Final Cut Pro X Grundkurs

Ändern eines Bereichs

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Die Anwendung variabler Zeitlupen oder Zeitraffer erfolgt zunächst über die Bereichsauswahl innerhalb eines Clips.
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Transkript

In unserem Beispiel ist jetzt allerdings so, dass wir den Clip vom Timing her ein wenig verkürzen wollen. Allerdings möchten wir mit normaler Geschwindigkeit starten, dann den Gang des Darstellers beschleunigen und ihn hier wieder abbremsen, um zurück in die Normalgeschwindigkeit zu kommen. Für diesen Fall können wir die Geschwindigkeit variabel gestalten, indem wir einfach einen Bereich innerhalb des Clips auswählen. Und zwar möchte ich hier nach dem Schrei mit der Beschleunigung beginnen. Dafür setze ich mir zunächst einen Marker. Das müssen Sie nicht machen. Es hilft aber später bei der Bereichsauswahl. Und wenn der Protagonist, beziehungsweise besser bevor der Protagonist die Schubkarre absetzt, möchte ich mit der Beschleunigung aufhören. Nun wechsle ich zu meinem Bereichsauswahl-Werkzeug und ziehe jetzt einen Bereich auf von meinem ersten bis zu meinem zweiten Marker. Wenn meine Einrastfunktion aktiviert ist, so bleibt mein Cursor entsprechend auch an diesen Markern haften. Anschließend rufe ich für diesen Bereich die Retiming-Funktion auf und sage, ich möchte gern diesen Bereich um die 4-fache Geschwindigkeit beschleunigt haben. Jetzt können Sie hier relativ gut sehen, dass der Anfang mit 100 Prozent läuft, dieser Bereich mit 400 Prozent und der anschließende Bereich wieder mit 100 Prozent. Schauen wir uns das Ergebnis einmal an. Und was Sie jetzt hier sehen, ist, dass Final Cut Pro die Änderung der Geschwindigkeit nicht wie es vielleicht den Anschein machen würde, linear durchführt, das heißt, hier werden keine Schnitte gesetzt, und der Bereich wird genau mit 100 Prozent abgespielt und der auch, sondern Final Cut Pro erstellt intern eine sogenannte Geschwindigkeitsrampe. Das heißt, die Geschwindigkeit ändert sich bereits bei dem ersten Frame und wir immer schneller, immer schneller, immer schneller, bis sie die 400 Prozent erreicht und erst Richtung Ende hin wird sie wieder langsamer, bis der Protagonist irgendwann einmal seine 100 Prozent Echtzeit wieder erreicht hat. Achten Sie mal genau auf den Ton, da kann man es nämlich sehr gut hören. Hier wird er immer schneller. Hier hat er seine Geschwindigkeit erreicht. Hier sehen Sie, dass er auch immer noch etwas schneller ist und zum Ende wieder auf Echtzeit zurückkommt. Das heißt, die Rampe, die hier gebaut wurde, ist sehr dynamisch und wird von Final Cut Pro X automatisch generiert.

Final Cut Pro X Grundkurs

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11 Std. 6 min (145 Videos)
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