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Photoshop für Illustratoren: Zeichnen

Baum und Wiese, Teil 1

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Ein Baum eignet sich hervorragend für Detailarbeit. In diesem Video erhalten Sie zahlreiche Ideen, wie Sie die Reinzeichnung von Baum und Wiese effektvoll gestalten können. Lernen Sie dabei, welche Pinsel sich für welche Details am besten eignen.
09:34

Transkript

Der letzte Teil unserer Hintergundzeichnung ist jetzt der Baum und die kleine Wiese im Hintergrund. Und wie auch schon bei den anderen Elementen, gehen wir hier voran mit dem groben Skizzen-Stift. Hier im Bereich der Blätter deuten wir ein paar Blattformen an. Wir malen es erstmal ganz grob. Wir wollen uns auch hier nicht in zu feines Detail versteigen. Gehen hier nochmal mit dem feinen Zeichenstift über alles drüber, und so ein Baum ist dankbar, den kann man eigentlich gut zeichnen, der hat meist eine charakteristische Rinde, der hat viele Linien, die man nachziehen kann. Um hier die Wurzeln gegeneinander abzugrenzen, verstärken wir die Außenkonturen und setzen dazwischen auch noch ein bisschen Gras. Auch hier sind wir erstmal grob, wir kümmern uns dann mit dem feineren Zeichenstift um die Details. Aber jetzt wollen wir erstmal wieder grob arbeiten. Das macht mit unserem groben Skizzen-Stift wirklich Spaß. Er fühlt sich sehr organisch an, der hinterlässt ganz organische Linien, die mal dick, mal dünn sind. Damit kann man ganz herrlich - gerade solche natürlichen Details an  Pflanzen und Bäumen - richtig schön umsetzen. Hier ist diese dicke Wurzel. Die es hier unter den Gehweg gepresst hat. Wir werden auch hier mal durchaus etwas dunkler. Das ist allein deshalb schon hilfreich, um später auch einen gewissen visuellen Schwerpunkt zu erzeugen, dort wo der Charakter sitzt. Da ist ein dunkler Hintergrund sehr hilfreich. Machen es richtig schön dunkel hinter der Bank, da soll ein richtig dunkler Schlagschatten auf den Hintergrund fallen. Gucken wir es uns nochmal aus der Entfernung an. Wunderbar. Um noch mehr Struktur in die Rinde hier-- können auch noch so ein paar runde Flecken hier anbringen, um ein bisschen Flechtenbewuchs anzudeuten. So ein Baumstamm ist durchaus ein komplexes Gebilde, ein komplexes Ökosystem, könnte man fast schon sagen, wo allerhand wächst: Algen setzen sich dort ab, Moose und natürlich auch Flechten, und das schöne ist, dass wir auf all diese Details gar nicht allzu konkret eingehen müssen, alles was wir brauchen sind ein paar schnelle impulsive Linien, die hier in diesem unteren Bereich vielleicht die faltenähnlichen Strukturen an den Wurzeln auflösen und dann doch eher kleinteilig aussehen und schon assoziiert der Betrachter damit, im günstigsten Fall, ein bisschen Moosbewuchs. Hier gilt es jetzt auch, hier hängt noch einiges an Laub ins Bild hinein. Vielleicht von dem Baum, der hier im Bild steht, vielleicht auch von einem benachbarten Baum. Und jetzt machen wir mal was ganz verrücktes: Jetzt machen wir unseren Skizzen-Stift mal viel größer und schattieren jetzt hier mal ganz grob, im Hintergrund, so ein paar dunklere Flächen. Wir setzen es aus verschiedenen kleinen Strichen zusammen, das soll letztendlich andeuten, dass da hinten sich die Szenerie ein bisschen im Schatten verliert.  Und da drücken wir nicht zu fest auf, weil wir sonst zuviel Kontrast erzeugen. Das machen wir jetzt mit dieser wirklich großen Einstellung, weil diese Fläche zu füllen sonst sehr mühsam wäre.  Machen hier jetzt einen fleckigen Auftrag, so als würde daran doch noch Licht an der einen oder anderen Stelle zwischen dem Blätterdach, das diese Schatten hier wirft, hindurch scheinen. Auch hier verstärken wir das Ganze, machen das Ganze vielleicht wieder ein bisschen dunkler. Und weil diese sehr großen Striche doch jetzt ein bisschen fehl platziert wirken, weil das Werkzeug einfach so groß ist an der Stelle, wählen wir nochmal unseren ursprünglichen groben Stift aus und arbeiten da nochmal dazwischen und lassen uns vielleicht auch ein bisschen inspirieren von den Strukturen, die da jetzt entstanden sind, und wo sich mal ein heller Fleck ergibt, dann lassen wir den stehen, und da wo sich ein dunkler Fleck ergeben hat, da verfeinern wir den mal vielleicht noch ein bisschen. Ich kann hier auch mal zu machen. Sinn und Zweck der ganzen Aktion ist jetzt einfach, diese sehr groben Werkzeugspuren, die wir hier erzeugt haben, noch ein bisschen zu detaillieren, damit die nicht so stark abweichen von der Größe und von der Gestalt, von den übrigen Bereichen im Bild, wo wir eigentlich immer mit einem kleineren Werkzeug gearbeitet haben, aber dadurch, dass wir jetzt hier nicht mehr die ganze Abdunkelung mit der kleinen Pinselspitze durchführen müssen, sparen wir doch einiges an Zeit. Mit der kleinen Spitze verfeinern wir den Farbauftrag jetzt hier noch. Da bin ich mal gespannt ob wir mit der feinen Stiftspitze nicht eventuell noch ein paar Details rein bringen können, die dann noch besonders nett wirken. Das werden wir schon sehen.

Photoshop für Illustratoren: Zeichnen

Erleben Sie live, wie sich in Photoshop klassische Zeichentechniken auf die digitale Leinwand übertragen lassen, und lernen Sie dabei die passenden Werkzeuge kennen.

2 Std. 3 min (17 Videos)
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