisierung aus. Ich speichere mir das Ergebnis über die Tastenkombination Command+S. Und nun muss ich dieses Projekt natürlich auf irgendeine Art und Weise zurückgeben an Final Cut Pro, wenn ich es dort bearbeiten möchte. Beziehungsweise, sollten Sie jetzt andere Animation gemacht haben, wollen Sie natürlich auch Ihr Ergebnis in irgendeiner Form ausgerendert haben. Leider ist es nicht mehr so einfach, wie es früher mal war, dass Sie ein Projekt aus Motion in Final Cut Pro importieren und dort nachbearbeiten können. Die Komposition muss jetzt als QuickTime-Film ausgerendert werden. Und das nehmen Sie am einfachsten durch den Bereitstellen-Dialog vor. Hier finden Sie ähnlich wie bei Final Cut Pro X auch die Möglichkeit, Ihren Film zu exportieren über das Tastenkürzel Command+E. Und in diesem Fall arbeiten wir mit dem DVCPRO-Codec, das heißt wir können den Film entweder in DVCPRO exportieren oder wir wählen das ProRes-422-Format. Anschließend wähle ich und möchte in dem Fall Nur Video exportieren, weil das Originalvideo keinen Ton enthält. In der Übersicht können Sie sehen, wie groß die Datei wird, das heißt einmal in Megabyte und einmal in Breite und Höhe und Bildrate. Klicke ich nun auf Nächste Seite, kann ich mir einen Platz auf der Festplatte aussuchen. In diesem Fall nehme ich meinen Motion Workshops, wähle hier den Namen für den Film und sage anschließend Sichern, woraufhin der Film auf die Festplatte ausgerendert wird.

Final Cut Pro X Grundkurs

Lassen Sie sich auf schnelle und bequeme Weise die Grundlagen zu Final Cut Pro X erklären und erfahren Sie, dass sich diese Software auch im professionellen Umfeld behaupten kann.

11 Std. 6 min (145 Videos)
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