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Final Cut Pro X Grundkurs

Änderung der linearen Geschwindigkeit

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Die Änderung der Geschwindigkeit kann sowohl linear über den gesamten Clip als auch variabel nur für Ausschnitte von Elementen angewandt werden.
04:30

Transkript

Wesentlich vereinfacht hat Apple den Umgang mit Geschwindigkeitsänderungen innerhalb von Final Cut Pro X. In den Vorgängerversionen war es bis dato so, dass man die Geschwindigkeit über ein spezielles Menü einstellen musste, über das Geschwindigkeitsmenü, oder über Keyframes innerhalb der Timeline, wenn man eine variable Geschwindigkeit, das heißt eine Zeitrampe generieren wollte. Innerhalb von Final Cut Pro X gibt es eine neue Funktion. Das ist die Retiming-Funktion. Zur Anwendung dieser Funktion aktivieren Sie zunächst den Clip in der Timeline und wählen aus dem Menü rechts des Zauberstabs den Retimer. Es erscheint ein Menü, über das Sie den Clip entweder schneller oder langsamer abspielen können. Beziehungsweise hier können Sie ihn auch zurücksetzen auf Normal. Wenn Sie einen Clip beschleunigen wollen, beispielsweise hier auf die 4-fache Geschwindigkeit, so wählen Sie einfach diese Funktion aus dem Kontextmenü aus, woraufhin der Clip in 4-facher Geschwindigkeit, das heißt mit 400 Prozent abgespielt wird. Über dem Clip erscheint nun ein schwarzer Balken. Das ist die Retiming-Funktion. Und darunter, also zwischen Clip und dem Retimer, sehen Sie einen blauen Balken. Dieser blaue Balken erlaubt es Ihnen, die Geschwindigkeit auch manuell anzupassen, indem Sie rechts an dem Balken ziehen. Ziehe ich den Balken nach innen, so wird der Clip schneller. Das können Sie jetzt hier an der geänderten Prozentzahl von 634 Prozent sehen. Ich habe ihn also quasi nochmal um ein Drittel beschleunigt. Oder Sie ziehen den Griff nach außen, um den Clip entsprechend langsamer zu machen. Was bei dieser Funktion speziell bemerkenswert ist, ist, dass sich die Höhe des Tons nicht verändert. Final Cut Pro X legt hier einen automatischen sogenannten Pitch Shift an. Das heißt, die Geschwindigkeit des Audios wird zwar verändert, das heißt, das Audio wird schneller abgespielt, aber die Tonhöhen bleiben dieselben. Das heißt, wenn Sie einen Clip beschleunigen, dann haben Sie nicht mehr diesen bekannten Mickey-Mouse-Effekt, dass die Stimme immer höher, immer höher wird, beziehungsweise auch wenn Sie eine Zeitlupe generieren, dass der Ton immer tiefer und tiefer wird, sondern die Tonhöhe bleibt weitestgehend gleich. Sie wird halt nur entsprechend schneller abgespielt. Der Geschwindigkeitsbalken über dem Clip ist nun blau, was darauf hinweist, dass dieser Clip schneller abgespielt wird. Sollte ich diesen Clip langsamer abspielen wollen und gehe hier auf 25 Prozent, so wird der Balken orange und weist darauf hin, dass dieser Clip nicht mehr schneller, sondern jetzt langsamer, das heißt in diesem Fall mit 25 Prozent Geschwindigkeit abgespielt wird. Und auch hier können Sie wieder relativ deutlich hören, dass der Clip zwar wesentlich langsamer abgespielt wird, also das Audio wesentlich langsamer abgespielt wird, die Tonhöhe, das heißt der Ruf des Protagonisten allerdings von der Höhe her mehr oder minder gleich bleibt. Um zurückzugelangen auf Ihre normale Geschwindigkeit, können Sie entweder entsprechend oft Command+Z klicken, oder Sie wählen hier aus dem kleinen Menü Normal mit (100 %), sodass der Clip wieder mit 100 Prozent Geschwindigkeit abgespielt wird. Eine weitere Funktion, die Sie unterhalb des Retimers finden, ist das Umkehren eines Clips. Das heißt, wenn Sie diesen Clip mit 100 Prozent in Echtzeit rückwärts abspielen wollen, dann wählen Sie die Funktion des Umkehrens, die allerdings natürlich auch noch beschleunigt werden kann. Sie können es also auch in unterschiedlichen Geschwindigkeits- stufen rückwärts abspielen.

Final Cut Pro X Grundkurs

Lassen Sie sich auf schnelle und bequeme Weise die Grundlagen zu Final Cut Pro X erklären und erfahren Sie, dass sich diese Software auch im professionellen Umfeld behaupten kann.

11 Std. 6 min (145 Videos)
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