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Visual C# 2011 Grundkurs

Datenbanken: Überblick

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Der Film behandelt die Basics: Was sind Datenbanken und wie funktionieren sie?
05:20

Transkript

Wir schauen uns jetzt einmal an, was Datenbanken auch sind. Wir wollen jetzt hier keinen riesigen Vortrag machen über Datenbanken und wie das Ganze funktioniert und welche Eigenarten das sind und welche Details es da gibt. Es geht jetzt einfach einmal nur darum, wenn man überhaupt keine Ahnung von Datenbanken hat, ein Gefühl dafür zu kriegen und die größten Begriffe daran zu erklären. Wenn man von Datenbanken spricht, dann spricht man normalerweise von einem Programm, was irgendwo auf einem Server läuft. Dieser Server steht irgendwo und hat eine Anbindung ans Internet. Auf diesen Datenbankserver kann jetzt über das Internet von einem anderen Computer ein Benutzer zugreifen. Der Benutzer kann dort Daten abfragen, kann dort Daten einfügen und diese Daten manipulieren. An denselben Daten, zum selben Zeitpunkt kann aber auch ein zweiter Benutzer Daten abfragen, Daten einfügen und Daten löschen. Datenbanken ermöglichen es uns also, Programme zu schreiben, die man auf mehreren Computern verteilen kann und die auf einem gemeinsamen Datenbestand arbeiten. Dabei speichert dieser Datenbankserver oder dieses Datenbanksystem Daten in Tabellen. Auch wenn viele es nicht gerne hören und der ein oder andere es etwas belächeln wird - wenn Sie gar keine Ahnung von Datenbanken haben, stellen Sie sich die Tabellen innerhalb von Datenbanken so vor wie so eine Excel-Datei. Sie haben, Sie sehen das links unten, so eine Art Tabelle und in dieser Tabelle befinden sich Daten. Jetzt ist aber der Unterschied, dass die Spalten einen festen Namen haben, z.B. die erste Spalte heißt "ID", die zweite "FIRST NAME", "LAST NAME" usw. Jede von diesen Spalten hat einen eigenen Datentyp, d.h. in der Spalte "ID" z.B. stehen nur Zahlen, in der Spalte "FIRST NAME" stehen nur Zeichenketten. Mit diesem Verfahren kann man jetzt eine unglaublich große Menge an Daten speichern. Zusätzlich hat jede von diesen Tabellen einen sogenannten "Primärschlüssel". Rechts an der Tabelle, wo Sie die Spalten sehen, sehen Sie an der ID oben so einen kleinen Schlüssel. D.h., das ist ein sogenannter Primärschlüssel. Primärschlüssel braucht jede Tabelle. Durch einen Primärschlüssel kann ich jede Zeile in dieser Tabelle ganz eindeutig identifizieren. Eindeutig identifizieren heißt, gib mir bitte den Datensatz, wo das und das ist und dieses das und das darf eben nur einmal vorkommen. "FIRST NAME" z.B. wäre kein Primärschlüssel, weil dort könnte ich nicht sagen: "Gib mir mal den Datensatz mit dem Vornamen David", weil es kann durchaus sein, dass es noch einen anderen David in dieser Tabelle gibt. Bei dem Primärschlüssel "ID" hingegen ist es so, dass jedes Mal, wenn ein Datensatz in diese Tabelle eingefügt wird, wird dieser Wert von ID automatisch eins hochgezählt. D.h., "ID" kann nicht mehrfach vorkommen. Damit ist es eben eindeutig und genau das ist ein Primärschlüssel. Jetzt können diese Daten in Datenbanken zueinander in Relation stehen. Relation heißt, dass ich bestimmte Daten miteinander verknüpfen kann. Wenn wir uns einmal die beiden Tabellen hier anschauen, wir haben links unsere Kontakte, rechts die Kategorien. Ich könnte jetzt meine gesamten Kontakte, die ich habe, in bestimmte Kategorien einteilen, z.B. Freunde, Bekannte und Kunden. D.h. ich weise jedem von meinem Datensätzen in "Kontakt" eine Kategorie zu. Das Ganze macht man über diese Relation. Wenn man mal schaut, oben bei Kategorie habe ich auch wieder so einen Primärschlüssel, so eine Zahl und man könnte sich jetzt vorstellen, meine erste Kategorie "Freunde" hat die Zahl 1. Dann könnte ich in meiner Tabelle "Kontakte" in einem Datensatz in diesem Feld "FK Kategorie" - FK steht für "FOREIGN KEY", also Fremdschlüssel - könnte ich diese Zahl eintragen. Dann wüsste ich wenn ich mir diesen Datensatz angucke sofort: "Dieser Datensatz gehört zur Kategorie 1" und dann schau ich in der Kategorietabelle nach, Kategorie 1 trägt den Namen "Freunde". Diese Verknüpfung, die ich jetzt hier sprachlich gemacht habe, die kann z.B. so eine Datenbank bzw. so ein Datenbanksystem automatisch machen. Das ist eben der große Vorteil von Datenbanken, ich kann gigantische Datenmengen haben und diese Datenmengen und diese Tabellen kann ich miteinander verknüpfen und so sehr schnell sehr groβe Mengen an Daten holen. Diese Daten fragt man ab mit der sogenannten Structured Query Language, oder kürzt man auch ab mit SEQUEL oder SQL. Mit dieser Structured Query Language kann ich Daten abfragen, kann Daten löschen und kann Daten einfügen. Rechts sehen wir einmal so eine Structured Query Language-Anweisung und man sieht schon, dass die durchaus komplex werden kann. Glauben Sie mir, das hier ist noch ein sehr kleines Beispiel. Wir für unsere Arbeit hier brauchen diese Structured Query Language nur in einem sehr, sehr geingen Teil, weil wir uns auf eine andere Technologie fokussieren werden. Aber Sie sollten auf jeden Fall im Hinterkopf haben, diese Structured Query Language gibt es und normalerweise, wenn ich Daten aus Datenbanken abfragen müsste, müsste ich die benutzen - und vor allen Dingen, ich müsste sie erstmal lernen, weil das ist kein ganz einfaches Unterfangen. Wir werden später die Technologie LINQ to SQL einsetzen und da sehen Sie mal, wie einfach das Ganze funktionieren kann. Wir haben uns in diesem Film einmal kurz angeguckt, was Datenbanken genau sind. Datenbanken bieten uns die Möglichkeit, z.B. wenn sie auf einem Server laufen, mit mehreren Rechnern auf diese Datenbank zuzugreifen und dann an einem gemeinsamen Datenbestand zusammenzuarbeiten oder Daten abzufragen, zu löschen oder einzufügen. Diese Daten in Datenbanken werden in Tabellen gespeichert. Dabei hat jede Tabelle einen Primärschlüssel und mehrere Spalten, wovon jede Spalte einen festen Datentyp hat. Durch diesen Primärschlüssel ist jeder von diesen Datensätzen eindeutig gekennzeichnet; ich kann z.B. eine Zahl vergeben, die dann automatisch immer hochgezählt wird und somit ist diese Eindeutigkeit sichergestellt. Dann kann ich diese Tabellen in Relation setzen. Wir haben das eben an Kontakten und Kategorien gesehen, mit Hilfe von diesem Fremdschlüssel konnte ich da die Verbindung zwischen meinen Kontakten und der damit assoziierten Kategorie herstellen. Als letztes haben wir gesehen, dass es die Structured Query Language gibt; die benutzt man, um Daten aus der Datenbank abzufragen, zu löschen, einzufügen. Ein sehr mächtiges Werkzeug, man kann damit sehr viel machen. Aber für uns hier uninteressant, aber Sie sollten es einmal gesehen haben und sollten wissen, dass es das gibt.

Visual C# 2011 Grundkurs

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Erscheinungsdatum:27.06.2011

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