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SQL Grundkurs 1: Die Sprache erlernen

Datentypen

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Jede Spalte einer Tabelle muss mit einem passenden Datentyp versehen werden. Die zur Auswahl stehenden Datentypen sind bei den einzelnen Datenbanksystemen teilweise sehr unterschiedlich. Holen Sie sich das notwendige Wissen zu diesem Thema hier in diesem Film.

Transkript

In diesem Film möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie sich einen Überblick über die Datentypen, die in Ihrem Datenbankmanagementsystem zur Verfügung stehen, verschaffen. Damit wir Tabellen erstellen können, müssen wir die Datentypen kennen, die uns unser Datenbankmanagement zur Verfügung stellt. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden unterschiedlichen Datentypen ist teilweise sehr groß. Diese lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen. Ich will Ihnen vorweg einmal einen Überblick über die Kategorien geben. Da gibt es einerseits die numerischen Datentypen, die sich wieder unterscheiden in ganzzahlige, auch Integer-Zahlen genannt. Unterschiedliche Datentypen in diesem Bereich bedeuten, dass der Wertebereich, und damit der Speicherplatzbedarf, unterschiedlich sein kann. Gleitkomma bedeutet, dass die Anzahl der Kommastellen variabel und nicht fix definiert ist. Hingegen bei einer Fixkommazahl wird die Anzahl der Nachkommastellen bei der Definition schon genau fest gegeben, zum Beispiel fünf Nachkommastellen gibt es und mehr können es dann nicht sein. Teilweise fallen darunter auch Sonderformate wie Währungen, die zum Beispiel dann immer auf vier Nachkommastellen genau gerechnet werden. Die zweite wichtige Kategorie sind die Zeichenfolgen-Datentypen. Das sind fixe und variable, man spricht hier von "charactern" oder "var charactern". Ein Characterdatentyp wird immer von einer Länge definiert. Zum Beispiel 30 Zeichen fix bedeutet, wenn Sie diese 30 Zeichen nicht ausnutzen, zum Beispiel in einen Namen nur 17 Zeichen eintragen, dann werden die restlichen 13 Zeichen mit Leerzeichen auf die volle Länge aufgefüllt. Bei einem variablen Datentyp hingegen werden nur die 17 Byte und 17 Zeichen Speicherplatz belegt, die Sie wirklich benötigen, und die restlichen 13 sind sozusagen eine Option für weitere Dinge, werden aber nicht beansprucht. Manche Datentypen unterscheiden auch zwischen der Codierung, zum Beispiel ob Unicode speicherbar ist, oder nur Standardzeichensätze. Die dritte wichtige Kategorie ist die der Datumsdatentypen, wobei unter Datum jetzt nicht nur das Datum fällt, sondern auch die Uhrzeit. Die einzelnen Datenbankmanagementsysteme haben hier unterschiedliche Typen zur Auswahl. Teilweise gibt es neuerdings auch schon welche, die Datum und Uhrzeit trennen. Früher war es eher üblich, dass es immer ein und derselbe Bereich ist. Unterschiede bei den unterschiedlichen Datumsdatentypen gibt es vor allem auch in der Genauigkeit. Hier kann man zum Beispiel festlegen, ob eine Uhrzeit nur auf die Minute genau, auf die Sekunde oder noch genauer gespeichert wird, beziehungsweise wie weit der Bereich für Jahreszahlen geht. Dann gibt es natürlich noch andere Kategorien, zum Beipsiel die BLOBs und CLOBs. BLOBs, das sind Binärdaten. BLOB steht für Binary Large Object. Die verwenden Sie, wenn Sie zum Beipiel Multimediadaten und andere Dinge in Binärform in der Datenbank speichern möchten. CLOBs, sogenannte Character Large Objects, werden verwendet, um große Textmengen in einer Datenbank abzulegen. Dann gibt es noch weitere Datentypen, in die zum Beispiel geographische Datentypen fallen, und zum Beispiel für Geoinformationsysteme Verwendung finden, Koordinatensysteme und ähnliche. Welche Datentypen hier unterstützt werden, hängt letztendlich vom verwendeten Datenbankmanagementsystem ab. Da es aufgrund der Mannigfaltigkeit der Datentypen mit den einzelnen Systemen hier nicht möglich ist, für jedes verwendete System die Datentypen durchzusprechen, möchte ich Ihnen an dieser Stelle zeigen, wie Sie zu den Informationen kommen. Diese Informationen sind für alle Systeme relativ gut auffindbar und übersichtlich zusammengestellt. Ich fange hier beim Microsoft SQL Server an und drücke die Taste F1, um die Online-Doku zu starten. Ich stelle den Filter auf den "SQL Server", denn ich könnte hier natürlich auch in "Zusatztools" meine Suche eingeben, und suche nach "Datentypen SQL Server". Dann kommen wir zu diesem Beitrag hier, in dem wir eine genaue Auflistung der einzelnen Datentypen finden. Hier die Integer-Werte: BigInteger, SmallInteger, TinyInteger und Integer. Leider Gottes haben wir hier eine Sortierung nach Alphabet und nicht nach inhaltlichen Dingen, deshalb muss man hier etwas herumspringen. Dann haben Sie natürlich auch die Gleitkommadatentypen, die hier als "Ungefähre Numerische" bezeichnet werden,"Real" und "Float", die "Datumsdatentypen-Zeichenfolgen" und ähnliche. Wenn Sie auf einen dieser Datentypen klicken, bekommen Sie eine genauere Beschreibung für den jeweiligen Datentyp. Wenn Sie Oracle verwenden, können Sie auch hier vom SQL Developer ausgehen, und hier rechts oben finden Sie dieses Sucheingabefeld. Klicken Sie hier auf die "Dokumentation", und geben Sie hier zum Beispiel ein: "data types". Sie gelangen nun auf eine Online-Seite. Hier haben Sie zusätzliche Themen aufgelistet, und ich wähle hier aus: "Detailed Reference Information On Data Types". Hier haben Sie auch über API-Geschichten, Datentypen und verwandte Themen etwas. Uns geht es um die "Oracle Built-In Data Types", die klicke ich hier an. Hier haben Sie nun eine Auflistung aller Datentypen so wie sie in Oracle verfügbar sind, mit einer Beschreibung, was vor allem bei den numerischen Datentypen interessant ist, um zu sehen, von wo bis wohin, in welchem Bereich man damit Daten abdecken kann. Für Benutzer von MySQL bietet es sich an, die Gesamtdokumentation als PDF von der MySQL-Seite herunterzuladen. Momentan gibt es aktuell auf Deutsch die Dokumentation für die Version 5.1. 5.5 ist im Moment nur auf Englisch verfügbar. Für die Datentypen spielt es aber keine große Rolle, welche dieser Doku-Versionen Sie dann verwenden. Hier finden Sie, wie bei den anderen Datenbankmanagementsystemen auch, eine detaillierte Beschreibung aller zur Verfügung stehenden Datentypen. Beginnend mit den numerischen Datentypen, auch hier die Begriffe Integer, SmallInteger, wie wir sie schon bei den anderen Systemen gesehen haben, BigInteger. Das heisst, es gibt hier durchaus Überschneidungen, aber auch Unterschiede. Deshalb sollten Sie sich hier jeweils mit den Datentypen für Ihr verwendetes System auseinandersetzen. Datums- und Zeittypen gibt es hier genauso wie die character-basierten Datentypen, auch Strings. String ist ein anderer Ausdruck für Zeichenfolgen. Verwenden Sie also die online zur Verfügung gestellten Hilfsmittel, um sich Informationen in detaillierter Form über die Datentypen zu holen, die bei Ihrem Datenbankmanagementsystem zur Verfügung stehen. Verwenden Sie für MySQL die umfangreiche Doku in PDF-Form, die frei herunterladbar ist. Greifen Sie bei Oracle auf die Online-Dokumentation zu, indem Sie das Eingabefenster für den Suchbegriff hier rechts oben im SQL Developer verwenden. Achten Sie darauf, dass Sie zuvor hier die Dokumentation auswählen. Für den Microsoft SQL Server verwenden Sie die Online-Doku, die Sie entweder offline herunterladen und installieren, oder online nutzen können. Über die klassische Taste F1 oder das Hilfemenü ist diese aufrufbar.

SQL Grundkurs 1: Die Sprache erlernen

Arbeiten Sie sich in die Grundlagen der Datenbanksprache SQL am Beispiel von Microsoft SQL Server, Oracle und MySQL ein und lassen Sie sich die praktische Nutzung erklären.

14 Std. 40 min (112 Videos)
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