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Final Cut Pro X Grundkurs

2-up, Trimmen, Präzisionseditor

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Wie Sie einseitig und doppelseitig trimmen, was ein 2-Up Display ist und wie man mithilfe des Präzisionseditors bildgenau schneidet, ist Grundlage dieses Lernfilms.
09:01

Transkript

Bevor wir jetzt mit dem Trimmen weitermachen, also mit dem Feinschnitt in unserer Timeline, aktivieren wir zunächst einmal eine recht hilfreiche Option in den Einstellungen. Das ist das sogenannte Two-up Display in Final Cut Pro X. Auf Deutsch heißt diese Funktion, die Sie wie gesagt in den Einstellungen finden, Detailliertes Trimming-Feedback einblenden. Sie sehen während des Trimmens also nicht nur einen Clip, also nicht nur den In- oder Out-Punkt, mit dem Sie gerade arbeiten, sondern Sie sehen beide Fenster, also beide Elemente. In diesem Fall möchten wir jetzt ♪ (ruhige Gitarrenmusik) ♪ zunächst diesen Clip fein trimmen, indem wir ihn ein wenig kürzen, und zwar dort, wo der Surfer bereits zu sehen ist. Wie schon gesagt, sehen Sie rechts in Ihrem Vorschaufenster zwei Bilder, nämlich einmal den Out-Punkt des vorangegangenen Clips und den In-Punkt des nachfolgenden Clips. ♪ (ruhige Gitarrenmusik) ♪ Das Ganze ist hier schon wesentlich dynamischer. In diesem Fall möchte ich gern wieder meinen Out-Punkt verlegen. Speziell in diesem Fall sollten wir den Schnitt natürlich so setzen, dass hier die Beine miteinander übereinstimmen. Wir haben hier Schritt rechts, links, rechts, links rechts, Spätestens hier sollten wir also den Umschnitt machen, wenn sein rechtes Bein vorn ist. Ich greife mir einfach den In-Punkt und ziehe ihn nach rechts. Sie können genau sehen, wo der linke Clip aufhört und der rechte anfängt. Das schauen wir uns noch einmal sehr detailliert an. Sie können natürlich, wenn Sie möchten, auch beide Elemente trimmen. Und zwar über den Präzisionseditor. Dieser erlaubt es Ihnen, beide Clips quasi übereinander zu sehen. Hier wird eine sogenannte Hilfsspur eingeblendet. Im oberen Bereich sehen Sie den Ausgangsclip zusätzlich zu dem Material, was hier noch folgt. Unten ist der Eingangsclip inklusive dem Material, das weggeschnitten wurde. Greifen Sie nun in die Mitte der beiden Clips, also hier auf diesen Griff, können Sie beidseitig trimmen. Während Sie den einen Clip kürzer machen, machen Sie den anderen Clip also länger. Sobald Sie den Schnitt durchgeführt haben, können Sie den Präzisionseditor wieder schließen und beide Clips fügen sich wieder zu einer Spur zusammen. Wir werden gleich nochmal auf diesen Präzisionseditor zurückkommen und zwar dann, wenn es um den sogenannten Match-Cut geht. Ferner gibt es außer dem normalen Auswahlwerkzeug noch das Trim-Werkzeug. Wenn Sie mit diesem Werkzeug auf eine Schnittmarke klicken, sehen Sie auch hier, dass sowohl der Out- als auch der In-Punkt aktiviert sind. Ziehe ich die Schnittmarke nun nach links oder nach rechts, werden beide Clips getrimmt. Einer wird kürzer, der andere länger. In diesem Fall bietet es sich an, die Einrastfunktion zu deaktivieren, um genauer trimmen zu können. Also um zu verhindern, dass die Schnittmarke am Playhead einrastet. ♪ (ruhige Gitarrenmusik) ♪ Verlassen wir den Trim-Modus wieder, indem ich das Auswahlwerkzeug anwähle und den Clip wieder ein wenig kürzer mache. Ungefähr bis hier. ♪ (ruhige Gitarrenmusik) ♪ (Beat im Video) An dieser Position möchte ich, dass das Reinstecken des Boards (Beat im Video) mit diesem Beat synchronisiert wird. Um mir diesen Beat zu markieren, kann ich auch hier wieder einen Marker setzen. Über die Taste M. Genau so kann ich mir natürlich auch einen Marker auf dem Video setzen, indem ich den Clip aktiviere, zu dem entsprechenden Frame gehe und hier die Taste M betätige. Ich habe nun zwei Marker, die ich in der Timeline miteinander synchronisieren möchte. Am einfachsten schalte ich dazu die Einrastfunktion wieder an und trimme entweder den Out-Punkt des vorigen Clips so weit nach links, dass die beiden Marker in der Timeline übereinstimmen oder ... alternativ dazu kann ich natürlich den vorangegangenen Clip etwas verlängern und den aktuellen Clip entsprechend kürzer machen. Das hat auch den Vorteil, dass diese kurze Regieanweisung, die Sie vielleicht gehört haben, das OK, entsprechend weggetrimmt wird. ♪ (ruhige Gitarrenmusik) ♪ Vom Timing her passt das jetzt hervorragend. Wir haben die Bewegung, das Einstecken des Boards im Sand, genau auf dem Beat. ♪ (ruhige Gitarrenmusik) ♪ (Sand knirscht) (Video: The adrenaline just comes over you.) Um Ihnen noch den Präzisionseditor etwas genauer zu zeigen, wähle ich mir zunächst einen neuen Clip aus, den ich in die Timeline kopieren möchte, und zwar ist das hier der Free Surfer. Ich setze hier In- und Out-Punkte, wo der Surfer an den Jet Skis vorbeifährt. Das ist mein Out-Punkt. Und mein In-Punkt kurz, nachdem er in die Welle droppt. Nun greife ich den Clip und ziehe ihn wieder in die Timeline. Ich lege ihn hier an. Alle darauffolgenden Clips wandern wieder nach rechts. Schauen wir uns mal ... ♪ (ruhige Gitarrenmusik) ♪ ... diesen Clip an. Wir nehmen noch einen weiteren Clip. Das ist weiter unten der junge Surfer. Hier setze ich zunächst an einer beliebigen Stelle einen In- und Out-Punkt. Ich kopiere ihn wieder in die Timeline, meine primäre Handlung. Das Ziel dieser beiden Clips sollte es nun sein, ♪ (ruhige Gitarrenmusik) ♪ (Wellengeräusche) dass es so wirkt, dass es sich um ein- und denselben Surfer handelt, einmal die Totale und einmal ein Close-up dieses Surfers. Da mich die Musik momentan ein wenig stört, aktiviere ich den Track in der Timeline und klicke die Taste V. Dadurch wird der Clip ausgeblendet. Er bleibt in der Timeline bestehen, aber ist momentan nicht zu hören. Statt dessen höre ich nur die entsprechende Atmo. (Video: Wellenrauschen) Nun führe ich wieder einen Doppelklick auf den Clip aus, um den Präzisionseditor zu öffnen. Hier kann ich jetzt den Out-Punkt und den In-Punkt verschieben, indem ich den gesamten Clip greife. Wir müssen natürlich drauf achten, dass die Bewegungen der beiden Surfer übereinstimmen. Hier sollte also auf jeden Fall der Out-Punkt gesetzt werden, bevor der Jet Ski zu sehen ist. Ich ziehe also den Out-Punkt weiter nach links, indem ich den ganzen Clip nach links ziehe. Hier haben wir eine Bewegung, wo das Surfboard gegen drei Uhr zeigt. Jetzt müssen wir natürlich schauen, ob wir eine ähnliche Bewegung auch hier im Close-up haben. Das wäre ungefähr hier. In dem Fall ziehe ich also den gesamten Clip nach links. Ich versuche jetzt, beide Clips mehr oder minder aneinander anzugleichen. Ich habe wieder die Einrastfunktion aktiviert. Die kann ich auch während des Trimmens ausschalten, damit ich Frame-genauer arbeiten kann. Nun positioniere ich den neuen In-Punkt des Eingangsclips so, dass er ungefähr mit dem Ausgangsclip übereinstimmt. Schauen wir uns den Ausgangsclip noch einmal an. Anschließend schließen wir den Präzisionseditor, so dass wir den Schnitt in der Timeline noch einmal begutachten können. Wir sehen hier, dass der Schnitt sehr gut übereinstimmt. Wir haben jetzt hier einen Match-Cut durchgeführt. Das Einzige, was an dieser Position noch stört, ist, dass sich die Atmo sehr stark verändert. Aber das können wir später in der Tonmischung korrigieren.

Final Cut Pro X Grundkurs

Lassen Sie sich auf schnelle und bequeme Weise die Grundlagen zu Final Cut Pro X erklären und erfahren Sie, dass sich diese Software auch im professionellen Umfeld behaupten kann.

11 Std. 6 min (145 Videos)
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