Visual C# 2011 Grundkurs

SQL Server 2008 Management Studio

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Mit dem Management Studio ist das Administrieren von Datenbanken sehr einfach geworden. Dieses Beispiel zeigt, wie man Datenbanken anlegt und darin mit einem Datenbankdiagramm die Tabellenstruktur erstellt.
11:41

Transkript

Wir schauen uns jetzt mal das SQL Server Management Studio von Microsoft ein bisschen genauer an. Wenn wir das Management Studio gestartet haben, landen wir in einer Ansicht wie dieser hier. Wir müssen uns zunächst erstmal mit einem SQL Server verbinden. Wir könnten das jetzt mit dem lokalen SQL Server installieren, also der, der auf unserem Rechner installiert wurde, oder mit jedem x-beliebigen SQL Server, der irgendwo im Internet angeboten wird. Der große Vorteil von SQL Servern ist es ja, dass ich einen SQL Server im Internet anbieten könnte, dann eine Anwendung schreibe, die mit diesem Server kommuniziert und Daten ausliest, schreibt, oder so, und dann diese Anwendung auf mehreren Rechnern verteile, die Zugriff auf das Internet, und damit auf diesen SQL Server haben, und dann aber an alle diese Programme zusammen mit einem einheitlichen Datensatz und können diese Daten bearbeiten. Wir haben momentan erstmal nur den lokalen Server installiert. Deswegen werden wir uns jetzt mit dem einmal verbinden. Und dazu geben wir hier oben beim Servernamen einfach einen Punkt ein. "Punkt" heißt, dass wir uns mit der lokalen Instanz verbinden wollen, die auf unserem Computer läuft. Ich klicke auf "Verbinden" und nachdem ich das gemacht habe sieht man hier links, dass er sich mit dem SQL verbunden hat. Das ist dieser SQL Server 10, der hier auf unserem Rechner läuft. In dieser Baumstruktur hier haben wir jetzt verschiedene Unterordner. Für uns erstmal interessant ist der Unterordner "Datenbanken". Die anderen Ordner haben jeweils auch eine gewisse Aufgabe. Man sieht es ja hier für "Sicherheit und Verwaltung", aber das interessiert uns jetzt momentan erstmal nicht. Wir schauen uns den Ordner "Datenbanken" an, und in diesem Ordner sind zunächst mehrere Systemdatenbanken definiert. Das sind dann einfach Datenbanken, die der SQL Server intern selber benutzt, um dort gewisse Dinge zu speichern. Aber die sind für uns auch erstmal nicht relevant. Wir legen uns mal eine Datenbank an, mit einem Rechtsklick auf diesen Datenbankordner, und dann "Neue Datenbank". Jetzt müssen wir hier oben den Datenbanknamen angeben. Ich nenne es mal "Kontaktmanager", mit einem Klick auf "OK" hier unten legen wir diese Datenbank an. Wir sehen jetzt hier unsere Datenbank. Wieder kann ich hier mir Unterordner anzeigen lassen, und hier hat man dann wieder sehr, sehr viele Unterordner, auch hier wieder für uns nicht so viel interessant. Manche handeln von Sicherheit, manche davon, wie Datenbanken intern organisiert werden. Für uns geht es erstmal nur um den Ordner "Tabellen" und den Ordner "Datenbankdiagramme". Im Ordner "Tabellen" befinden sich noch keine Tabellen und da erstellen wir erst später unsere Tabellen, die werden dann hier drunter aufgelistet. Man könnte jetzt hingehen und mit einem Rechtsklick eine neue Tabelle anlegen. Aber wir gehen mal einen etwas anderen Weg, wir wählen mal "Datenbankdiagramme". Datenbankdiagramme haben eine sehr schöne optische Visualisierung, wie unsere Datenbank aufgebaut ist. Um so ein Datenbankdiagramm anzulegen, mache ich einen Rechtsklick hier auf die "Datenbankdiagramme" und sage "Neues Datenbankdiagramm". Danach weist mich das Management Studio darauf hin, dass noch bestimmte Komponenten fehlen, die zunächst nachinstalliert werden müssen, um dieses Datenbankdiagramm zu nutzen. Da bestätigen wir einfach mal mit "Ja". Hier könnten wir jetzt bereits bestehende Tabellen zu unserem Diagramm hinzufügen, aber wir möchten unsere Tabellen jetzt in diesem Datenbankdiagramm erstellen, und gehen deshalb hier auf "Schließen". Mit einem Rechtsklick auf die Oberfläche hier können wir eine neue Tabelle erstellen. Diese Tabelle nennen wir "Contact" und bestätigen mit "OK". Hier haben wir dann jetzt die Möglichkeit diese Tabelle zu designen. Eine Tabelle muss immer einen Primärschlüssel haben. Ein Primärschlüssel kann jeden Datensatz in dieser Tabelle eindeutig identifizieren. Falls nun, wenn wir nachher unsere verschiedenen Kontakte darin speichern, haben wir eine Spalte, die heißt "ID" und in dieser ID ist immer eine Nummer drin. Und jeder von diesen Datensätzen hat eine eindeutige Nummer. Und diese Nummer wird automatisch vom Datenbankserver vergeben. Das ist eine von diesen Anforderungen an Datenbanken, dass ich jeden Datensatz eindeutig identifizieren kann. Und das macht man mit dieser Spalte "ID". Dazu muss ich hinten einen Datentyp anlegen. Wir können uns hier mal die Liste verfügbarer Datentypen angucken - das ist eine ganze Menge. Und für diese ID brauchen wir den Datensatz "INT", weil es eine Zahl sein soll, die fortlaufend später nach oben gezählt wird. Damit diese Spalte ein sogenannter Primärschlüssel ist, müssen wir das hier festlegen, mit einem Rechtsklick auf diesen vorderen Bereich und dann auf "Primärschlüssel festlegen". Zusätzlich müssen wir hier rechts im Eigenschaftenfenster sagen, dass diese Spalte eine Identitätsspalte ist. Dann können wir jetzt unsere Spalten angeben, von den Daten, die wir speichern möchten. Wir möchten einen Vornamen eingeben, einen Nachnamen und eine Webadresse. Hinten gibt es einen Datentyp "N-Char". Wir wählen als Datentyp an dieser Stelle für dieses Feld "Varchar 50" - eine variable Zeichenkette mit maximal 50 Buchstaben und das selbe wählen wir an dieser Stelle auch aus. Und für "Web" wählen wir das ebenfalls nochmal aus. Zusätzlich stellen wir unten mal ein "Key FK Category". FK steht für Foreign Key. Wir wollen später, dass Sie jedem von unseren Kontakten eine Kategorie zuweisen können. Das kann man sich so vorstellen, dass, wenn ich später sehr sehr viele Kontakte habe, kann ich eine Kategorie anlegen "Kunden" oder eine Kategorie "Freunde" und damit meine Kontakte kategorisieren. Hinten haben wir eine Spalte "Nullwerte zulassen". "Nullwerte zulassen" heißt, dass wir, wenn wir Daten in die Datenbank einfügen, hier theoretisch nichts angeben müssten. Das wollen wir nicht. Wir wollen sowohl einen Vornamen, Nachnamen, eine Webadresse und natürlich auch eine Kategorie angeben. Das war unsere erste Tabelle, und jetzt erzeugen wir uns eine zweite Tabelle. Das ist diese Tabelle, um diese Kategorien zu speichern. Also wir nennen diese Tabelle "Category", haben zunächst auch hier wieder eine Identitätsspalte, wie in der linken Tabelle auch. Ich verteile das hier mal ein bisschen, damit man das besser sieht. Diese Identitätspalte muss wieder den Datentyp "INT" haben, muss ein Primärschlüssel sein, und gleichzeitig muss es die Identifikationsspalte sein. Und hier nehmen wir dann einfach nur einen Namen für diese Kategorie, wählen auch wieder "Varchar 50", und der Kategoriename muss auf jeden Fall angegeben sein. Jetzt kann man innerhalb von diesen Datenbanken auch Beziehungen festlegen. D.h., dass mit diesem FK-Category-- hier referenziere ich alle Element aus der Tabelle "Category". Man kann es sich nachher so vorstellen: Das ist ein Datensatz mit meinen Daten drin, und hier ist eine Kategorie "Freunde", die hat die ID = 1, dann steht hier in FK-Category eine "1" drin. Damit weis ich nachher, wenn ich diese Datenbank auslese, wenn hier "FK-Category = 1" drinsteht, dann muss ich hier in dieser Tabelle den entsprechenden Namen dazu raussuchen. Diese Verknüpfung zwischen FK-Category und dieser ID hier vorne muss ich erst festlegen. Festlegen tue ich das ganze, indem ich hier vorne auf diesen Bereich mit der Maus klicke, die Taste gedrückt halte - man sieht, es verändert sich in ein kleines Plus - und dann gehe ich hier rechts mit der Maus rüber, hin zu dem Primärschlüssel, mit dem ich diesen Fremdschlüssel verknüpfen möchte. Ich lasse das dann los. Er zeigt mit noch ein paar Informationen dazu an, die klicken wir einfach weg, und dann haben wir jetzt hier unsere Beziehungen gespeichert. Und, dass da eine Beziehung zwischen Kontakt und Category besteht, sieht man an diesem Strich hier, und der ist hier zunächst mal der Primärschlüssel, weil das hier das Primärfeld ist. D.h. so viel wie, dass eine Kategorie mehrere Kontakte haben kann - das hier ist dieses Unendlichkeitszeichen - während ein Kontakt nur eine Kategorie haben kann. Das war eigentlich soweit auch schon alles, um diese Tabellen zu erstellen. Mit einem Klick auf "Speichern" oben speichern wir dieses Diagramm-- wir nennen es "Datenbankdiagramm", sagen "OK" und direkt danach sagt er uns, dass er beim Speichern die folgenden Tabellen anlegen muss: "Contact" und "Category" - klar, kann er machen. Und wenn wir jetzt mal hier in den Ordner Tabellen schauen, haben wir diese Catergoy-Tabelle und diese Kontakttabelle angelegt. Nachdem wir jetzt diese Tabellen angelegt haben, wollen wir ein paar Daten in diese Tabellen füllen. Dazu schließen wir zunächst unser Datenbankdiagramm, und machen dann einen Rechtsklick auf die jeweilige Tabelle. Wir könnten jetzt einen Kontakt einfügen, aber bevor wir jetzt einen neuen Kontakt einfügen, möchten wir zunächst erstmal eine Kategorie anfügen. Deswegen hier ein Rechtsklick auf die Kategorie. Und dann sagen wir "Obersten 200 Zahlen bearbeiten". Wir könnten auch die obersten 1000 Zahlen auswählen, dann könnten wir uns die Daten aber nur angucken. Wir möchten aber Daten in diese Tabelle eingeben. Danach öffnet sich ein sogenanntes "Data-Grid". Wir sehen jetzt hier die beiden Spalten, zunächts "ID" und dann "Name". "ID" ist so komisch hinterlegt, also so gräulich, d.h. hier muss ich nichts eintragen, weil dieser Wert automatisch eingegeben wird. Wir machen jetzt mal zwei Kategorien. Zunächst die Kategorie "Freunde". Wenn ich jetzt hier auf "Enter" drücke, sehen wir vorne bei dieser ID, dass diese ID automatisch erzeugt wird, und eine Kategorie "Kunden". Wieder ein "Enter" und man sieht, hinten wurde die "ID 2" angelegt. Jetzt können wir hier mit einem Rechtsklick auf "Kontakt", "Obersten 200 Zahlen bearbeiten", Daten in die Tabelle "Contact" eingeben. Wir nehmen mal wieder meine Daten. Hier nehmen wir meine Internetadresse, und bei FK-Category muss ich jetzt eine Katergorie eintragen. "Freunde" hatte die Kategorie "1", deswegen gebe ich mir mal die Kategorie "1". D.h., wenn wir später diesen Datensatz abfragen, sehe ich automatisch hier bei FK-Category den Wert "1" und in meiner Category-Tabelle steht unter dem Wert "1" die Freunde. Und damit kann ich dann diese Daten verknüpfen. Das muss ich später nicht alles per Hand machen, das kann ich mit sogenannten Datenbank-Queries machen. Als zweiten legen wir jetzt den "Golo" an. Der hat eine Adresse, wie ich, "goloroden.de", und Golo ist jetzt mal in der Kategorie "Kunden", also in der "2". Also haben wir jetzt sowohl einen Datensatz angelegt, der in der Kategorie "Freunde" ist, und einen, der in der Kategorie "Kunden" ist. Das, was wir jetzt hier gemacht haben, also das Einfügen der Daten, kann man natürlich selbstverständlich nachher auch im Programm machen. An dieser Stelle war jetzt erstmal nur wichtig zu sehen, wie diese Daten eingegeben werden, und dass man wirklich verinnerlicht hat, was es genau mit dieser Beziehung zwischen "Contact" und "Category" auf sich hat. Diese Daten hier könnte ich jetzt abfragen. Diese Daten könnte ich mit einem Char-Programm abfragen, aber im Management Studio ist zusätzlich eine Möglichkeit integriert, dass ich solche Daten auch hier testweise abfragen kann. Das machen wir an der Stelle mal. Hier oben habe ich eine Schaltfläche "Neue Abfrage". Die klicke ich, und dann kann ich hier eine neue Abfrage erstellen. Diese Abfrage formuliert man in der sogenannten SQL Sprache, und das ist zwar jetzt nicht Inhalt des Trainings, aber wir schauen das einmal ganz kurz an. Ich kann jetzt sowas sagen wie "Select *", also hole mit alle Daten von der Tabelle. Und hier links sieht man, die Tabelle heißt "DBO.Contact" - also "DBO.Contact." Wenn ich hier oben auf "Ausführen" gehe, dann wird dieses sogenannte Query an die Datenbank geschickt, und die Datenbank schickt mir die Daten zurück. Ich mache das einmal, und Sie sehen jetzt hier die verschiedenen Datensätze, die wir in die Datenbank eingefügt haben. Zusätzlich kann ich noch eine Einschränkung machen, mit z.B. "Where" und kann dann hier anhand von diesen einzelnen Spalten selektieren und kann hier sagen "Where FK-Category = 1", also alle die Daten, bei denen hinten im Feld Kategorie "1" steht. Und das heißt, dass es in meiner Kategorie "Freunde" ist. Wenn ich dann auf "Ausführen" gehe, wir sehen unten hier haben wir noch zwei Datensätze, und mit Ausführen ist dann nur noch mein Datensatz da, weil ich in dieser Kategorie "1" bin. Wir haben uns in diesem Video einmal angeschaut, wie wir mit dem Microsoft SQL Server Management Studio Datenbanken verwalten und administrieren können. Dazu haben wir eine Datenbank angelegt, und in dieser Datenbank haben wir mit Hilfe eines Datenbankdiagrammes zwei Tabellen angelegt, zum Einen "Contact" und "Category". Diese beiden Tabellen "Contact" und "Category" sind miteinander verknüpft, also es ist eine Beziehung zwischen diesen Tabellen, und diese Beziehung wird über die Spalte FK-Category hergestellt. Und anschließend haben wir zunächst Datensätze in diese Datenbank eingetragen, auch mit dem Management Studio, und dann ein kleines SQL Query geschrieben, um Daten aus dieser Datenbank abzufragen.

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Erscheinungsdatum:27.06.2011

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