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Final Cut Pro X Grundkurs

Bereich schneller, Blenden setzen und copy

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Ein weiterer Effekt von Final Cut Pro X ist die Beschleunigung und Verlangsamung von Videoclips, dass sogenannte Retiming. Wie Sie den Retimer in der Timeline anwenden und wie Blenden gesetzt und kopiert werden, ist Lernziel dieses Videos.
09:04

Transkript

Schauen wir uns dieses kurze Intermezzo noch einmal an. Gerne auch als Vollbild. Sobald Sie die Vollbild-Funktion über die Schaltfläche aktivieren, startet auch sofort der Wiedergabe-Vorgang. (Video O-Ton) ♪ (Thunderstruck) ♪ (Video O-Ton) Das Intermezzo ist eigentlich sehr gut gelungen, mit einer ganz kleinen Ausnahme. ♪ (Thunderstruck) ♪ Diesen Clip in der Mitte hätte ich gern in Zeitlupe. Es ist auch in Final Cut Pro möglich, das Timing eines Clips zu verändern. Entweder für den gesamten Clip oder Sie führen ein sogenanntes Remapping durch. In diesem Fall möchte ich eigentlich nur den Teil, wo der Surfer tatsächlich vom Board fällt, in Zeitlupe sehen. Daher vergrößere ich meine Timeline. Ich schaue mir genau an, von wo bis wo er fällt. Das können Sie auch mit Markern markieren, müssen Sie aber nicht. Ich ziehe mir jetzt innerhalb des Clips einen Bereich auf. Dafür müssen Sie die Bereichsauswahl wählen. Das ist ein weiteres Werkzeug. Mit der Bereichsauswahl können Sie bestimmte Bereiche definieren, auf denen Sie innerhalb des Clips einen Effekt durchführen möchten. Mit dem Bereichswerkzeug ist es mir nun möglich, von Marker bis Marker den Bereich aufzuziehen. Er ist in diesem Fall eine Sekunde lang. Das ist jetzt der Bereich in der Mitte. Nun wähle ich mir hier meine Retime-Funktion und kann über diese Schaltfläche sagen, den Clip nun langsamer oder schneller ablaufen lassen. Es gibt noch weitere Optionen wie zum Beispiel ein Instant Replay oder ein Zurückspulen. Damit werden wir uns in späteren Lektionen auseinandersetzen. Für den Moment sollte es reichen, dass wir den Bereich mit 50 Prozent, also mit halbem Tempo, abspielen. Es erscheint das sogenannte Retime Overlay. Hier können Sie sehen, dass der Anfang des Clips mit 100 Prozent abgespielt wird. Der Mittelbereich mit 50 und der Rest des Clips wieder mit 100 Prozent. Schauen wir uns einmal an, wie dieser Effekt wirkt. ♪ (Thunderstruck) ♪ ♪ (Thunderstruck) ♪ Wir können auch versuchen, den Bereich mit 25 Prozent abzuspielen. Dafür klicke ich auf das kleine nach unten zeigende Dreieck. und wähle hier Langsam (25 Prozent) aus. Der Clip wird also mit einer Viertelgeschwindigkeit abgespielt. ♪ (Thunderstruck) ♪ Das ist mir jetzt etwas zu langsam. Ich gehe also wieder zurück auf 50 Prozent. Statt diese 50 Prozent zu wählen, kann ich auch die Funktion CMD-Z wählen. Die kennen Sie sicherlich, wenn Sie schon länger am Mac arbeiten. Das ist jeweils ein Schritt zurück. Bei Final Cut Pro X ist es mittlerweile so, dass Sie nicht mehr nur auf 10 oder maximal 99 Schritte limitiert sind, sondern Sie können unendlich viele Rückgängig-Schritte durchführen. Deswegen mache ich hier einfach CMD-Z, schaue mir den Bereich noch einmal an und sage, dass es sehr gut aussieht. Obwohl wir hier eine Zeitlupe durchgeführt haben, haben Sie sicher mitbekommen, dass die Atmo in Echtzeit weiterläuft. Ich blende mal kurz die Musik darunter aus, damit Sie das besser hören können, über die Taste V. Ich spiele noch einmal den Effekt ab. (Video: Atmo) Obwoh der Bereich jetzt in Zeitlupe läuft, gibt es keinen hörbaren Unterschied in der Tonhöhe. weil Final Cut Pro X hier ein automatisches Pitch-Shift durchführt. Die Tonhöhe wird also automatisch der Geschwindigkeit angeglichen, so dass die Zeitlupe nicht mehr hörbar ist. Also dass das Ganze nicht mehr (langsam) in halber Geschwindigkeit abgespielt wird, sondern ganz normal mit einer ordentlichen Tonhöhe. (Video: Atmo) Wenn uns der Effekt gefällt, können wir das Retiming einfach wieder ausschalten. Und der Effekt ist automatisch angewandt. Da es sich auch hier wieder um einen Effekt handelt, muss er im Hintergrund gerendert werden. Das wurde von Final Cut Pro automatisch durchgeführt, so dass wir diesen Clip hier in Echtzeit und bester Qualität sehen können. Nun blende ich meine Musik wieder ein. Dadurch, dass natürlich dieser Bereich durch die Zeitlupe länger geworden ist, könnte ich auch meine Musik noch etwas länger nach hinten ausdehnen. Sie sehen, während ich ziehe, dass die zuvor gesetzte Blende immer gleich bleibt und wir hier zum Ende des Intermezzos (Video O-Ton) immer noch eine Ausblendung haben. Die Musik mache ich wieder etwas kürzer, damit sie nicht allzu sehr in den O-Ton hineinragt. (Video O-Ton) Soweit gebe ich mich mit dem Ton zufrieden. Was ich ebenfalls noch machen kann, um die Clips in der Timeline etwas besser miteinander zu verbinden, also diese vier Wipeout-Clips, ist, dass ich eine Blende ansetze. Ich wähle mir dafür den Bereich Blende. Diesen können Sie vergrößern und verkleinern. Schauen wir mal, was wir hier für Blenden haben. Am liebsten wäre es mir, wenn wir so einen leichten Wusch hätten. Diesen Wusch können wir uns in der Voransicht anschauen. Wenn uns dieser Wusch gefällt, ziehen wir ihn einfach auf die richtige Schnittmarke in der Timeline. ♪ (Thunderstruck) ♪ Der Wusch sieht gut aus, er ist nur etwas zu lang. Deswegen kürze ich ihn um einige Frames. Dafür kann ich den Out-Punkt greifen, mache vorher die Snapping-Funktion aus, ziehe den Out-Punkt des Übergangs einfach nach innen. Der Übergang war vorher 25 Frames lang. Wenn ich ihn jetzt um 15 Frames verkürze, ist er nur noch 10 Frames lang, was für dieses dynamische Intermezzo komplett ausreichen sollte. ♪ (Thunderstruck) ♪ Jetzt ist der Bereich noch nicht gerendert worden. Warten wir kurz ab, bis das Hintergrund-Rendering erfolgt, dann können wir den Effekt auch besser in Echtzeit sehen. ♪ (Thunderstruck) ♪ Das gefällt mir schon ganz gut. Um jetzt die Blende zu kopieren, reicht es, dass ich sie einfach greife die ALT-Taste drücke und sie auf eine andere Schnittmarke lege. Und zwar jeweils auf die Schnittmarken zwischen den Clips. Das wäre jetzt hier. Jetzt warten wir noch kurz darauf, dass das Rendering durchgeführt wird. Wie weit Final Cut Pro mit dem Rendering ist, können Sie hier an dieser kleinen Uhr sehen. Wir sind jetzt bei 57 Prozent. Sobald diese Uhr grün wird, heißt es, dass der gesamte Bereich, also 100 Prozent, der zu rendernden Bereiche berechnet wurden. Schauen wir uns das ganze Intermezzo noch einmal im Vollbildmodus an. (Video O-Ton) ♪ (Thunderstruck) ♪ ♪ (Thunderstruck) ♪ (Video O-Ton) Wir schalten den Vollbild-Modus wieder über die Escape-Taste aus, um mit dem Schnitt fortzufahren.

Final Cut Pro X Grundkurs

Lassen Sie sich auf schnelle und bequeme Weise die Grundlagen zu Final Cut Pro X erklären und erfahren Sie, dass sich diese Software auch im professionellen Umfeld behaupten kann.

11 Std. 6 min (145 Videos)
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