SQL Grundkurs 1: Die Sprache erlernen

Beispieldatenbank

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Dieser Film sorgt für eine bessere Orientierung in der Beispieldatenbank, welche in diesem Video-Training verwendet wird. Mehr über Aufbau und Struktur erfahren Sie in Beispielen.

Transkript

In diesem Video gebe ich Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Teile der Struktur unserer Beispieldatenbank. Unsere Beispieldatenbank mit dem Namen "wawi", das steht kurz für "Warenwirtschaft", ist der Auszug aus einem größeren System und stellt Teilbereiche dar. Teile davon habe ich in sogenannten Datenbankdiagrammen zusammengefasst, um anhand dieser Ihnen den Strukturaufbau der Beispieldatenbank zu erläutern. Aus Platzgründen habe ich es auf mehrere Diagramme verteilt, da alle Komponenten auf einer Anzeigeseite nicht Platz finden würden. Ich möchte nun diese Bereiche mit Ihnen besprechen. Eine der zentralen Tabellen unserer Beispieldatenbank ist die Artikeltabelle. In der Artikeltabelle sind Informationen über unsere Artikel gespeichert. Der Primärschlüssel ist die Artikelnummer, und es gibt einen Fremdschlüssel, das Artikelgruppenkürzel, das auf die Tabelle "Artikelgruppen" verweist. In der Tabelle "Artikelgruppen" finden wir das Kürzel der Artikelgruppen sowie den Langtext. In der Tabelle "Lager" ist eine Liste der Lager unserer Firma. Diese beschränkt sich hier in dieser einfachen Form auf eine Lagernummer und eine Bezeichnung. Die Lagerstände sind in der gleichnamigen Tabelle "Lagerstand" gespeichert. Das ist eine Zwischentabelle zwischen "Lager" und "Artikel", und die zwei Fremdschlüssel, einerseits die Artikelnummer, die hier auf der Artikelnummer verweist, andererseits die Lagernummer, die hier auf die Lagertabelle verweist, sind hier ein zusammengesetzter gemeinsamer Primärschlüssel. Das heißt, jede Artikelnummer kann in jedem Lager nur einmal vorkommen. Wenn von einem Artikel 50 Stück in einem Lager liegen, dann wird das über die Menge ausgedrückt. In der Spalte "Reserviert" kann eine Teilmenge davon als reservierte Menge definiert werden. Diese Artikel werden z.B. auf Bestellungen verwendet. Das sind hier Lieferantenbestellungen, die wir bei unseren Lieferanten aufgeben. In der Bestelltabelle finden wir eine Bestellnummer, ein Bestelldatum und hier den Verweis auf den Lieferant. Die Lieferant-Spalte zeigt auf die Lieferantennummer der Lieferantentabelle, wo wir alle Informationen zu unseren Lieferanten finden. Die Spalte "Bearbeiter" bei den Bestellungen ist auch eine Fremdschlüsselspalte, die die Personalnummer des zuständigen Mitarbeiters, der diese Bestellung bearbeitet, enthält. In der Personaltabelle finden wir unseren gesamten Personalstamm. Die Personalnummer ist der Primärschlüssel. Nachname, Vorname und viele andere Informationen werden hier gespeichert. Das Geschlecht unserer Mitarbeiter wird über ein Kürzel gespeichert. Dieses Kürzel findet sich als Fremdschlüssel hier in der Tabelle "Anreden" wieder. Zu jedem Anredekürzel, "1" steht in unserer Beispieldatenbank z.B. für "weiblich", "2" steht für "männlich", "3" für "Familie", "4" für "Firma", usw. In dieser Tabelle finden Sie hier den Langtext der Anrede, der Anrede für den Briefkopf, und für die direkte Briefanrede. Außerdem haben wir hier noch einen Fremdschlüssel in der Personaltabelle: "Abtlg" - Hier ist das Abteilungskürzel enthalten. Das verweist wiederum auf die Tabelle "Abteilungen". Hier finden Sie zu jedem Abteilungskürzel den entsprechenden Langtext. Gehen wir zurück zu den Bestellungen und betrachten wir hier diesen rechten Teil. Auf die Bestellungen wird hier von den Bestellpositionen verwiesen. Das sind die - sozusagen die Zeilen - die Bestellzeilen, und das ist der Bestellkopf. Hier haben wir eine Bestellnummer, die hier verweist, und eine Positionsnummer. Das ist die Zeilennummer pro Bestellzeile, Zeile eins, zwei, drei, vier, fünf pro Bestellung, zum Beispiel. Außerdem ist in jeder Bestellung eine Artikelnummer vermerkt, und diese wiederum wird über diese Beziehung zur Artikeltabelle hier vorgegeben. Die Artikeltabelle, die Sie hier sehen, ist hier nur ein weiteres mal eingeblendet. Das ist dieselbe, die Sie hier auf diesem Blatt hier zuvor schon gesehen haben. Ein dritter Aspekt hier ist der Bereich des Kunden. Wir haben hier die Kundentabelle. In der Kundentabelle ist die Kundennummer der Primärschlüssel. Wir haben natürlich Namen und Adressinformationen und andere Dinge hier gespeichert. Die Spalte "Geschlecht" verweist auf dieselbe Anredetabelle, die wir vorhin schon im Zusammenhang mit den Mitarbeitern, sprich der Personaltabelle, gesehen haben. Hier werden die gleichen Kürzel verwendet. In der Tabelle "Interessen" haben wir Interessensgebiete, die wir für Marketingzwecke, Newsletter etc. benötigen, gespeichert. Hier haben wir Kürzel für jedes Interesse, und einen Langtext. Die Tabelle "Kundeninteressen" ist eine Zuordnungstabelle, die die m:n-Beziehung zwischen Kunden und Interessen auflöst. Hier sehen wir einfach die Kundennummer, der Interessenscode, die zusammengefasst sind. Dadurch wissen wir, welcher Kunde welches Interesse hat, und jeder Kunde kann auch mehrere Interessen haben. Und hoffentlich haben wir zu jedem Interesse auch oder zu jedem Interessensgebiet auch mehrere Kunden. Sie haben jetzt hier in einem Grobüberblick die wichtigsten Tabellen und die Beziehungen zwischen diesen Tabellen unserer Beispieldatenbank kennengelernt. Wenn wir in späteren Beispielen mehrere Tabellen gemeinsam verwenden, werde ich auf diese Zusammenhänge jeweils wieder zurückkommen, um Ihnen das Nachverfolgen der Beispiele zu vereinfachen. Wie Sie diese Beispieldatenbank auf Ihren eigenen Rechner installieren können, können Sie dem Booklet zum Training entnehmen. Außerdem zeige ich Ihnen bei der Vorstellung der SQL-Editoren für SQL Server, Oracle und MySQL, wie Sie diese Beispieldatenbank einspielen.

SQL Grundkurs 1: Die Sprache erlernen

Arbeiten Sie sich in die Grundlagen der Datenbanksprache SQL am Beispiel von Microsoft SQL Server, Oracle und MySQL ein und lassen Sie sich die praktische Nutzung erklären.

14 Std. 40 min (112 Videos)
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