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Was früher in Final Cut Pro eine Sequenz war, ist heute ein Projekt und was früher ein Projekt war, wurde in dieser Version zu einem Ereignis. Was Sie alles beim Anlegen von Ereignissen und Projekten beachten sollten und wo genau die Unterschiede liegen, lernen Sie in diesem Video.
07:00

Transkript

Wie bereits eingehend erwähnt, hat Apple die Terminologie innerhalb von Final Cut Pro geändert. Was früher ein Projekt war, ist heute ein Ereignis. Was früher eine Sequenz war, ist jetzt ein Projekt. Daran muss man sich zunächst einmal gewöhnen. Es wird Ihnen aber im weiteren Verlauf sicherlich logisch erscheinen, weil man verschiedene Elemente, das heißt, verschiedenes Rohmaterial, zu einem Ereignis zusammenfassen kann. auf das man später zurückgreift, in anderen Projekten, das heißt, mit anderen Timelines. Anstatt dass wir jetzt zukünftig über Sequenzen reden, reden wir über Projekte, wenn wir die Timeline meinen. Das mag vielleicht ein wenig verwirrend klingen, wird Ihnen aber sicherlich innerhalb der nächsten Minuten logisch erscheinen, hoffen wir zumindest. Zum Anlegen eines neuen Ereignisses wählen Sie aus dem Ablagemenü von Final Cut Pro die Funktion Neues Ereignis beziehungsweise das Tastenkürzel ALT + N. Dieses neue Ereignis ist zunächst einmal leer. Sie können es hier benennen. Ich nenne es einmal ... Workshop #02 – Tankstelle. Jetzt ist dieses Ereignis angelegt. Allerdings befinden sich noch keine Medien in diesem Ereignis. Die Medien könnten wir entweder von einer Kamera importieren. Zum Beispiel eine Kamera, die über Firewire angeschlossen ist, wenn Sie bandbasiert arbeiten, oder von bandlosen Medien wie einer P2-Karte oder von Flash-Medien. Auf der anderen Seite haben wir natürlich auch die Möglichkeit, bereits auf der Festplatte befindliche Dateien zu importieren. Hierfür klicken wir einfach auf die Funktion Dateien importieren, woraufhin der Import-Dialog erscheint. Im oberen Bereich sehen Sie den Zugriff auf Ihre Festplatte und die darauf enthaltenen Daten. Im unteren Bereich bestimmen Sie, wie Sie Ihre Daten verwaltet haben möchten und ob Material transkodiert beziehungsweise analysiert werden soll. Da wir das Ereignis bereits festgelegt haben, wählen wir im oberen Bereich zum vorhandenen Ereignis Hinzufügen, nämlich dem Ereignis #02 – Tankstelle. Wir können aber auch während des Imports ein neues Ereignis erstellen und dies auf einer beliebigen angeschlossenen Festplatte sichern. Im Bereich Verwalten bestimmen Sie, wo die Dateien hinsollen, das heißt, wo sie physikasch gelagert werden. Wählen Sie die Funktion Datei in den Ordner Final Cut Pro-Ereignisse sichern, wird das Material von seiner jetzigen Speicherposition in den Ordner Final Cut Pro-Ereignisse übertragen. Sollten Sie die Checkbox leer lassen, bleibt das Material, wo es sich derzeit befindet. und Sie können einen Ordner auch zugleich als Schlagwortsammlung importieren, was das spätere Auffinden wesentlich einfacher macht. Was das Transkodieren anbelangt, haben Sie die Möglichkeit, Material direkt beim Import umzuwandeln. Nämlich zum einen von einem Format in ein anderes Format. Optimierte Medien sind in dem Fall das Apple ProRes-Format. Zum Beispiel können Sie, wenn Sie mit einer Spiegelreflexkamera MPEG-4-Dateien aufgenommen haben, diese direkt beim Import im ProRes umwandeln. Sie können aber auch weiterhin mit dem Material arbeiten, das heißt, mit den MPEG-4-Dateien, weil Final Cut Pro X diese neuerdings unterstützt. Sollten Ihre derzeitigen Medien von der Dateigröße her zu groß sein, können Sie auch Proxy-Medien erstellen. Das bedeutet, dass hier ein anderes ProRes-Format, nämlich ein ProRes-Proxy, angewandt wird, was eine geringere Speicherkapazität voraussetzt. In unserem Beispiel lassen wir beide Checkboxen leer, weil wir direkt mit dem MPEG-4-Material arbeiten wollen. Im Bereich Video können Sie das Material beim Import direkt analysieren lassen, für eine Stabilisierung, oder um einen Rolling-Shutter-Effekt zu eliminieren beziehungsweise auch, um die Farbe zu analysieren. Diese beiden Checkboxen lassen wir in unserem Beispiel mal leer. Darauf kommen wir später zurück, wenn's um die Optimierung der Medien geht, also um Farbkorrekturen und so weiter. Stattdessen möchten wir aber, dass während des Imports unser Material auf Personen analysiert wird. Was Final Cut Pro in diesem Zusammenhang macht, ist, dass jeder einzelne Clip untersucht wird: Wie viele Personen sich im Clip befinden, und ob es sich hierbei um eine Totale, einen Close-up oder eine mittelgroße Einstellung, einen Midrange-Shot, handelt. Diese Analyse ist mehr oder minder gut. Sie trifft nicht immer 100 Prozent, aber bei 80-90 Prozent kann man davon ausgehen, dass Final Cut Pro erkennt, wie viele Personen sich im Clip befinden. Alles andere kann man später auch noch manuell sortieren. Man darf die Personensuche aber nicht der Personenerkennung von beispielsweise iPhoto verwechseln, weil hier keine Personen identifiziert werden. Man kann nicht sagen: Der und der Schauspieler wird in dem Clip erkannt, sondern es wird nur die Anzahl der Personen untersucht, nicht, um welche Person es sich genau handelt. Was für die Analyse der Stabilisierung und des Rolling-Shutter-Effekts gilt, kann man auch für Audio aktivieren. In diesem Fall werden Audio-Dateien analysiert und nach Problemen, wie zum Beispiel Brummen oder Rauschen, untersucht, beziehungsweise kann das Audio von Mono in Stereo gewandelt werden und man kann stille Kanäle, zum Beispiel Kanal 3 und 4, bei einer Vierkanalaufnahme, wo kein Mikrofon angeschlossen ist, direkt entfernen lassen. In unserem Beispiel lassen wir das Audio so, wie es ist und kümmern uns in einem späteren Kapitel nochmal um das Beheben von Audioproblemen. Wir wählen statt dessen hier aus unserer Festplatte den Bereich 01. Hier wird jetzt der gesamte Ordner importiert. Wie Sie sehen können, erscheint er sofort in der Ereignis-Mediathek. Hier gibt es einen Ordner, der heißt 1-Liter-Auto. In Klammern Canon. Canon hab ich dazugeschrieben, weil es von einer Canon-Kamera kommt. Innerhalb dieses Ordners sehen Sie die enthaltenen Daten. Weitere Daten befinden sich hier in dem Bereich Stereo. Das sind extern aufgenommene Audiodateien, die wir eventuell später noch anlegen wollen.

Final Cut Pro X Grundkurs

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11 Std. 6 min (145 Videos)
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