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Final Cut Pro X Grundkurs

Benutzerführung

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Gegenüber den Vorversionen hat sich in Final Cut Pro X fast alles geändert, von Fenstern über Werkzeuge bis hin zu den Workflows. Sie erfahren, wie Sie sich im Programm zurecht- und die einzelnen Werkzeueg finden oder welche "versteckten" Fenster es gibt.
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Transkript

Wenn Sie Final Cut Pro das erste Mal starten, so wird Ihnen zumindest als erfahrener Final Cut Pro-Anwender zunächst einmal auffallen, dass Final Cut Pro X nur aus einem Fenster besteht. Im Vergleich zu den Vorgängerversionen, wo es noch Viewer, Browser, Canvas, Timeline, Werkzeuge und so weiter als fliegende Fenster gab, hat Apple jetzt alle zur Verfügung stehenden Fenster, außer einem einzigen Fenster, nämlich den Hintergrundprozessen, in einem Benutzerinterface integriert. Final Cut Pro X besteht also zunächst aus den Kernkomponenten Media Browser, das ist der Bereich, den Sie hier oben links sehen. Dann gibt es nur noch ein Vorschaufenster, das ist der Viewer, und natürlich hier unten die Timeline. Im Medienbrowser werden Ihre Clips verwaltet. Das Material, was Sie von einer Kamera oder von Ihrer Festplatte importieren, oder auch von anderen Medien, wie einer ProDisk oder einer P2-Karte, wird hier im Medienbrowser aufgezeigt. im Medienbrowser haben Sie die Möglichkeit, die Darstellung der einzelnen Elemente zu verändern. Sie können hier eine sogenannte Filmstreifendarstellung haben, die Sie entweder größer oder kleiner machen. Oder Sie haben eine Listendarstellung, wo Ihnen das entsprechende Element sowohl mit der Bezeichnung als auch oben mit dem Inhalt dargestellt wird, Außerdem gibt es die Ereignis-Mediathek. Darin erscheinen all Ihre sogenannten Ereignisse, also die Events. Das würde jetzt einem Projekt entsprechen, wobei Apple hier leider die Terminologie geändert hat. Was früher ein Projekt war, ist jetzt ein Ereignis. Was früher eine Sequenz war, ist jetzt ein Projekt. Darauf gehen wir später ein, wenn wir Projekte und Ereignisse neu anlegen. Hier links sehen Sie Ihre Festplatte beziehungsweise das Ereignis, in dem wir gerade arbeiten. Innerhalb dieses Ereignisses finden Sie sogenannte Schlagwortsammlungen, wo Sie Ihre Clips weiter organisieren können. Hier können Sie sortieren und später nach den Schlagwörtern suchen. Es gibt die Möglichkeit, hier nicht nur die Ereignisse zu sehen, sondern auch die dazugehörigen Festplatten. Dafür klicken Sie auf die Schaltfläche mit dem kleinen Zahnrad und wählen die Funktion Ereignisse nach Volumen gruppieren. Dann sehen Sie hier Ihre gesamten Festplatten und innerhalb der Festplatten das Material beziehungsweise Ihre Ereignisse. Bei Final Cut Pro ist es so, dass Ereignisse immer zur Verfügung stehen. Jedes Mal, wenn Sie ein neues Ereignis anlegen, bleibt das Ereignis, mit dem Sie vorher gearbeitet haben, natürlich bestehen. Sie können also von einem zu einem anderen Ereignis wechseln und das relativ schnell, Um ein Ereignis von der Festplatte zu entfernen, müssen Sie dieses manuell löschen und zwar über einen Rechtsklick, indem Sie sagen, Sie möchten das Ereignis in den Papierkorb werfen. Doch dazu kommen wir später noch genauer. Rechts finden Sie den Viewer. Der Viewer zeigt Ihnen auf der einen Seite sowohl das Videomaterial, das Rohmaterial. Auf der anderen Seite sehen Sie das Ergebnis der Timeline. Es kommt darauf an, auf welches Element Sie klicken. Wenn Sie einen Clip aus dem Rohmaterial sehen wollen, klicken Sie auf diesen Clip und drücken die Play-Taste. Oder Sie klicken in die Timeline und können das Ergebnis aus der Timeline sehen. Es gibt verschiedene Abspielsteuerungen, sowohl im Viewer als auch in der Timeline, zu denen wir später noch mehr sagen werden. Rechts neben dem Viewer befindet sich der Inspector. Der ist vergleichbar mit den Bewegungs- und Filtereinstellungen, die Sie vielleicht aus Final Cut Pro 7 beziehungsweise Vorgängerversionen kennen. Hier können Sie Effekte bearbeiten, Sie können Farbkorrekturen durchführen, Stabilisierungen und Clip-Manipulationen, wie zum Beispiel das Skalieren, Beschneiden oder Verzerren. Im unteren Bereich befindet sich wie gesagt die Timeline. Die Timeline besteht aus zwei verschiedenen Playheads. Das ist zum einen der Skimmer, mit dem Sie über Ihr Videomaterial herüberfahren können. Diesen Skimmer kann man über die Taste S an- und ausschalten. Sobald ich die Taste S drücke, ist der Skimmer ausgeschaltet. Natürlich kann ich ihn hier auch wieder einschalten. Alternativ dazu gibt es den Playhead, den Sie vielleicht aus Vorgängerversionen von Final Cut Pro kennen. Dieser verhält sich genauso wie dieser Playhead in Final Cut Pro 7. Desweiteren finden Sie hier im unteren Bereich noch die Effektübersicht. Es gibt hier Filter. Sie haben direkten Zugriff auf Ihre iPhoto-Bibliothek, auf iTunes, um Musik zu laden. Sie finden hier Übergänge. Titel und Texte, Generatoren sowie Themen. Um diesen Bereich wieder auszublenden, klicken Sie auf das X und der Bereich verschwindet wieder. Außerdem finden Sie hier den Audio-Pegel, auf den wir später zurückkommen. Auf der linken Seite der Timeline sehen Sie die Projekt-Mediathek. Hier werden Ihre einzelnen Projekte verwaltet, ähnlich wie in Vorgängerversionen die Sequenzen. Wenn Sie mehrere Projekte, das heißt, Timelines, angelegt haben, können Sie hier von einer Timeline zur anderen Timeline wechseln. Auch hier erfolgt die Sortierung, wie Sie sehen, wieder nach den entsprechenden Festplatten. Um auf die Timeline zurückzukommen, führen Sie entweder einen Doppelklick auf das entsprechende Projekt durch oder Sie betätigen den Pfeil nach links beziehungsweise nach rechts. Außerdem finden Sie zwischen dem Browser und der Timeline verschiedene Fenster, wie das Import-Fenster, mit dem Sie Material von Kameras importieren können. Zum Beispiel von bandlosen Kameras über eine P2-Karte oder sonstige Medien oder direkt über Kabel, also von bandbasierten Kameras, etwa Firewire-Kameras, HDV, DVC Pro. Und Sie können hier sogenannte Archive erstellen und Archive öffnen, wenn Sie Material archiviert haben. Desweiteren gibt es verschiedene Bewertungen, Schlüsselwörter. In dem Bereich befinden sich die einfachen Schnittfunktionen. Unter diesem Button finden Sie verschiedene Werkzeuge, die Sie eventuell auch aus Final Cut Pro 7 kennen. Dann gibt es hier in der Mitte das Dashboard, wo ein Timecode mitläuft und Ihnen angezeigt wird, was und wann gerendert wird. Es gibt das, ich nenn's mal Zaubermenü, mit dem Sie Farbkorrekturen und Audioverbesserungen aktivieren können. Eine Re-Timing-Funktion, um Zeitlupen, Zeitraffer oder Zeitrampen zu generieren, und wie schon erwähnt den Direktzugriff auf Ihre anderen Bibliotheken beziehungsweise auf die Effekte. Um Ihnen die Arbeit mit Final Cut Pro ein wenig zu vereinfachen, hat Apple natürlich die Möglichkeit implementiert die Fenstergrößen zu verändern. Wenn Sie mit der Maus zwischen zwei Fenster klicken, ändert sich der Mauszeiger in einen Strich mit zwei Pfeilen. So haben Sie die Möglichkeit, entweder die Mediathek größer oder kleiner zu machen, den Viewer größer oder kleiner zu machen, oder die Timeline. Außerdem gibt es die Möglichkeit, einen angeschlossenen zweiten Monitor entweder als Vollbild oder für die Ereignismediathek zu benutzen. Hierfür wechseln Sie über das Menü Fenster auf die Funktion Ereignis auf zweitem Monitor anzeigen. Das hat den Vorteil, dass Sie einen extrem großen Browser haben, was natürlich dann besonders gut ist, wenn Sie mit viel Material arbeiten. Sie können auch den Viewer auf dem zweiten Monitor einblenden, was wiederum bedeutet, dass Sie das Videobild extrem groß sehen. Beides können wir momentan leider nicht vorführen, da wir nur einen Monitor zur Verfügung haben. Aber Sie sollten es, wenn Sie einen zweiten Monitor haben, auf jeden Fall ausprobieren und entsprechend ausnutzen. Über das Fenstermenü gelangen Sie auch zu weiteren Funktionen. Sie können so das Informationsfenster, also den Inspector, einblenden, eine Farbtafel für die Farbkorrektur und das Videoskop, worauf wir später noch eingehen werden, den bereits erwähnten Audio-Pegel unten rechts, um die Aussteuerung zu sehen, sowie unter anderem auch das Hintergrundmenü. Das Fenster für den Hintergrund ist dann sehr praktisch, wenn Sie sehen möchten, was Final Cut Pro gerade macht. Dieses Fenster erreichen Sie über die Hintergrundaktionen. Das ist das Tastenkürzel CMD-9. Im Hintergrund sehen Sie, dass Final Cut Pro gerade Medien transkodiert, also von einem Format ins andere umwandelt oder diese für die Farbkorrektur oder die Stabilisierung analysiert, ob Medien gerade im Hintergrund verwaltet werden oder ob Effekte gerendert werden. Wir kommen auf das Hintergrundfenster zu gegebener Zeit ausführlich zu sprechen. Wie gesagt, nehmen Sie sich die Zeit, schauen Sie sich die ganzen Funktionen an, die Final Cut Pro Ihnen hier im Zuge der unterschiedlichen Fenster und Funktionen zur Verfügung stellt und machen Sie sich ein wenig mit den verschiedenen Layouts vertraut, bevor Sie mit der Arbeit mit Final Cut Pro beginnen.

Final Cut Pro X Grundkurs

Lassen Sie sich auf schnelle und bequeme Weise die Grundlagen zu Final Cut Pro X erklären und erfahren Sie, dass sich diese Software auch im professionellen Umfeld behaupten kann.

11 Std. 6 min (145 Videos)
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