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Photoshop für Illustratoren: Zeichnen

Perspektivlinien auf Ebenen

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Wenn Sie ein perspektivisches Raster erstellen, legt Photoshop die einzelnen Fluchtlinien als Arbeitspfade an. Wesentlich praktischer ist es aber, wenn Sie das perspektivische Raster als Pixelinformationen in eigene Ebenen übertragen. Wie das geht und welche Vorteile Sie daraus ziehen, erfahren Sie in diesem Video.
04:28

Transkript

Dies ist nun unser Raster, das wir mit dem Pfad-Werkzeug erzeugt haben. Damit kann man im Grunde auch ganz gut arbeiten, wenn wir hier einmal in die Pfade-Palette schauen, dann liegt dieser Raster ja jetzt in dem Arbeitspfad. Wir können es auch jederzeit ausblenden und wieder einblenden, ist eigentlich relativ praktisch. Allerdings gibt es einige Punkte, die dafür sprechen, dieses Raster auch noch auf eigene Ebenen zu übertragen. Denn so lange dieser Pfad hier aktiviert ist, würde z.B. jedes Mal, wenn wir das Transformieren-Werkzeug anwenden, dieses Transformieren-Werkzeug den Pfad transformieren, und nicht etwa das Element auf einer der Ebenen, das wir eigentlich transformieren wollen. Wir wollen jetzt also die Information aus diesem Arbeitspfad auf Ebenen übertragen. Das geht relativ einfach. Wir machen uns zu dem Zweck erst einmal Ebenen, auf die wir die Information übertragen können. Da schwebt mir vor, zwei unterschiedliche Ebenen zu haben: Für alle Fluchtlinien, die zu dem einen Fluchtpunkt gehen, werden wir eine Ebene haben, und eine weitere für alle Fluchtlinien, die zu dem anderen Fluchtpunkt gehen. Ich nenne die erste Ebene "Persp1", kurz für "Perspektive", die zweite Ebene entsprechend "Persp2". Ich wähle jetzt die erste aus, gehe in meine Farbpalette, und jetzt muss ich zusehen, dass ich alle Pfade auswähle, die zu einem Set an Fluchtlinien gehören. Dazu nehme ich das Direktauswahl-Werkzeug, und mache hier eine Selektion rund um diesen einen Fluchtpunkt. Jetzt sehen wir, hier sind alle Pfade ausgewählt, die zu diesem Fluchtpunkt gehen. Jetzt wähle ich das Pinsel-Werkzeug aus. Hier muss ich jetzt gerade ein paar Einstellungen vornehmen. Ich mache mir einen ganz einfachen Pinsel. Ich schalte hier alle Optionen aus, mache den auf 4 Pixel Größe - oder besser vielleicht noch auf 3 Pixel Größe. 3 sollen es schon sein. Jetzt wähle ich mir eine sehr auffällige Farbe aus. Rot ist immer gut. Jetzt gibt es hier in der Pfadepalette den Punkt - na, wird uns der Tool-Typ angezeigt? Wird er nicht! Doch, da: "Pfadkontur mit Pinsel füllen" - das klingt doch gut. Das machen wir jetzt einfach einmal. Aus der Entfernung hat man das vielleicht nicht gesehen. Aber, was hier passiert ist, ist, dass ich hier jetzt mit diesem 3-Pixel großen Pinsel in der Farbe Rot auf der ausgewählten Ebene schöne perspektivische Linien bekommen habe. Das Ganze machen wir jetzt auch noch auf der zweiten Ebene für das andere Set an Pfaden. Dafür aktivieren wir hier wieder unseren Arbeitspfad, selektieren hier großzügig um den Fluchtpunkt herum, stellen wieder unseren Pinsel ein, nehmen uns eine zweite Farbe, ein schönes Blau, und wiederholen das Ganze. Wieder hat man nicht viel gesehen, aber, wenn ich den Arbeitspfad ausblende, sehen wir, haben wir jetzt auf unserer zweiten Ebene diese perspektivischen Fluchtlinien liegen. Wenn ich den Scribble einmal ausblende, dann können wir es noch schöner sehen: Auf der einen Ebene die roten Fluchtlinien, auf der anderen die blauen. Bei zwei Sets von Fluchtlinien ist es eigentlich noch gar nicht notwendig, die in unterschiedlichen Farben zu machen, aber denkbar sind auch mehrere Sets aus Fluchtlinien - bis zu drei Fluchtpunkten kann man in so einem Bild unterbringen. Das kann man sogar noch weiter steigern. Aber schon ab drei Sets an Fluchtlinien macht es Sinn, die einzelnen Sets unterschiedlich einzufärben, damit man in dem ganzen Gewirr aus Linien den Überblick nicht verliert. Damit hätten wir also unsere perspektivische Konstruktion. Und das ist eigentlich eine perfekte Ausgangslage, um weiterzuarbeiten.

Photoshop für Illustratoren: Zeichnen

Erleben Sie live, wie sich in Photoshop klassische Zeichentechniken auf die digitale Leinwand übertragen lassen, und lernen Sie dabei die passenden Werkzeuge kennen.

2 Std. 3 min (17 Videos)
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