Final Cut Pro X Grundkurs

Trimmen, Beschneiden, Ken-Burns

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Videoclips und Fotos lassen sich in Final Cut Pro X auf drei Wegen beschneiden: frei über alle vier Seiten, im korrekten Seitenverhältnis oder mittels Ken-Burns-Effekt.
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Transkript

Eine weitere Transformations-Option ist der Beschnitt von Clips. Das heißt, Sie können den Clip links und rechts beschneiden oder so ausschneiden, dass er genau in den vorgegebenen Rahmen der Projekteinstellungen, das heißt exakt die Projektgröße erhält. Hierfür gibt es ein eigenes Werkzeug. Und zwar ist es das Werkzeug rechts der Transformation-Einstellung. Bevor wir dieses Werkzeug allerdings anwenden, importiere ich mir ein weiteres Foto. Sie haben in Final Cut Pro X die Möglichkeit, nicht nur auf Ihre iTunes-Bibliothek zurückzugreifen, so wie wir es bereits getan haben in vorangegangenen Workshops, sondern auch auf Ihre iPhoto-Bibliothek. Hierfür klicken Sie auf den Fotoapparat, woraufhin Final Cut Pro den direkten Zugriff auf Ihre iPhoto-Alben gewährleistet. Hier sind Ihre Fotos sortiert nach Ereignissen oder nach Gesichtern oder nach Import. In unserem Fall wähle ich einmal die Ereignisse. Hier haben wir das Ereignis "Seychellen". Und aus dieser Bibliothek nehme ich mir direkt dieses Foto und lege es in meine Timeline. Dieses Foto hat jetzt eine voreingestellte Dauer von 4 Sekunden. Diese Voreinstellung können Sie, wie gesagt, ändern, indem Sie die Einzelbild-Standard-Länge von 4 Sekunden auf 6 Sekunden oder 10 Sekunden, je nachdem wie es Ihnen beliebt, verändern. Natürlich haben Sie die Möglichkeit, wenn Sie einmal ein Standbild in der Timeline haben, dieses auch zu verlängern. Hierfür greifen Sie entweder einfach den Out-Punkt und ziehen diesen nach außen oder wählen die Funktion Ctrl+D, um die Dauer im Dashboard eingeben zu können. In diesem Fall verändere ich die Dauer auf 10 Sekunden und wechsle auf mein Beschnitt-Werkzeug. Wenn das Beschnitt-Werkzeug aktiviert ist, erscheinen oben links wieder Beschnitteinstellungen, und zwar einmal das Trimmen, einmal Beschneiden, und einmal der Ken-Burns-Effekt, sowie das Hinzufügen und das Springen zu entsprechenden Keyframes, beziehungsweise wenn Sie mit Ihrer Arbeit fertig sind, natürlich die Fertig-Schaltfläche. Jetzt gibt es wiederum drei Möglichkeiten, ein bestehendes Element in der Timeline zu beschneiden, und zwar das Trimmen und das Bescheiden und der Ken-Burns-Effekt, wie bereits gesagt. Hierfür vergrößere ich einmal den Clip in der Timeline auf die optimale Größe. Die Funktion Trimmen beschneidet ein Bild tatsächlich links und rechts, je nachdem wie viel Beschnitt Sie haben wollen. Möchten wir hier zum Beispiel die Dame auf der rechten Seite aus unserem Bild herausschneiden, greife ich einfach das Steuerelement auf der rechten Seite und ziehe die Seite nach rechts, sodass die Dame in dem Bild verschwindet, oder falls ich die Dame links auch wegschneiden möchte, ziehe ich entsprechend hier die Seite nach rechts. Im Vergleich dazu gibt es die Beschneiden-Funktion. Die Bescheiden-Funktion besagt, dass Sie einen Clip nur im korrekten Seitenverhältnis beschneiden können. Das heißt, ich kann den Clip zwar oben und unten bescheiden, muss aber hierbei in meinem 16:9-Seitenverhältnis bleiben, um entsprechend später, wenn ich das Bild skaliere, links und rechts keine schwarzen Ränder zu haben, beziehungsweise oben und unten. Klicke ich jetzt hier auf Fertig, dann sehen Sie, dass der Beschnitt tatsächlich im korrekten Verhältnis stattgefunden hat und dass das Bild jetzt bildschirmfüllend innerhalb meines Viewers dargestellt wird. Die dritte Möglichkeit ist der sogenannte Ken-Burns-Effekt. Wenn Sie iMovie-Anwender sind, dann werden Sie den Ken-Burns-Effekt sicherlich kennen. Der Ken-Burns-Effekt ist sowas wie ein automatisches Beschneiden, Skalieren, beziehungsweise Einzoomen auf einem Bild. Hierfür wechsle ich zunächst auf das Werkzeug, woraufhin zwei Rahmen erscheinen: Nämlich einmal der äußere Rahmen, der grüne Rahmen. Und der innere Rahmen, das ist der rote Rahmen. Das bedeutet, dass ich hier die Möglichkeit habe, zunächst einmal einen Startframe festzulegen, also einen Bildausschnitt innerhalb meines Bildes, mit dem ich beginnen möchte. Das im Prinzip die Beschneiden-Funktion mit integrierter Animation. Hier wähle ich mir zunächst für den Start diesen Bildausschnitt, Mache ihn an der Seite noch ein bisschen kleiner. So. Dann klicke ich hier auf Ende und möchte mit meinem Beschnitt quasi auf den beiden Personen in der Mitte enden. Jetzt können Sie sehen, während ich den Mauszeiger bewege, dass ein kleiner hellgrauer Pfeil erscheint. Dieser kleine Pfeil verdeutlicht, wohin sich der Kamerafokus verlagert. Sie können den Kamerafokus auch nach links oder nach rechts verziehen. Jetzt schauen wir uns die Animation einmal an, indem wir zunächst auf Fertig klicken. Das ist unser Endframe. Das ist unser Anfangsframe. Und hier ist jetzt deutlich zu sehen, dass der Zoom sich auf die beiden Personen in der Mitte fokussiert. Sollten Sie diesen Ken-Burns-Effekt noch nachbearbeiten wollen, so aktivieren Sie den Clip erneut und klicken wieder auf das Beschnitt-Werkzeug. Hier haben Sie zum Beispiel auch die Möglichkeit, zu sagen, dass Sie die Animation umdrehen möchten. Das heißt, anstatt dass wir in diesem Fall einzoomen, zoomen wir aus. Wir fangen also auf den Personen in der Mitte an und werden dabei immer größer. Oder wir können entsprechend auch die Ausschnitte wechseln, indem wir zum Beispiel sagen, wir fangen sehr groß an und enden dann auf dem Mädchen mit dem weißen Bikini. Auch hier können Sie wieder sehen, dass ein Pfeil sich von rechts nach links bewegt. Das ist entsprechend wieder unser Ausschnitt, auf den die Kamera im Laufe des Clips einzoomen wird.

Final Cut Pro X Grundkurs

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11 Std. 6 min (145 Videos)
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