SQL Grundkurs 1: Die Sprache erlernen

ORACLE

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Der Standardeditor für ORACLE ist der SQL Developer. Dieser grafische Editor erleichtert die Eingabe der Anweisungen bei Ihrer Arbeit mit ORACLE.

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen die Grundzüge des Umgangs mit dem Oracle SQL Developer und wie Sie die Beispiel-Datenbank für dieses Videotraining konfigurieren. Ich starte den Oracle SQL Developer über die Verknüpfung auf meinem Desktop. Als Erstes benötigen Sie eine Verbindung zu Ihrer Datenbank. Die können Sie hier links über dieses grüne Plus einrichten. Ich habe hier schon eine Verbindung eingerichtet und zeige mir die Eigenschaften hier an. Was müssen Sie einrichten? Sie geben einen Verbindungsnamen ein, das ist der Name, unter dem die Verbindung hier erscheint. Der ist frei wählbar. Einen Benutzernamen und ein Kennwort, mit dem Sie sich in der Datenbank anmelden. Wenn Sie die Option "Kennwort speichern" verwenden, müssen Sie nicht jedes Mal dieses erneut eingeben. Die übrigen Einstellungen können Sie beibehalten. Die Einstellungen "einfach" für Verbindungstyp und "Standard" für Rolle können Sie beibehalten. Unter "Hostname" tragen Sie entweder "Local Host", wenn Sie eine zum Beispiel Oracle-Express-Edition lokal installiert haben oder den Namen des Servers oder die IP-Adresse des Servers ein. Port: 1521, der Standard-Port für Oracle, sofern nicht etwas anderes beim Setup definiert worden ist, können Sie beibehalten. Die SID ist die ID der Datenbankinstanz, XE ist die Standardvorgabe beim Setup einer Express-Edition; hier können Sie gegebenenfalls auch etwas anderes eintragen. Wenn Sie diese Werte erfasst haben, testen Sie die Verbindung und speichern Sie diese, wenn der Test erfolgreich gewesen ist. Mit einem Doppelklick auf diese Verbindung wird sie geöffnet und der erste Abfrage-Register-Editor BLATT wird hier angezeigt. Momentan ist in diesem Schema "Wawi" noch keine Tabelle erstellt. Hier in diesem Editor werden wir unsere SQL-Anweisungen eingeben und ausführen. Als Erstes werden wir unsere Beispiel-Datenbank einrichten. Dafür öffnen wir ein SQL-Script, das uns die benötigten Datenbankobjekte erstellt. Ich gehe hier auf "Öffnen" und wähle dann den entsprechenden Ordner aus. Verwenden Sie den Rohmaterial Ordner des Videotrainings, im Unterordner "Beispiel-DB" finden Sie die entsprechenden SQL-Scripte. Ich wähle in dem Fall die Variante für Oracle aus und öffne dieses Script. Nun haben wir hier ein SQL-Script mit einer ganzen Menge an SQL-Anweisungen. Ich möchte Ihnen jetzt gleich hier demonstrieren, wie Sie hier Anweisungen ausführen können. Sie sehen hier oben in der Symbolleiste zwei Symbole für "Ausführen": "Anweisung ausführen" mit dem Tastenkürzel "Strg+Eingabe" beziehungsweise "Script ausführen" mit F5. Die Variante "Anweisung ausführen" werden wir meistens später verwenden, wenn wir mit unseren Beispielen arbeiten. Hier wird immer die Anweisung gestartet, in der sich gerade der Cursor befindet. Mit "Script ausführen" werden alle Anweisungen, die sich in diesem Script befinden, ausgeführt. Diese Variante "Script ausführen" macht dann Sinn, wenn wir, so wie jetzt hier, viele Anweisungen ausführen, um die entsprechenden Objekte in unserer Datenbank zu erzeugen. Also, klicken Sie einmal auf dieses Symbol oder drücken Sie die Taste F5. Ein Hinweis noch dazu: Wenn Sie etwas markiert haben, wenn Sie die Taste F5 drücken oder das Symbol klicken, wird nur der markierte Bereich ausgeführt. Wenn alles im Script ausgeführt werden soll, achten Sie darauf, dass der Cursor sozusagen unmarkiert irgendwo blinkt und nichts markiert ist. Wenn Sie noch keine Verbindung ausgewählt haben, dann tun Sie dies jetzt. Er schlägt mir "Wawi" vor, das ist die Verbindung, die wir hier eingerichtet haben. Ich bestätige mit "OK". Und nachdem ich das Kennwort vorhin gespeichert habe, muss ich es jetzt nicht mehr erneut eingeben. Sie sehen, das Script ist jetzt durchgelaufen und hat mir die einzelnen Objekte für unsere Beispiel-Datenbank generiert. Wenn wir jetzt kurz hier zu den Tabellen blicken und hier die Anzeige aktualisieren, dann tauchen jetzt hier die Beispieltabellen unserer Beispieldatenbank auf. Ich schließe nun dieses Script wieder und wende mich kurz hier diesem Editor zu. In diesem Editor können wir unsere Anweisungen eintippen. Zum Beispiel: "Select * from Wawi.Article". Damit geben wir die Inhalte aus der Artikeltabelle aus. Wenn wir diese Anweisung hier eingetippt haben, können wir sie nun mit "Anweisung ausführen" starten, das heißt, das ist dieses Symbol hier. Wahlweise können Sie natürlich auch die Tastenkombination "Steuerung Enter" dazu verwenden. Wichtig ist, wenn Sie hier mehrere Anweisungen verwenden, dass diese immer mit einem Semikolon abgeschlossen sind. Ich verwende jetzt hier noch die Tabelle "Kunden" zum Beispiel, um Ihnen das zu zeigen. Ich habe jetzt hier beide Anweisungen mit einem Semikolon beendet. Dadurch weiß der Editor, wenn ich diese Anweisung jetzt mit "Strg+Enter" starte, wo beginnt und wo endet diese Anweisung und ich kann dadurch diese Anweisung mit diesem Tastenkürzel ausführen. Wenn ich jetzt hier dieses Semikolon unter Anführungszeichen vergesse, dann führt das zu einem Fehler, weil das System jetzt beim Ausführen mit "Strg+Enter" glaubt, dass alles zu einer Anweisung gehört und diese Anweisung gemeinsam ausführt. Das sieht jetzt aus wie eine lange Anweisung und die ist ja nicht korrekt. Deshalb achten Sie darauf, dass Sie einzelne Anweisungen hier im Script immer mit einem Semikolon beenden. Hier im unteren Bereich sehen Sie die Fehlermeldung. Hinweis: Fehlermeldungen bleiben hier immer stehen. Wenn anschließend weitere, zum Beispiel Erfolgsmeldungen hier dazukommen, werden die am unteren Ende dazugeschrieben. Das ist manchmal irreführend, wenn man glaubt, der Fehler ist noch einmal aufgetreten, dabei ist das die alte Fehlermeldung. Wenn Sie möchten, können Sie hier das Ergebnis löschen und zum Beispiel auch hier diese Ergebnisse einfach schließen. Sie können hier in diesem Editor auch mit F5 eine einzelne Anweisung ausführen. Der Unterschied ist der: Bei Select-Anweisungen wie diesen erfolgt die Darstellung in dieser nicht ganz so schönen - nenne ich sie jetzt einmal - Textform, deshalb empfehle ich "Strg+Enter", um die Anweisung auszuführen, weil das Ergebnis dann hier in dieser Grid Form dargestellt wird. Standardmäßig ruft Oracle nicht alle Zeilen ab. Das heißt, Sie sehen hier 50 Zeilen abgerufen, die Tabelle enthält mehr. Wenn ich zum Beispiel hier innerhalb des Create klicke und hier mit "Strg+Enter" zur letzten Zeile hupfe, dann werden auch die restlichen Zeilen hier abgerufen und angezeigt und ich sehe, dass es in Summe 1112 Zeilen sind, die hier angezeigt werden. Die Anweisungen, die Sie hier eintippen, können Sie auch speichern. Wenn Sie diese speichern, werden diese als sogenanntes SQL-Script gespeichert. SQL-Script ist eine TXT-Datei, die anstelle von .txt die Dateiendung .sql trägt. Die Formatierung, die farbliche, wird nicht im Pfeil gespeichert, sondern das zeigt der Editor zur Laufzeit an. Sie können also dieses SQL-Script Pfeil mit jedem beliebigen Texteditor ebenso öffnen. Sie können sich jederzeit hier ein neues Registerblatt öffnen, indem Sie zum Beispiel hier oben auf dieses Symbol SQL-Arbeitsblatt klicken, eine Verbindung auswählen und Sie bekommen eine neues Registerblatt. Sie können separat zwischen diesen einzelnen Registern wechseln und diese separat auch speichern. Wenn Sie in dieser Liste hier auf eine der Tabellen klicken, dann öffnet sich hier ein Registerblatt mit vielen Informationen. Sie sehen hier einerseits auf dem Registerblatt Spalten die Struktur der Tabelle, Sie können sich auch die Daten, die Inhalte anzeigen und weitere Informationen, bis hin zum SQL-Script, mit dem diese Tabelle erzeugt werden würde, ausgeben. Wenn Sie dieses Registerblatt nicht benötigen, können sie es einfach wieder schließen. Die Spaltennamen der Tabellen können Sie sich auch hier direkt anzeigen, indem Sie hier den Knoten mit dem Plus vor dem Tabellennamen expandieren. Damit haben Sie die Spaltennamen der Tabellen im Überblick. Das sind die wichtigsten Informationen, die Sie benötigen, um während dieses Videotrainings mit dem Oracle SQL Developer zu arbeiten.

SQL Grundkurs 1: Die Sprache erlernen

Arbeiten Sie sich in die Grundlagen der Datenbanksprache SQL am Beispiel von Microsoft SQL Server, Oracle und MySQL ein und lassen Sie sich die praktische Nutzung erklären.

14 Std. 40 min (112 Videos)
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