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Final Cut Pro X Grundkurs

Navigation in Viewer und Timeline

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Um mit Final Cut Pro X schnell und effizient arbeiten zu können,muss man sich mit der Navigation auskennen. Sie erfahren in dieser Lektion, wie Sie sich mit dem Viewer und Timeline sicher und schnell bewegen und lernen viele nützliche Tastenkürzel kennen.
07:57

Transkript

Bevor wir damit beginnen, in Final Cut Pro ein neues Event und ein neues Projekt anzulegen, zeige ich noch kurz, wie Sie im Viewer und in der Timeline am einfachsten navigieren. Natürlich können Sie die Play-Taste des Viewers betätigen, indem Sie einmal drücken (über Filmmusik) und der Film in Echtzeit losspielt. Deswegen gibt es die sogenannte JKL-Steuerung, die Sie eventuell aus Vorgängerversionen von Final Cut Pro oder aus anderen Schnittprogrammen kennen. Das bedeutet, dass, wenn Sie einmal auf die Taste L drücken, (über Filmgeräusche) das Material in Echtzeit abgespielt wird. Klicken Sie auf die Taste K, bleibt der Viewer stehen und drücken Sie auf die Taste J, (über laute Geräuschkulisse) wird das Material rückwärts abgespielt. Diese JKL-Steuerung hat den Vorteil, dass Sie, wenn Sie mehrfach drücken, die Abspielgeschwindigkeit jeweils erhöhen können. Drücken Sie zweimal, verdoppeln Sie die Geschwindigkeit, drücken Sie dreimal, vervierfachen Sie sie, drücken Sie viermal, verachtfachen Sie sie, und so weiter. Das sowohl nach vorne wie auch nach hinten. Über weitere Buttons können Sie je einen Frame, also ein Einzelbild, zurück oder ein Einzelbild nach vorne gehen. Selbiges erreichen Sie auch über die Pfeiltasten nach links und rechts auf Ihrer Tastatur. Sie können auch zum jeweils vorangegangenen Schnittpunkt beziehungsweise zum nächsten Schnittpunkt springen. Dass Sie sich auf einem Schnittpunkt befinden, also auf dem ersten Frame eines Clips, erkennen Sie hier an diesem rechten Winkel. Über die Home-Taste, das ist die Taste mit dem Pfeil schräg nach oben auf Ihrer Tastatur, springen Sie an den Anfang Ihrer Sequenz und über die End-Taste an das Ende Ihrer Timeline. Selbiges erkennen Sie hier an diesem angerissenen Symbol. Das heißt, dass es sich hier um den letzten Frame, also das letzte Bild Ihres Projekts handelt. Auf der anderen Seite, wenn Sie hier den Filmstreifen am linken Rand sehen, wissen Sie, dass Sie auf dem ersten Frame sind. Um in der Timeline von einem Edit, also einem Schnitt, zum nächsten zu springen, können Sie sich auch der Pfeiltasten bedienen und zwar nach unten für den nächsten und nach oben für den jeweils vorangegangenen Schnittpunkt. Hierbei ist es unerheblich, ob es sich um eine primäre oder sekundäre Handlung in der Timeline handelt. Der Playhead springt einfach zum nächsten Schnitt. Sowohl zum Audio- als auch zum Videoschnitt, je nachdem, was als nächstes kommt. Halten Sie die Shift-Taste gedrückt und betätigen zugleich die Pfeiltaste nach rechts oder nach links, so bewegt sich der Playhead um zehn Frames in der Timeline weiter. Beziehungsweise klicken Sie nach links, bewegt er sich jeweils um zehn Frames weiter zum Projektanfang hin. Das Dashboard zeigt Ihnen die aktuelle Playhead-Position an. Wenn ich an den Anfang meines Projekts springe, erscheint hier der Timecode 00. Bringe ich ihn ans Ende, können Sie hier sehen, dass mein Film 1:49 Minuten und 18 Frames lang ist. Indem ich einen einzelnen Clip in der Timeline aktiviere und die Tastenkombination CTRL-D drücke, ich meine die CTRL-Taste ganz links auf Ihrem Keyboard, sehen Sie die Dauer von diesem Clip, in diesem Fall 19 Sekunden und sieben Frames. Und in diesem Fall CTRL-D für Duration beziehungsweise für Dauer. fünf Sekunden und 23 Frames. Es gibt eine Funktion innerhalb von Final Cut Pro, die nennt sich Einrasten. Mit dieser Funktion aktiviert bleibt der Playhead jeweils an der nächsten Schnittmarke haften, wenn Sie diesen mit der Maus bedienen. Diese Funktion lässt sich mit der Taste N an- und ausschalten, beziehungsweise ganz rechts über die Schaltfläche Einrasten. Man braucht diese Funktion später, wenn es um das Trimmen, das heißt, um den Feinschnitt in der Timeline geht. Sollten Sie sich also noch in dem Stadium befinden, wo Sie Clips in Ihre Storyline hineinlegen, so lassen Sie die Einrastfunktion am besten aktiviert. Wie bereits anfänglich gesagt, gibt es einmal die Skim-Funktion und einmal den Playhead. Sollten Sie die Skim-Funktion über die Taste S aktiviert haben, können Sie mit dem Playhead (über Tonschnipsel) über Ihre Clips in der Timeline fahren. und sehen jeweils das Bild und hören den Ton an der entsprechenden Position. Ein Mausklick genügt, um den Playhead an die aktuelle Position des Skimmers zu bewegen. Wenn ich den Skimmer jetzt zum Beispiel ... (Tonschnipsel) ... an dieser Position parken würde und auf den Clip springe, so springt auch der Playhead hinterher. Das Skimmen lässt sich, wie gesagt, über die Taste S an- und ausschalten, beziehungsweise über diese beiden Schaltflächen. Hier können Sie sowohl das Video-Skimmen als auch das Audio-Skimmen deaktivieren. Wenn es Sie also nervt, dass bei jedem Bewegen des Playheads über die Timeline sofort der Ton losgeht, können Sie über diese Funktion den Ton beim Skimmen deaktivieren und nur durch das Video hindurchskimmen. Sollte Sie diese Funktion grundsätzlich nerven, dann betätigen Sie die Taste S und es gibt keinen Skimmer mehr, sondern nur noch den Playhead, den man direkt greifen und in der Timeline bewegen kann. Um die Timeline kleiner und größer zu machen, betätigen Sie das Tastenkürzel Plus und Minus. Damit sind Plus und Minus auf dem Ziffernblock gemeint. Über das Tastenkürzel Shift-Z können Sie die Timeline auf die optimale Größe bringen. Die Timeline-Höhe können Sie über den kleinen Schalter unten rechts bestimmen. Wenn Sie den aktivieren, sehen Sie unterschiedliche Optionen. Zum einen können Sie nur die Waveform- Darstellung des Audios einblenden. oder Waveform und winziges beziehungsweise kleines Vorschau-Bild. Sie können mit größeren Vorschaubildern in der Timeline arbeiten oder mit ganz großen, dann wird die Audio-Waveform nicht mehr dargestellt. Beziehungsweise wenn Sie mit vielen Elementen übereinander arbeiten, können Sie auch eine aus Final Cut Pro 7 bekannte Balkendarstellung wählen. Die Clip-Höhe bestimmen Sie über diesen kleinen Schieberegler. Je weiter Sie den Regler nach rechts ziehen, um so größer werden die Clips in der Timeline. Wenn Sie einen großen Monitor mit einer hohen Auflösung haben, bietet es sich an, große Thumbnails, also große Piktogramme, zu wählen. Wenn Sie mit einer kleineren Auflösungen arbeiten wie wir in diesem Fall, bietet es sich an, die Clip-Höhe, also die einzelne Spuren-Höhe, möglichst gering zu halten, um mehr Elemente in der Timeline sehen zu können.

Final Cut Pro X Grundkurs

Lassen Sie sich auf schnelle und bequeme Weise die Grundlagen zu Final Cut Pro X erklären und erfahren Sie, dass sich diese Software auch im professionellen Umfeld behaupten kann.

11 Std. 6 min (145 Videos)
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