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Final Cut Pro X Grundkurs

Anwendung von Blend Modes

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Die Blend Modes, in früheren Versionen auch als Composite Modi bekannt, regeln das Verhältnis zwischen zwei übereinanderliegenden Clips in der Timeline.
04:19

Transkript

Neben der Änderung der Deckkraft ist es ferner in Final Cut Pro X auch noch möglich, die sogenannten Blendmodi zu wechseln. Das ist im Prinzip das Verhältnis von zwei übereinander liegenden Ebenen, und zwar wie sich die Pixel zueinander verhalten. Normalerweise ist es so, wenn Sie den Blendmodus normal wählen, dann überdeckt ein Bild zu 100 Prozent das darunter liegende. Sie können die Pixel aber auch miteinander verbinden, das kennen Sie vielleicht von Photoshop, und über Composite-Modi komplett neue Effekte generieren. Als Beispiel wähle ich mir hier mal einen Generator als Hintergrund. Und zwar können Sie natürlich entweder so einen Nadelstreifen wählen oder hier so ein Papier. Und diesen Generator ziehe ich jetzt in meinen Timeline. Allerdings lege ich ihn nicht oberhalb des Clips als sekundäre Handlung an, sondern ich lege diesen unterhalb an. Sie haben innerhalb von Final Cut Pro die Möglichkeit, primäre Handlung auch nach unten hin über sekundäre Clips zu verändern, sodass das Papier jetzt quasi unter meinem Foto liegt. Nun skaliere ich das Bild hier mal etwas ein, damit wir genauer den Effekt beurteilen können. Und setze hier zunächst Deckkraft runter. Sie sehen, dass das Bild mehr oder minder ausblasst, um die Struktur des darunter liegenden Papiers erkennbar zu machen. Aber anstatt dass ich jetzt die Deckkraft des Fotos verändere, ändere ich den Composite-Modus, und zwar auf Multiplizieren, und wähle mir im Generator eine andere Textur aus, nämlich das Paper 2. Und nun ist hier deutlich zu erkennen, dass es aussieht, als wenn dieses Foto auf das Papier gedruckt werden würde. Das heißt, das Foto hat noch immer dieselbe Deckkraft, nämlich 100 Prozent, ist noch immer sehr präsent, aber lässt den Hintergrund des Papiers entsprechend durch, sodass es aussieht, als wenn das Foto eine bestimmte Struktur hätte. Statt des Papiers können Sie natürlich auch andere Elemente nehmen, in diesem Fall zum Beispiel Grunge. Wenn ich das Grunge hier auf das Papier draufziehe, werde ich aufgefordert zu sagen, ob ich es ersetzen möchte. In diesem Fall sagen wir einfach mal Ersetzen, und dann sieht es aus, als wäre das Foto auf eine alte Wand mit aufgesprungenem Putz gedruckt. Oder ich nehme mir hier einen Hintergrund wie dieses organische Bild, ziehe das auch wieder auf den bestehenden Generator, sage auch hier wieder Ersetzen. Und nun sieht das Bild aus, als würde es sich hier um ein altes, leicht vergilbtes und an den Kanten verdrecktes Foto handeln. Um den Effekt nochmal zu sehen, platziere ich den Playhead etwas weiter rechts. Hier ist nämlich der Generator noch nicht angewandt, weil er nicht lang genug ist. So sieht das Foto im Original aus. Und so sieht es aus, wenn Sie den Generator Organisch in den Hintergrund legen. Diesen Generator kann man leider nicht verändern. Hier gibt es keine veröffentlichten Parameter. Das heißt, entweder Sie mögen ihn so wie er ist oder Sie nehmen einen anderen Generator. Was Sie natürlich auch machen können, um den Effekt zu verstärken oder nachzubearbeiten, ist zu versuchen, hier mit anderen Composite-Modi zu arbeiten. Sie können, wie gesagt, zum einen natürlich auch die Deckkraft etwas runterziehen, um das Foto ein wenig verblasst wirken zu lassen. Sie können aber auch einen anderen Modus wählen, zum Beispiel das Hinzufügen, oder Weiches Licht beziehungsweise Hartes Licht. Und entsprechend sehen dann die Effekte auf dem organischen Hintergrund aus.

Final Cut Pro X Grundkurs

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11 Std. 6 min (145 Videos)
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