Final Cut Pro X Grundkurs

Aufnahme von HDV

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Loggen-und-Aufnehmen kennt Final Cut Pro X nicht mehr. Momentan ist die Aufnahme auch auf Firewire-basierte Verbindungen beschränkt. Wie Sie trotzdem Ihr Material von einem Band auf Ihre Festplatte überspielen, demonstriert ein Beispiel mit HDV-Equipment.
04:48

Transkript

In unserem ersten Beispiel nehmen wir Material von einer HDV-Kamera auf. Wir haben diese Kamera über Firewire mit dem Computer verbunden und können in Final Cut Pro direkt die Kamera ansteuern, indem wir auf den Aufnahme-Button über der Timeline klicken. Die angeschlossene und betriebsbereite Kamera erscheint links unter den Geräten, das heißt, unter den Kameras. Und zwar als Sony HDV-VCR, also als Videorekorder. Über die Abspielsteuerung im unteren Bereich des Vorschaufensters können wir die Kamera fernsteuern und über den Import-Dialog unten rechts die Aufnahme starten. Sollten Sie von älteren Versionen von Final Cut Pro kommen, werden Sie an dieser Stelle sicher das Loggen-und-Aufnehmen-Fenster vermissen. Diese Funktion ist in Final Cut Pro X nicht mehr vorgesehen. Es können also auf dem Band keine In- und Out-Punkte mehr gesetzt werden. Sie können auch nicht mehr loggen und das Material später digitalisieren. Die einzige verbleibende Möglichkeit ist also, genau das aufzuzeichnen, was Sie derzeit auf dem Monitor sehen. beziehungsweise ab dem Zeitpunkt, wo sich die Kamera gerade auf dem Band befindet. Zum Starten der Aufnahme klicken Sie entweder auf den Play-Button oder auf die Schaltfläche Importieren. Hier wählen Sie entweder ein bestehendes Ereignis aus oder Sie legen ein neues an. Wir nennen das neue Ereignis Workshop #03 – Aufnahme. Unter Sichern unter bestimmen wir, wo das Material gespeichert werden soll. Also auf welcher Festplatte oder welchem RAID, sollte eins angeschlossen sein. In diesem Beispiel führen wir keine weiteren Analysen durch und suchen auch nicht nach Personen. Wir kümmern uns auch nicht um die Audioeinstellungen der Aufnahme, sondern starten die Aufnahme direkt über den Import-Dialog. Hierfür klicke ich auf die Schaltfläche Importieren und erwarte, dass Final Cut Pro direkt mit der Aufnahme beginnt. Wie Ihnen sicherlich bekannt ist, werden Formate wie DV und HDV mit sogenannten Timestamps aufgenommen. Jedes Mal, wenn Sie die Kamera an- und ausschalten, wird ein neuer Timestamp geschrieben, um die einzelnen Aufnahme untereinander zu separieren. Diese Timestamps kann Final Cut Pro X, genau wie die Vorgänger Final Cut Pro 6 und 7, oder auch iMovie, auslesen, und anstatt dass Sie anschließend auf der Festplatte eine ganz lange Aufnahme mit mehreren Clips haben, werden Sie innerhalb des Browsers verschiedene Clips sehen, die Final Cut Pro für Sie unterteilt, basierend auf den Informationen, die aus den Timestamps ausgelesen werden. In diesem Fall läuft die Aufnahme durch. Das heißt, wir haben hier keine weiteren Timestamps. Aus diesem Grunde brechen wir die Aufnahme manuell ab. Wir spulen ein wenig vor. Oben rechts kann man jeweils den aktuellen Timecode erkennen. Zu einem späteren Zeitpunkt klicke ich wieder auf Abspielen und aktiviere das Importieren über die gleichnamige Schaltfläche. Ich muss die Aufnahme natürlich erneut dem aktuellen Workshop zuweisen und setze die Aufnahme an dieser Stelle fort. Der kleine Versatz, das kleine Delay, ist ein kleines technisches Problem. Das liegt daran, dass die Information, die Sie über die Fernsteuerung von Final Cut Pro an die Kamera geben, ein paar Sekunden braucht, bis sie an der Kamera über Firewire ankommt und dort verarbeitet wird. An dieser Stelle stoppen wir die Aufnahme. Wir schließen das Aufnahmefenster. Wir wechseln in unsere Ereignis-Mediathek zurück. Wenn ich jetzt auf das Ereignis draufklicke, sind die einzelnen Clips zu erkennen, die von Final Cut Pro automatisch aufgezeichnet wurden. Sie können also von hier aus direkt mit dem Schnitt beginnen, so wie Sie's in den vorangegangenen Workshops gelernt haben. Innerhalb des Ereignisses können Sie also Ihrer Material grundsätzlich nicht nur nach Namen, sondern auch chronologisch sortieren. Das heißt, nach Zeitpunkt der Aufnahme.

Final Cut Pro X Grundkurs

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11 Std. 6 min (145 Videos)
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